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Occupy Wallstreet: New York, die Stadt der Millionäre und Touristen


Die meisten kritisieren an der Occupy-Wallstreet Bewegung, dass es keine Ziele gibt. Die Occupy-Bewegung würde nur gegen den Kapitalismus wettern, den wohlhabenden Bürgern das Geld wegnehmen und den Kommunismus einführen. So kann man das allerdings nicht stehen lassen

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Die Mehrheit beklagt, dass man in den Staaten, selbst nach 16 Stunden Arbeit, noch nicht mal seine Kinder richtig versorgen kann. Wohlgemerkt nicht mit Playstation und iPad, sondern mit Essen.

New York, Stadt der Multimillionäre und Touristen.

Besonders krass ist der Zustand in New York. Ein normales 4 Zimmer Apartment, wo eine vierköpfige Familie einigermaßen gut wohnen kann, kostet um die 4000,- US $. Eine 120qm Eigentumswohnung kostet 1 Million US $, was geradezu ein Schnäppchen darstellt. Mit und mit entwickelt sich New York so zu einer Stadt für Multimillionäre und Touristen. Für den Normalbürger wird die New Yorker City unbezahlbar. Selbst für New Yorker Bürger, die finanziell besser da stehen, bewohnen im Normalfall zu zweit eine 3 Zimmer Wohnung, was schon ein New Yorker Luxus ist.

West Side Campain, gegen den Hunger.

Die New Yorker West Side Campain gegen den Hunger, verzeichnet eine stark steigende Anzahl von Bedürftigen. 22% der New Yorker lebt unter der Armutsgrenze. Seit Anfang 2008 hat sich die Anzahl der Bedürftigen, die mit Nahrung versorgt werden, um mehr als verdoppelt (+53%). Allein 2010 stieg dieser Anteil nochmals um 16%. 30% der New Yorker Kinder bis 18 Jahren leben ebenfalls unter der Armutsgrenze. Daher hat die New Yorker West Side Campain schon jetzt ein Finanzierungsproblem. Es können nicht mehr Lebensmittel gekauft werden, obwohl mehr benötigt wird. Wer am Wochenende was zu essen haben möchte, sollte sich beeilen. Da die Regale der West Side Campain sind schnell leergeräumt. Und dann gibt es leider nichts mehr zu essen. Erst am Montag ist dann wieder Essenszeit.

Laut Occupy Wallstreet und vielen anderen Stimmen aus den USA, findet gerade der Ausverkauf der USA statt. Nirgendwo ist der Reichtum so ungleich verteilt, wie in den USA. Dort besitzen 0,01% der amerikanischen Bevölkerung 6% des US Vermögens. Die 12.000 reichsten Familien in den USA haben mehr Vermögen, als die ärmsten 20 Million US Bürger. Bei den Zahlen kann man wirklich nicht von einem normalen amerikanischen Kapitalismus sprechen. Das ist schon ein Mega-Kapitalismus.

Die US Mittelschicht wird nervös.

Nun geht die Angst in Amerika um. Die Mittelschicht wird nervös und stellt unbequeme Fragen. Der amerikanische Traum ist nun geplatzt und entwickelt sich zu einem wirklichen Alptraum für die US Bürger. Leider macht die Regierung in Washington DC nicht gerade eine Politik für die normalen Bürger, eher ein optimiertes Steuer-Paket für die Superreichen. Die Masse der US Bevölkerung möchte die Kriege beenden, die minimalen Sozialleistungen etwas verbessern und die Reichen in einer Weise besteuern, dass diese nicht sofort weglaufen. Die US Regierung hat aber in den letzten Jahren nicht gerade viel hiervon umgesetzt.

Die Mittelschicht hat nun richtige Probleme. Das Haus muss bezahlt werden, alle paar Jahre ein Auto für den Job und die Ausbildung der Kinder will bezahlt werden, was leicht mal 150.000 US $ kosten kann. Die Zeiten werden hart, besonders für die amerikanische Mittelschicht. Ein Studium kann sich schnell in ein finanzielles Chaos entwickeln, wenn der Student nach dem teuren Studium keinen Job erhält. Wie soll man dann die 150.000 US $ zurückzahlen?!

Occupy Wallstreet, von den US Medien nicht beachtet.

Die US Zeitungen und TV Sender haben am Anfang nur zögerlich über die Occupy-Bewegung berichtet. Diese Art von News ist nicht gerade gefragt bei Fox News und Co. Erst nachdem in Blogs, Twitter und Facebook die Tragweite der Demonstration sichtbar wurde, schwenkten die „alten“ Medien etwas um. Eine besonders objektive Berichterstattung ist aber immer noch nicht zu sehen. Dies hat nun auch der „normal“ Bürger begriffen. Besonders junge Leute vertrauen in erster Linie dem neuen Medium Internet, in Form von z.B. Blog-Magazinen. Und nicht mehr den etablierten Zeitungen, hier ist das Vertrauen nicht mehr vorhanden. Diese werden von der jungen Generation links liegen gelassen. Die Neustarter, die besonders offen über die Missstände in den Staaten berichten, sind truth-out.org, dailykos.com, firedoglake.com, salon.com, opednews.com, occupytogether.org.

Die allgemeine Meinung, dass die Bewegung in Amerika nun an Schwung verliert, stellte sich besonders am 2.11.2011 als Trugschluss heraus. In Oakland wurde ein Generalstreik ausgerufen. Lehrer, der Stadtrat und Hafenarbeiter solidarisieren sich mit der Occupy-Bewegung. So in der Taz (2.11.11) nachzulesen.

Durch live Videos, Berichte und weitere Stories kommt nun das Ausmaß der Misstände immer weiter ans Licht. Je mehr auf unabhängigen Medien berichtet wird, umso mehr wird dies bei der Bevölkerung ankommen. So dass auch der letzte die wirklichen Ausmaße nachvollziehen kann. Selbst der nahende Winter lässt die Occupy-Camps nicht aufgeben.

Wie es in der Zukunft weitergehen wird, wird man sehen. Ob die Bewegung nun wirklich etwas verändern kann, wird sich ebenfalls zeigen. Eine medizinische Grundversorgung sollte eigentlich in einem Land, was zwei Kriege gleichzeitig führt, kein Problem darstellen. Vielleicht sind dann irgendwann die Zeiten zu Ende, wo sich in Sporthallen hunderte Menschen treffen um eine preiswerte Zahnbehandlung zu erhalten (wie z.B. in Kentucky!), vorbei.

Bild: Holger Bischoff (Occupy Maastricht / NL)

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US Immobilienkrise: Milwaukee zerfällt


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In Milwaukee (USA) verrotten und verfallen ganze Wohnviertel. Durch Immobilienkrise und Zwangsräumung stehen in der Metropole Milwaukee über 1500 Häuser leer. Den Verfall von ganzen Quartiere, will nun die Bürgerinitiative Common Ground aufhalten.

Die früheren Bewohner und Hauseigentümer konnten die Kredite der Banken nicht mehr bezahlen und wurden zwangsgeräumt. Hierdurch ist nun die Stadt Milwaukee in diese missliche Situation gekommen und kämpft gegen Leerstand ganzer Stadtteile. Wie das stockMagazin schon am 22.12.10 berichtete, ist die Lage in Detroit nicht besser. Vielen Großstädte der USA kämpfen mit diesen Problemen und ein Ende ist nicht in Sicht.

Bürgerinitiative „Common Ground“ eine Alternative?

Milwaukee hat nun die Bürgerinitiative „Common Ground“ gegründet. Diese verkauft die angeschlagenen Häuser an z.B. Wohnungslose für 1 US Dollar. Der neue Eigentümer kommt so an eine günstige Immobilie. Da der Zustand der meisten Häuser mehr als schlecht ist, sollte man die Sanierungskosten nicht außer Acht lassen. 20.000,- bis 40.000,- US Dollar können leicht zusammen kommen. Haussteuer und laufende Kosten fallen ebenfalls an. Ein Haus kostet Geld, dies sollte jeder wissen.

Das Bürger-Projekt „Common Ground“ könnte sich als Erfolg für die Zukunft erweisen, falls die Stadt Milwaukee z.B. 5 Jahre auf die Haussteuer verzichtet und Milwaukee den neuen Eigentümern einen bezahlbaren Kredit für die Sanierung in Aussicht stellt, falls kein Geld vorhanden ist. Alles besser als eine Stadt voller Hausruinen. Desweiteren wird der aktuelle Leerstand die Hauspreise, der noch bewohnten Häuser, ebenfalls weiter nach unten drücken. Wer möchte schon in solch einer Wohngegend Eigentum erwerben. Alles in allem, eine mehr als prekäre Lage.

Nun sind die Banken am Zug!

Deswegen lenken nun auch die als „Foreclosure Kings“ (Räumungskönige) verschrieenen Banken ein. Ihnen bleibt eigentlich nichts anderes übrig. Die wertlose Häuser würden dann in Zukunft nocht nicht einmal für einen Dollar den Besitzer wechseln. All dies hätte man vermeiden können, wenn man den alten Besitzern eine Umschuldung angeboten hätte. So wäre vielleicht manches Haus nicht in so einem verrotteten Zustand.

Wells Fargo, US bank und die Deutsche Bank sind die Hauptbetroffenen, die nun einlenken und eine Lösung mit der Stadt Milwaukee finden müssen. Die zusammengeschnürten Immobilienpakete sind damals wie blind verkauft worden. Stellenweise hatten diese einen Gesamtwert von 500 Millionen Euro. Nun ist der Wert dieser Immobilienpakete, wenn überhaupt, nur noch ein viertel Wert. Selbst 125 Millionen Euro stellen sich, bei Anblick der meisten Häuser, mehr als optimistisch dar.

Das Jahr 2000. Der Anfang des US Immobilien-Wunders

Das Immobilien Spektakel fing im Jahr 2000 an. Ab diesem Zeitpunkt kletterten die Immobilienpreise in den meisten US Metropolen immer weiter in die Höhe. Jeder in den Staaten erhielt einen Kredit. Job, Einkommen und monatliche Belastungen wurden nicht berücksichtigt. Wer Geld für eine Immobilie brauchte, erhielt dieses auch.

Das Ende von dem Spektakel ist wohl jedem bekannt. Zu guter Letzt erfanden dann die Banken das CDO Kunstprodukt und schöpften dann nochmal unsere Landesbanken ab. Und dort findet man heute den meisten Schrott, ausgelagert in so genannten „Bad Banks“.

Gut dokumentiert von dem Sender 3Sat in der Reihe Sein oder Haben, Zocken bis der Staat hilft. Reißt uns die Finanzindustrie in den Abgrund? Weitere Infos über die wunderschönen CDOs sind auch hier zu finden. Wer plant in Immobilien zu investieren, ob im Ausland oder auf dem deutschen Markt, sollte den Immobilienmarkt gut kennen und sich das Objekt zuminest vorab ansehen. Nur mal ein Tipp für die Zukunft.

Bild: Flickr/purpleslog

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Die Kunstszene in Detroit


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Kunstprojekte in „Motor City“ Detroit

In Detroit City haben sich die Lebensbedingungen für die Bewohner in den letzten Jahren nicht gerade verbessert. Von einer Wachstumsregion die damals fast zu 100% von der Automobilindustrie angetrieben wurde, zu einer Stadt mit einer 50% hohen Arbeitslosenquote.

Den Niedergang von “Motor City” versuchen nun einige Künstler zu stoppen. Was wie ein verlorener Versuch aussieht, nimmt aber in den letzten Jahren einen mehr als positiven Verlauf. Trotzt der apokalyptischen Schlagzeilen in den US Zeitungen und Fotos von zerfallenen und zugewucherten Häusern.

Die Stadtverwaltung sieht die Probleme ebenfalls, hat aber keinen richtigen Lösungsansatz. Die Probleme kann man am deutlichsten auf der Webseite newgeography.com erkennen. Dort sind zwei Fotos von einer Wohnsiedlung zu sehen. Eine Luftaufnahme aus dem Jahr 1949 und eine Luftaufnahme aus 2003. Die “urbanen Prärie” von Detroit scheint immer weiter zu wachsen. Den aktuellen Stand von 2010 kann man noch deutlicher erkennen, wenn man Google Street View nutzt.

Einige Künstler leisten nun echte Pionierarbeit. Kunstprojekte an und in den verlassenen Häusern kann man überall finden. Angetrieben durch die niedrigen Immobilienpreise kann man die Häuser für 50,- bis 200,- US Dollar erwerben. Und so wird dann aus etwas “verlassenen” ein begehbares Kunstprojekt. Die urbanen Landwirtschaftsprojekte gewinnt ebenfalls an Dynamik.

Ein weiteres interessantes Kunstprojekt ist das “Detroit Medical Art Project”. Installiert von Medizinstudenten aus der Wayne State University (Heidelberg Project) in Detroit. Dieses Kunst-Projekt versucht die Bevölkerung auf die mangelnde medizinische Versorgung in Detroit aufmerksam zu machen. Die Frage hier lautet: „Wie soll man sich um seine Patienten kümmern, wenn die Gemeinschaft um einen herum zerfällt?“. Die Studenten sammeln mit diesem Projekt gespendetes Medizinisches-Gerät für Kliniken, die hier dringenden Bedarf haben.

Der Drogenhandel und die Gewalt sind in Detroit natürlich immer noch anzutreffen. Könnte aber durch “kreative” bewohnte Straßen und Stadtviertel verdrängt werden. Oder noch besser, umgewandelt werden in Kunst. Diese Detroiter Kunstszene ist eine Art der Anarchie, die auf jeden Fall versucht die Wohnsituation der Bewohner zu verbessert. Die Menschen in Detroit wissen das sie, wenn sie etwas bewegen wollen, es selber machen müssen. Niemand aus der Stadt Detroit wird ihnen dabei helfen.

Dieser Trend hält nun schon lange an. Möglicherweise werden sich die Bewohner in Detroit in Nachbarnschaftsgruppen organisieren und einen eigenen Stadtstaat gründen. Da ihnen sowieso niemand aus der Stadtverwaltung hilft, kann man dann auch die Dinge komplett in die eigene Hand nehmen. Mal sehen was sich in Zukunft hier entwickeln wird.

Da die Firmen weltweit immer mehr Produktionen auslagert und in Billiglohnländern produzieren lässt, werden die Steuereinnahmen für die Städte, z.B. in Detroit, weiter sinken. Die Regierungen werden dann diese Orten im Stich lassen, da hier auch keine Einnahmen mehr erfolgen. Das wird den Trend weiter anheizen.

Vielleicht wird Detroit eine Art Kunst-Hochburg, da sich hier die unkontrollierten Räume erweitern. Ein gewisses Potenzial hat die Stadt Detroit schon jetzt. Eine Vielzahl von Faktoren müssen hier mitspielen. Ob dies gelingt und Detroit sich genauso positiv entwickelt wie z.B. Brooklyn oder die Bronx, werden wir sehen.

Update 10.1.12

Wie es aktuell um Detroit steht, wird in diesem aktuellen Video sichtbar. Die Einwohnerzahl wandert in Richtung 500.000. Täglich verlassen tausende Detroit um anderswo in den Staaten Arbeit zu finden. Was zurück bleibt sind unverkäufliche Häuser.

Bild: morguefile/acrylicartist

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Die 99ers in Amerika, Zerfall der Mittelschicht


Der Zerfall der amerikanischen Mittelschicht

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Die Mittelschicht ist von dieser Erosion betroffen, die eigentlich das starke Fundament des Landes bildet. Amerika wird unterteilt in die Wohlhabenden und in die Armen.

Die neusten Arbeitslosenzahlen bewegen sich in Richtung 10%. Allein in den vergangenen drei Monaten sind fast eine Million Amerikaner vom Status der Arbeitslosigkeit betroffen. Mittlerweile sind rund 6 Millionen Amerikaner arbeitslos und die Zahlen wird wahrscheinlich weiter steigen. Die Masse der arbeitslosen befindet sich in einem Status der Hoffnungslosigkeit. Laut Umfragen ist die Chancen auf einen Arbeitsplatz weiter sehr gering.

Die 99ers

Die nächste Generation der 99ers stehen leider schon bereit. In den nächsten Wochen können mehr als eine Million 99ers ebenfalls mit keiner staatlichen Zahlung rechnen. 99ers ist ein amerikanisches Pseudonym, dass niemand wirklich hören will. Jedem Amerikaner stehen 99 Wochen Arbeitslosengeld zu. Wie auch in anderen Ländern wird mit diesem Geld die Miete gezahlt, die Telefonrechnung, das Essen, Benzin und das, in Amerika, lebenswichtige Auto. Nach 99 Wochen werden die Zahlungen gestoppt. Und auf einen Schlag können alle Rechnungen nicht mehr bezahlt werden.

Die 99 Wochen gelten ein Leben lang. Auffüllen durch Arbeit kann man diese Wochen nicht. Wenn sie verbraucht sind, gibt es kein Geld mehr. Die amerikanischen Politiker weigerte sich beharlich diese Regelung zu ändern, oder die Zahlungen zu verlängern. Obwohl das Land vor einem unkalkulierbaren Zustand steht.

Laut shadowstats.com ist die offizielle US Statistik nicht korrekt. Die Arbeitslosenzahlen bewegen sich laut Shadowstats bei fast 22%. Allein in Detroit sollen sich die wahren Zahlen bei einem Wert von 50% bewegen. In Michigan sieht es nicht besser aus.

No home, no work. Detroit zerfällt

Die Auswirkungen kann man in Detroit an jeder Straßenecke bemerken. Verlassene Häuser die von der Natur zurückerobert werden. Die aktuellen Hauspreise liegen mittlerweile dort bei einem Dollar, incl. Grundstück. Für 500 bis 1000 US Dollar kann man sich schon etwas besseres leisten. Wie in den Beispielen 1,2 und 3 zu sehen. Ob allerdings die Wohnlage einem zusagt, steht auf einem anderen Blatt.

Wie auch immer, die Lage in den Staaten scheit nicht so rosig auszusehen, wie manche Medien dies gern hätten.

Bild Titel und Text: Flickr/karpov (creative commons)

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Kostenlos surfen mit Google



Google bietet freien WLAN Zugang auf 47 US Airports.

Laut money.cnn.com ist demnächst freies Surfen auf US Airports möglich. Da sich vermehrt mehr Menschen auf Flughäfen aufhalten, da die Flugbewegungen in den letzten Jahren extrem angestiegen sind , setzt Google auf einen freien WLAN Zugang. Die Passagiere sitzen wartend im Airport und werden durch den freien Zugang zum Web, auch vermehrt zu Handy oder Laptop greifen. Mehr User versprechen auch mehr Werbeeinnahmen für Google.

Google Werbung auf Airports

Wahrscheinlich wird dann Google auch spezielle Werbung anbieten, die ortsabhängig geschaltet werden kann. Die Airport-Geschäfte können ihre Werbung speziell auf dem WLAN Zugang schalten. So wird dem wartenden Passagier Werbung von Geschäften des jeweiligen Airports eingeblendet. Und somit finanziert sich der freie WLAN Zugang ganz automatisch.

Dem Passagier wird´s freuen…


Bild: Holger Bischoff

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Kickstarter, Geld einsammeln auf amerikanisch



Kickstarter. Und wie man US Dollars einsammelt für sein eigenes Projekt.

Viele Kreative haben ständig neue Ideen. Leider ist ein neues Projekt nur mit etwas Geld zu finanzieren. Kostenlos gibt es bekanntlich nichts. Wie aber nun das Geld beschaffen, daß ist die Frage. Die Betreiber der Webseite Kickstarter haben dieses Thema aufgegriffen. Auf der Seite kann man seine Projekte mit Text und Bildern vorstellen. Sponsoren können sich die einzelnen Projekte ansehen und spenden.

Der Knackpunkt ist folgender. Es können bei Kickstarter leider nur US Bürger teilnehmen. Also Konto und Wohnsitz in den Staaten und es gilt das Motto: Entweder alles oder nichts. Die Zahlungen der Sponsoren werden von Amazon verwaltet.

Auf der Webseite ist hierzu folgendes vermerkt:

Due to current Amazon Payments policy, projects can only be started by people or entities with a U.S. address and bank account.

Das heißt, daß wenn man 2500,- US Dollar benötigt, auch 2500,- US Dollar eingesammelt werden müssen. Und nicht 2499,- US Dollar. Es gibt folgenden Grund für diese Methode. Das einzelne Projekt kann nur realisiert werden mit 2500,- US Dollar und nicht mit weniger. Die Qualität soll nicht durch Geldmangel leiden. Falls man nicht genügend Geld erhält, kann man allerdings noch einmal antreten. Die Spendenzeit ist begrenzt. Falls aber in dieser Zeit mehr Geld eingenommen werden sollte, wird dieses Geld zusätzlich dem Projekt zugesprochen.

Wir haben uns einige Projekte angesehen. Durchweg gute Ideen.

Auf den einzelnen Spendenseiten wird rechts oben der aktuell Stand des Spendenaufkommens und die verbleibende Zeit angezeigt. Unten rechts kann man nachlesen, welche Vorzüge man als Sponsor geniesen kann. Es kommt aber immer auf die Höhe der Spende an. Einige Projekte bieten Backstage-Karten an, andere wiederum bieten exclusive Einzelstücke von z. B. dem später realisierten Büchern.

Das ist aber jedem einzelnen Projektleiter selber überlassen und wird nicht von Kickstarter vorgeschrieben.

Tolle Idee. Und der Service wird von den Sponsoren angenommen, daß sieht man an den abgelaufenen Projekten.


Bild: SXC/foxumon

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Designing Obama



Der Wahlkampf in den Staaten ist schon lange vorbei. Obama hat nicht nur das Internet für sich genutzt, sondern auch Designtechnisch den Wahlkampf anders bestritten, als seine Mitstreiter. Der Sieg zeigt, daß die Methoden richtig waren. Die Person Obama spielte natürlich die Hauptrolle. Jung und dynamisch passte Obama genau in das neue Internet-Zeitalter.

Der Obama-Präsidentschaftswahlkampf war sehr innovativ. Zum ersten Mal in der amerikanischen Geschichte hat ein Kandidat Kunst und Design zusammen verwendet um dem amerikanische Volk diese neue Stimmung im Land zu vermitteln. Nun ist ein Design-Buch veröffentlicht worden, welches diesen neuen Weg des US Wahlkampfes aufarbeitet.

Der Design-Direktor von der Obama-Wahl-Kampagne, Scott Thomas, hat zusammen mit mehreren Künstlern und Designern an der Erstellung von dem Designbuch Designing Obama gearbeiten.

Das 360 Seiten gebundene Buch in Farbe mit vielen Insider-Story ist nun erschienen.


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Lost Landscapes of San Francisco



Rick Prelinger Archivar, Autor und Filmer

Rick Prelinger der Archivar, Autor und Filmer lebt in San Francisco. Rick Prelinger ist weltweit bekannt geworden mit seine Sammlung „ephemeral films“. Die Amateurfilme von privat Personen, Industriefilme und Werbefilme, die jedermann im Internet kostenlos in sehr guter Qualität betrachten kann.

In diesem Archiv sind Filme, die in den Kinos und Archiven weltweit keine Beachtung finden. Mittlerweile hat sich um die Prelinger Film-Sammlung eine Fangemeinde gebildet. In der Sammlung befinden sich unter anderem alte Industrie-Werbe-Filme, private Amateurfilme und vieles mehr die von den Fans mehr als geliebt werden.

Prelinger drängt seine Fangemeinde förmlich die alten Filme zu mixen, um immer neuere Aspekte sichtbar zu machen.

Prelinger engagiert sich stark bei der Diskussion um Copyright. Desweiteren treibt er den Gedanken um die freie Nutzung weiter voran. Früher war er Mitglied beim National Film Preservation und President der San Francisco Cinematheque.

Die Sammlung von Prelinger stellt mittlerweile einen hohen Kulturellen Wert da. Die Fülle an Material ist nicht ohne weiteres im Netz zu finden. Zudem ist das Material in einem teilweise sehr gutem Zustand, selbst die Filme aus den 20er Jahren sind fast frei von filmischen Schäden.

Amateuraufnahmen von San Francisco aus den Jahren 1905 bis 1938

Auf der Webseite FORA.TV (komplettes Programm) werden einige tolle Luft-Aufnahmen (im Menü unter 06. Lost Landscapes of San Francisco 3 zu finden) von San Francisco präsentiert und besonders alte Aufnahmen der Market Street, aus dem Jahre 1905 (im Menü unter 12. A Trip Down Market Street Redux). Weiterhin Aufnahmen aus dem Jahr 1938 von der Cable Car Bahn.

Wer Spaß an alten Filmen hat, sollte sich die Zeit nehmen, diese Amateurfime einmal anzusehen. Wirklich tolle, lustige und seltene Aufnahmen.


Bild: Holger Bischoff

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Fahrradmesse in San Francisco



Am 21.11.09 startet in San Francisco die Bike-Messe SF Bike Expo.

Der Fahrrad-Boom hat SF mehr als erfasst. Wir haben in den letzten Monaten über die Bike-Trends in den Staaten berichtet. Nun startet im November die SF Bike Expo. Bike Style Fashion, Dirt Jump, Low Rider, BMX und eine Custom und Vintage Bike Show werden angeboten. Das Event findet im Cow Palace statt. Der Eintritt ist mit 8,- US Dollar mehr als fair.

Zur Info, ein Video der SF Bike Expo 2008.

Interessant sind die Produkte, die auf der Messe vorgestellt werden. Vieles ist in Europa in dieser Form nicht zu finden. Wie zum Beispiel die Sättel der Firma GABS. Wer sich weiter informieren möchte, kann dies auf der Webseite der Messe, unter sfbikeexpo.com. Oder in den US Bike Magazinen Momentum und Bike Monkey.


Bild: Holger Bischoff

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Las Vegas, leben im Untergrund



Leben im Untergrund, mitten in Las Vegas.

Las Vegas die Stadt die niemals Schläft. Casinos und Hotels soweit das Auge reicht. Aber nicht jeder der in Las Vegas lebt oder arbeitet profitiert von dieser Glitzerwelt. Am 24. September erschien ein Artikel in der Sun, der die andere Seite von Las Vegas zeigt. Die Reporter der Sun interviewten Bewohner von Las Vegas, die im Untergrund leben. Zu hunderten leben sie im verlassenen U-Bahn Tunel. Von der Polizei geduldet, leben diese Bewohner in Unterkünften, die man sonst nur aus Indien kennt. Und das mitten in Amerika. In den Staaten hat die Kreditkrise dazu geführt, daß viele ihr Eigenheim verloren haben. Nicht nur Las Vegas, sondern auch viele andere amerikanische Großstädte zählen zu den Verlierern. Das stockMagazin berichtete schon früher über Detroit, wo der Leerstand immense Folgen hat. Allein in Detroit stehen über 12.000 Häuser leer. Die Welt Online berichtet über 1 Million Amerikaner die ihr Eigenheim verlieren.

Der Sun Bericht zeigt nicht nur Fotos, sondern auch ein Video mit einem Interview der Bewohnern. Ob und wann sich diese Zustände in den Staaten ändern, kann keiner sagen. Im Interview ist jedenfalls die typische amerikanische Gelassenheit zu spüren und natürlich der feste Wille wieder nach oben zu kommen.

Was in den amerikanischen Städten los ist, kann man auf der Webseite everyblock.com erfahren. Hier sind einige Großstädte verzeichnet. Der Inhalt der Seite wird von den Usern bereitgestellt. Fotos, Berichte über viele verschiedene Ereignisse und stellenweise viel Positives direkt aus erster Hand. Als Info-Seite zu empfehlen.

Bild: SXC/guitargoa

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