Die Firma Acunetix hat sich dem Thema Passwortschutz gewidmet und eine Liste veröffentlicht. In dieser Liste kann jeder mal nachlesen, wie häufig welche Passwort Kombination benutzt wird. In der Liste sind an den ersten 5 Stellen folgende Passwörter aufgelistet:
123456 - 64
123456789 - 18
alejandra - 11
111111 - 10
alberto - 9
Das Problem ist, die Faulheit siegt! Die meisten User benutzen das gleiche Passwort für verschiedene Dienste und Social Communities. Und das kann in die Hose gehen. So sollte man es nicht machen. Auch nicht wie in dem Artikel von Acunetix, als Passwort 123456 wählen. Ein Passwort sollte aus vielen Zeichen bestehen und nicht nur Buchstaben und Zahlen beinhalten, sondern auch viele Sonderzeichen.
Wir empfehlen das Pragramm 1Passwort (1pw.de) hier kann man seine ganzen Passwörter leicht verwalten und mit ein paar Klicks ist man eingeloggt. Nebenbei bietet das Programm auch einen Passwort-Generator. Die Passwörter kann man dann mit dem Programm automatisch erstellen lassen. Incl. Sonderzeichen. Länge und Art kann man auch noch bestimmen. Einfach eine tolle Sache.
Falls ihr Partner/in oder Ehemann/frau im Besitz eines Android Handys ist, können Sie sehr einfach mit dem Google Programm Latitude ihren Partner/in überwachen. Natürlich muss der Partner/in mit dieser Überwachung einverstanden sein, was natürlich kein Problem darstellen sollte. Da die meisten Handys ein eingebautes GPS System haben, kann man den Partner/in fast auf der Bettkante den Meter genau orten. Hierzu einfach den Laptop aufklappen, sich bei Google einloggen und schon sieht man seine Liebste/n inflagrantie beim Einkaufen. Demnächst bestimmt noch mit Mikro- und Video-Funktion.
Ganz praktisch, schnell mal anrufen und an die Milch erinnern. Was will man mehr…
Google Street View Aufnahmen jetzt per Fahrrad und wie geht es weiter?
Nachdem Google die Straßen per Auto abgefilmt hat, folgen nun die Aufnahmen per Fahrrad. Erste Bilder sind hier zu sehen. Mit dem Fahrrad, es handelt sich um ein Dreirad, können nun auch Wege und Orte aufgenommen werden die nicht per Auto aufgenommen werden können, wie z.B. Sehenswürdigkeiten, Sportanlagen, Zooanlagen, Fußgängerzonen in Städten, Wanderwege in Parks und Universitätenswege. Weiter Informationen zum Fahrrad-Thema sind im Google Blog nachzulesen. Die User können Google nun auch Vorschläge machen, die mit dem Fotofahrrad abgefahren werden sollen.
Da kann man nur hoffen, daß nicht in naher Zukunft das Google-Mini-Luftschiff durch unsere Gärten fliegt. Um GPS gesteuert die Gärten und Hinterhöfe abzufilmen. Spaß beiseite, Wie die Zukunft vielleicht aussieht ist in dem YouTube Video zu sehen. Eine Drohne für jedermann (stockMagazin berichtete).
Falls Sie mal wieder einen Beschwerdebrief wegen der Rundum-Überwachung in ihren drehenden Penthouse mit der eigenen Handschrift ausdrucken wollen.
Die Videoüberwachung nimmt in den Städten zu. Bei neuerdings.com sind wir auf einen interessanten Artikel gestoßen. Bei den ersten Sätze sind wir stutzig geworden:
Der Alptraum aller Datenschützer und Privatssphären-Phobiker ist wahr geworden: Kleine Roboter werden bald unerkannt…
Vier Zentimeter kleine Roboterwesen die sich durch Vibrationen fortbewegen und sich in Massen durch ihre drehende Penthouse-Wohnung bewegen. Das erinnert mich an den Film Minority Report. Dort krabbelten spinnenartige Wesen durch die Wohnung und versuchten die Bewohner zu scannen. Drehende Penthouse-Wohnungen gab es dort nicht. Die Idee der drehenden Wohnung ist mal was anderes. Fast den ganzen Tag Sonne. Und Strom wird dann nebenbei, durch die Drehbewegung, auch noch erzeugt. Schöne neue Welt. Ob das alles auch in den reichen Wüstenstaaten funktioniert, daß ist die Frage. Dort bläst bekanntlich viel Sand durch die Luft. Und Sand bekommt dem Kugellager nicht. Aber das müssen wohl dann die Architekten klären. Die Kreisel-Wohnung sollte in der Drehgeschwindigkeit regulierbar sein. Sonst fällt der Beschwerdebrief etwas länger aus. Diesen können Sie seit neustem mit ihrer eigenen Handschrift ausdrucken.
Was nun schneller geht, daß ist die Frage. Kommt immer auf ihre Tipgeschwindigkeit an. Falls Sie nicht gerade 200 Anschläge bewältigen können, würde ich den Stift bevorzugen.
Diejenigen die schneller mit den Tasten sind, können sich einfach das PDF runterladen. Die einzelnen Buchstaben eintragen, einscannen und fertig ist der eigene Font.
Paparazzie Fotos demnächst unbemannt aus der Luft?
Die Firma Draganfly Innovations Inc. bietet für um die 10.000 € einen Karbon-Heli an. Dieser Heli ist in der Lage eine kompakte Digi- oder VideoCam in die Luft zu heben. Der sechs Rotoren Heli kann ein Gewicht von 500 Gramm aufnehmen. Gesteuert wird der Helicopter mit einer Fernsteuerung. Eine GPS Funktion ist ebenfalls mit an Bord. Hiermit besteht dann die Möglichkeit den Heli punktgenau zu positionieren. Die vibrationsarme Kamerahalterung macht es möglich verwacklungsfreie Aufnahmen zu schießen.
Der Helicopter ist aus leichtem Karbon gefertigt und entspricht Industriequalität. Die Einsatzzwecke liegen in der Überwachung von großen Flächen durch Polizei und Militär. Interessant ist dieses Equipment, bestimmt auch für Vermessungsingenieure und Paparazzies.
Es wird nur noch eine Frage der Zeit sein, daß die Hollywood-Stars von solchen fliegenden Drohnen aufs Korn genommen werden. Da der Luftraum in den seltensten Fällen angreifbar ist. Es sei den man lebt in den Staaten, dort werden die Drohnen dann mit der Schrotflinte vom Himmel geholt. Ob die Stars die Drohnen in einer bestimmten Höhe überhaupt noch wahrnehmen können, ist die Frage.
Großes Erstaunen stellt sich ein, wenn man seine Fotos in den Boulevard Blättern finden und sich dann die Frage stellt: “Wer hat das Foto geschossen, es waren doch gar keine Paparazzies vor Ort!?”
Die waren dann wirklich nicht mehr vor Ort und haben die Drohne, per GPS und Google Maps, von der Kneipe aus gesteuert. Bei einem kühlen Bier..
Unser stockMagazin befindet sich also in einem rechtsfreier Chaosraum, wo man hemmungslos mobben, beleidigen und betrügen kann. Das können wir so nicht nachvollziehen. Seit 1992-94 ist die Mehrzahl von uns im Netz. Die Gefahren, die Frau Von der Leyen hier aufzählt, haben wir noch nicht so erlebt. Wir möchten auch nicht von Politikern kontrolliert werden. Die dann eine weitreichende Zensur vornehmen und uns dies dann als unseren Schutz verkaufen. Es scheit so, daß die Politiker immer noch nicht das Internet verstanden haben. Das Internet läßt sich nicht zensieren oder kontrollieren. Den Iranern und den Chinesen ist dies auch nicht gelungen. Es wird immer eine Lücke geben. Demokratien brauchen keine Zensur.
Für diese hunderte von Millionen Euro, die der Überwachungsapparat verschlingt, sollte man lieber ein paar Polizisten mehr auf Streife schicken. Aber mit Streifenpolizisten kann sich die Politiker-Kaste halt nicht profilieren.
Eine sehr gute Artikelsammlung über das Thema Überwachung ist uns auf der Seite der Taz aufgefallen. Die Artikelsammlung behandelt die Themen: Biometrie, E-Pass, RFID-Chips, Sammelwut, Trojaner und einiges mehr. Besonders interessant ist der Artikel Betriebskosten der Überwachung. Die Kosten die durch diese Schnüffel Maßnahmen verursacht werden sind gigantisch.
Politiker die diese Gesetze verabschieden, sollten zumindestens etwas mehr Grundkenntnisse aufweisen. Ein ältere Fernsehbericht des Morgenmagazins spricht für sich.
Lieber die Kinder über die Vorratsdatenspeicherung abstimmen lassen, dann kommt mehr dabei raus.