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Testbericht: Rollei Pico Projector


Der neue Rollei Pico Beamer Innocube IC200T/IC200C. Eine Weltneuheit auf dem Projektor-Markt, ab März für 299,95 € im Handel. Der erste LED Beamer für die Hosentasche.

Der sehr schön designte LED Beamer ist als Würfel mit einer Kantenlänge von 5cm so kompakt, dass er wirklich in die Hosentasche passt. Zusätzlich liegt der hochwertigen Verpackung ein gummierter Rahmen bei, der die Kanten des Projektors perfekt schützt. Hierdurch ist auch ein rutschfester Stand des Projektors gewährleistet.

Rollei-mobile-beamer-pico-front

Im Lieferumfang ist noch ein USB-Kabel und ein HDMI-Kabel beigelegt. Der Beamer besitzt einen eingebauten Akku, die eine zweistündige Laufzeit gewährleistet. Stromkabel ist natürlich auch dabei. Desweiteren Kurzanleitung und ein Bedienheft.

Der Rollei Pico Beamer hat eine starke eingebaute LED Lampe, die durch einen Lüfter gekühlt wird. Die Standzeit der LED beträgt 10.000 Stunden. Somit reicht die LED mehrere Jahre. Also sind hier keine Problem zu erwarten. Wenn der Projektor eingeschaltet wird hört man spürbar das Lüftergeräusch. Was einen dann schon stutzig macht. Sobald aber der eingebaute Lautsprecher den Ton überträgt, ist der Lüfter nicht mehr zu hören. Selbst wenn man direkt neben dem Projektor sitzt. Der Ton wird hervorragend übertragen. Kein Brummen oder pfeifen. Tontechnisch werden alle Wünsche erfüllt.

Rollei-mobile-beamer-pico-led

Die Bedienung des Rollei Pico Beamers ist wirklich keinderleicht. Ist der Akku aufgeladen wird das Gerät an der Seite eingeschaltet. Es erscheint sofort die Aufforderung die Kabel zu verbinden. Dann einfach das USB-Kabel ins Smartphone und in den Beamer. Und schon erscheint das gleiche Bild, wie auf dem Smartphone. Jetzt einfach z.B. ein Arte +7 Video starten und man kann dann den Film in großer hervorragender Qualität auf der Zimmerwand betrachten.

Rollei-mobile-beamer-pico-usb

Selbst auf einer simplen weißen Raufasertapete ist das projizierte Bild sehr gut und ausreichend. Man darf natürlich nicht vergessen, dass es sich hier um einen Taschenbeamer mit einer Kantenlänge von 5cm handelt. Trotzdem ist der Bild- und Hörgenuss perfekt.

Rollei-mobile-beamer-pico-hdmi

Folgende Endgeräte können an den Rollei Pico Beamer Innocube IC200T/IC200C angeschlossen werden:

– Arbeitsplatzrechner
– Laptops
– Tablet-PCs
– PDAs
– Smartphone

Mit einem speziellen Apple-Kabel kann natürlich auch ein iPhone und iPad an den Rollei Pico Projektor angeschlossen werden. Somit bestehen keinerlei Anschluss-Probleme.

Fazit: Für den abendlichen Film oder gar die Business Power-Point Presentation das ideale Gerät. Wir können den Pico Beamer sehr empfehlen. Nicht nur wegen dem hervorragenden Design, sondern auch wegen Qualität, Wertigkeit und leichter Handhabung. Neben einem hippen Laptop ist der Rollei Projektor bestens aufgehoben. Und auf Reisen leicht in der Laptoptasche verstaut. Was will man mehr.

Auf Facebook veranstaltet Rollei auch ein Gewinnspiel, wo es weitere Produkte zu gewinnen gibt.

Falls weitere Informationen in Englisch benötigt werden, sind diese hier zu finden.

Bild: Holger Bischoff

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Test: Nikon AF-S 24-70mm f/2.8


Erfahrungsbericht: Das Nikon AF-S 24-70mm f/2.8. Getestet an einer Nikon D700. Ein Lichtriese als Alltagszoom. Keine Angst mehr, vor zu wenig Licht.

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Seit ca. 1 1/2 Jahren nutzen wir als Alltagszoom das Nikon 24-70mm f/2.8 auf einer D700 und D3. Die gleiche Lichtstärke im ganzen Zoombereich möchten wir nicht mehr missen. Besonders bei Sportaufnahmen bei schlechten Wetter, ist immer eine hohe Verschlusszeit möglich, ohne die ISO Zahl hochzuschrauben. Was natürlich die Qualität der Aufnahmen steigert. Ein Wackelschutz, wie bei dem 70-200mm f/2.8 Nikon ist hier nicht verbaut. Dies ist aber bei dieser Brennweite auch nicht nötig.

Wie üblich kann man den AF Betrieb am 24-70mm Nikon Objektiv abschalten. Falls man einmal manuell den Fokus einstellen möchte, klappt dies ebenfalls schnell und unkompliziert. Da das komplette Glas aus einer Metalllegierung gefertigt ist, lassen sich die Brennweite und Focus Ringe sehr wertig bedienen. Das Nikon 24-70mm ist außerordentlich hochwertig verarbeitet. Das schlägt sich allerdings auch auf das Gewicht nieder. Mit einer Nikon D700 plus Batteriegriff kommt man leicht über 3 Kilo.

Das Frontglas ist extrem stark vergütet. Desweiteren ist es sehr hart. Selbst wenn man einmal aus Hektik die Kante des Objektivdeckel auf das Glas knallt, entstehen keine Kratzer. Putzschäden sind durch die harte Vergütung ebenfalls nicht zu erwarten. Das Bajonett ist aus Metall und für den harten Einsatz ausgelegt. Besonderes Augenmerk hat Nikon auf die Regentauglichkeit gelegt. Das Nikon 24-70mm Glas ist komplett Regendicht. Frontlinse und Einstellringe sind extra abgedichtet, so daß man sich die Regenhaube sparen kann. Zusätzlich ist eine stabile Gummilippe am Bajonett verbaut, die das Nikon Objektiv am Kamera-Anschluss gegen Regen abdichtet. So kann auch kein Wasser das Innere des Bodys beschädigen. Bei mexikanischen Starkregen sollte man dann doch eine Regenhaube verwenden, den hier hält noch nicht einmal ein „deutscher“ Regenschirm das Wasser ab. Nach 15 Minuten versagt hier die Beschichtung.

Nikon liefert zu dem 24-70mm f/2.8 zwei Deckel, eine stabile Tasche und eine hochwertige Kunststoff-Sonnenblende mit. Die Sonnenblende hält neben der Sonne auch starke Stöße ab und sollte eigentlich immer genutzt werden. Mancher Frontschaden könnte so vermieden werden. Desweiteren federt die Blende auch Stöße ab, falls man mal die Kamera etwas „schneller“ auf dem Boden ablegt.

Abbildungsqualität des Nikon 24-70mm f/2.8

Die Lichtleistung wurde oben schon erwähnt und ist immens gut. Farbe, Kontrast und besonders die Schärfe ist atemberaubend für diese Preisklasse. Bis in die Ecken ist die Qualität hervorragend und selbst bei offener Blende 2.8 ist die Abbildung hervorragend scharf. Wir konnten keine wirklichen Mängel entdecken und würden das 24-70mm Nikon jederzeit wieder kaufen. Im AF Betrieb ist die Schnelligkeit mehr als perfekt und ermöglicht jederzeit scharfe Sportaufnahmen.

Durch die perfekte Vergütung und die Härte der Frontlinse, sollte man einen UV-Filter nur bei harten Shootings (Rallye, Cross und Demo) nutzen. Denn mehr Glas stört nur die Qualität. Das Nikon 24-70mm f/2.8 ist von Haus aus schon perfekt gerechnet, ein Filter hilft hier nur in den seltensten Fällen.

Falls jemand mit dem Erwerb des Nikon 24-70mm f/2.8 spielt, sollte nicht länger warten. Leistung, Verarbeitung und Bildqualität sind spitze, eine glatte Empfehlung. Der Preis ist trotz Naturkatastrophe in Japan, in der letzten Zeit etwas gefallen. Das Nikon „Weitwinkel“ Zoom liegt aktuell unter 1.500,- €. Nicht gerade ein Schnäppchen, aber berechtigt.

Bild: Holger Bischoff

 

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Vollformat versus Mittelformat


Mittelformat Kameras werden von Jahr zu Jahr preislich interessanter. Eine Hasselblad H4D, mit einer Auflösung von 31 Megapixeln, wird aktuell mit ca. 11.800,- € aufgerufen. Für eine Nikon D3x muss man um die 6200,- € ausgeben. Die Hasselblad wird allerdings bereits mit einem 80mm Glas geliefert. Bei der Nikon erhält man nur den Body.

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Preislich immer noch ein großer Unterschied, aber man sollte einmal die beiden Systeme vergleichen. Ein Umstieg in das Mittelformat System könnte für manchen Fotografen der richtige Weg sein. Jeder sollte sich aber vorher genau überlegen, wo sein Schwerpunkt beim fotografieren liegt.

Die Verschlußzeiten der Nikon und Hasselblad.

Schnelle Verschlußzeiten und hohe Bildfolgen gehören bei der Nikon zum Standart. Die Hasselblad bietet hier nur eine Verschlußzeit von 1/800. Die Bildfolge liegt bei 1.2 Bilder pro Sekunde. Und 42 Bilder pro Minute. Schnelle Rennsport-Aufnahmen gelingen hier weniger.

Da sollte man dann doch besser, die Nikon D3x zu Rate ziehen, oder die Nikon D3s. Das soll nicht heißen, dass man im Rennsport die Hasselblad nicht einsetzen kann, nur nicht unbedingt für jede Aufnahme.

Weißabgleich der Hasselblad H4D 30.

Bis jetzt gibt es keinen automatischen Weißabgleich für die Hasselblad H4D. Die RAW Aufnahme muss später mit dem Bildbearbeitungs- und Konvertierungsprogramm Phocus abgestimmt und eingeregelt werden. Was zwar kein Problem darstellt, aber ein Arbeitsschritt mehr ist. Bei Studioaufnahmen eine normale Tätigkeit. Die Nikon D3 Modelle bieten diesen Weißabgleich, der mehr als sehr gute Ergebnisse erzielt. RAW und JPG Aufnahmen sind farblich, schon vor dem Photoshop-Eingriff, perfekt.

Hasselblad mit merkbarem Spiegelschlag.

Die Hasselblad H4D hat einen merkbaren Spiegelschlag. Nicht gerade leise. Falls man längere Belichtungszeiten nutzt, sollte man ein schweres Holzstativ nutzen und die Spiegelvorauslösung in Anspruch nehmen. Somit erzielt man schärfere Fotos. Die Nikon D3s und D3x ist hier besser aufgestellt. Die 24,5 Megapixel der Nikon D3x liefern immer sehr scharfe Fotos. Selbst mit einem Nikon 300 mm / 2.8 Objektiv, erzielt man mit einer Belichtungszeit von 1/500, knackig scharfe Fotos. Da die meisten Nikon Gläser mit dem VRII System ausgestattet sind, kann die Aufnahmen mit dem Nikon 300 mm aus der Hand erledigen. Dicke Oberarme sollte man allerdings vorweisen.

Helle Sucher bei beiden Kameras.

Eine wahre Freude ist bei beiden Kamera-Modellen, der Blick durch den Sucher. Hell, groß und „fett“. Keinerlei Einschränkungen bei der Motivsuche. Man sieht alles mehr als deutlich und klar.

AF Funktionen pro und Kontra bei Nikon und Hasselblad.

Nun zur AF Funktion. Die Fokussierung bei der Hasselblad H4D ist durch die „True Focus“ Möglichkeit ergänzt worden. Wenn man die Hasselblad im Winkel zum Objekt verändert, führt die Hasselblad H4D den AF nach. Das Funktioniert ohne Probleme. Stellenweise etwas problematisch bei mangelndem Licht. Aber im großen und ganzen, mehr als in Ordnung. Die Nikon D3 Modelle, mit ihren 51 AF Messpunkten, sind wahre AF Künstler. Eine AF Nachführung ist selbst bei Rennsport-Bildern kein Problem. Man erzielt perfekt scharfe Fotos. Hier wurde von Nikon großartige Arbeit geleistet. Bei reinen Studio oder Architekturaufnahmen fährt man, in unseren Augen, mit der Hasselblad H4D besser.

Das wichtigste Element, der Sensor.

Der Sensor in der Hasselblad H4D ist mehr als groß, 33.1 x 44.2 mm. Somit ist der Sensor fast 70 % größer als bei den Nikon D3 Modellen. Hier beträgt die Sensorgröße „nur“ 36.0 x 23.9 mm. Die Auflösung beträgt bei der Nikon D3x 24,5 Megapixel, die Nikon D3s liegt, wie die Nikon D700, bei 12,1 Megapixel. Die Hasselblad bietet hier auch die höchste Auflösung mit 31 Megapixel. Dies macht sich in der Bildqualität deutlich. Die Hasselblad liefert die besten und schärfsten Bilder.

Fazit:

Wir wollten in diesem Artikel, nur kurz die Vorteile der einzelnen Systeme anreißen. Weitere und wichtige Infos, zu den Kameras, ist auf den Firmen Seiten von Nikon und Hasselblad zu finden. In jedem Fall sollte man, falls man sich für einen Umstieg oder Neuerwerb entscheidet, beide Hersteller ausgiebig testen. Und seine eigene CF Speicherkarte mitnehmen. Dann kann man später die Test Shots auf seinem Rechner auswerten.

Foto: Hasselblad

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Das große Hasselblad Handbuch

Hasselblad 50 mm/3.5

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Nikon DSLR und die alten Non-Ai Nikkor Objektive


Verwendung alter Non-Ai Nikkor Objektive an der Nikon DSLR

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Vorab zur Information: Alte Non-Ai (kein Ai oder Ai-s Blendenring) Gläser von Nikon können an keiner DSLR Nikon verwendet werden. Im schlimmsten Fall wird sogar die DSLR durch das Non-Ai Objektiv beschädigt. Ein Umbau des alten Nikon Objektivs, durch abfräsen des Blendenrings auf Ai, lohnt in den meisten Fällen nicht. Da der Umbau bei Nikon Köln ca. 70,- € kostet. Man sollte dann eher direkt ein Ai oder Ai-S Objektiv erwerben, wenn man gerne mal ein altes Glas aus dieser Zeit antesten möchte.

Desweiteren lassen sich nicht alle Non-Ai Gläser umrüsten. Es kommt hier auch auf die Ausführung an. Die erste Serie der Non-Ai Objektive, der A-Typ ohne Befestigungsschrauben am Bajonett, lässt sich z.B. nicht auf Ai umrüsten. Bei den C- und K-Typ ist dies möglich. Diese Versionen des Non-Ai Objektivs haben Schlitz- oder Kreuzschlitzschrauben am Bajonettring.

Weitere Infos zu diesem Thema kann man bei Wikipedia nachschlagen. Dort ist eine Tabelle zu finden, wo man die Objektiv Modele und Kameras vergleichen kann. Desweiteren empfehlen wir das Fachbuch Nikon Compendium. Dies gilt als Referenzwerk zum Thema Nikon.

Mit welcher Nikon kann man die Non-Ai Nikon Objektive verwenden?

Digitale Nikon Modele fallen hier erstmal weg. Bei den analogen wird man eher fündig. Ohne Probleme kann man folgende Modele verwenden:

  • F (unsere Empfehlung)
  • F2 (unsere Empfehlung)
  • Nikkorex F
  • Nikkormat FS
  • Nikkormat FT
  • Nikkormat FTN
  • Nikkormat FT2
  • Nikkormat EL und ELW

Bei den anderen analogen Nikon SLR´s kann man die alten Gläser entweder gar nicht, oder nur mit starken Einschränkungen verwenden. Selbst bei dem „Allround“ Model F3 muss man zuerst noch den Blendenmitnehmer umklappen. Der Belichtungsmesser funktioniert dann nur mit Spiegel hochklappen. Was man recht einfach mit dem Kontrollknopf für die Tiefenschärfe erledigt.

Falls man also eine Sammlung von alten Non-Ai Nikon Objektiven besitzt, sollte man sich einfach die gute alte Nikon F oder F2 zulegen. Hier wird der Belichtungsmesser noch mit der Blendennase bedient. Recht einfach, aber wirksam. Die Qualität der 35mm Negative kann zwar nicht mehr mit einer modernen DSLR Nikon mithalten, aber Spaß macht es dennoch.

Und wer jemals eine Nikon F FTN „black“ mit einem F-36 Motor bedient hat. Wird den Non-Ai Markt, spätestens dann, leerkaufen…

Bild: Holger Bischoff

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Mobilwunder: Apple Mac Book Air


Der 1 Kilo Apple Laptop für die Reisetasche.

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Wenn man selber seit Jahren ein Dell D430 Laptop nutzt, ist man nicht gerade Design verwöhnt. Der Dell ist vor ca. 3 Jahren incl. 32 GB SSD Laufwerk und externen CD Laufwerk mit 1750,- € eingeschlagen. Nicht gerade ein Schnäppchen, aber leicht. Der Dell wiegt ca. 1,5 Kilo.

Nach dem Apple Event am 20.10. wurde man wieder eines besseren belehrt, dass neue Mac Book Air ist da. 11 Zoll und 1 Kilo bei einem Preis von 998,- € (Gravis Shop) sprechen eine deutliche Sprache. Designtechnisch ist auch hier eine Glanzleistung abgeliefert worden. Stellt sich nun die Frage, weshalb die anderen Laptop Hersteller immer noch die schwarzen Kisten auf den Markt werfen!?

Die Batterieleistung liegt ebenfalls mit 5 Stunden auf einem sehr hohen Niveau. Mit 30 Stunden Standby Zeit gehört das „Ausschalten“ nun auch der Vergangenheit an. Einfach aufklappen und arbeiten, was will man mehr. Und knirschende Plastikgehäuse gehören mit dem Alu-Monoblock des Apple Mac Book Air nun auch der Vergangenheit an.

Die Zukunft von Mac OS und iOS.

Wenn man sich die Key Notes von Apple ansieht, wird einem klar, dass irgendwann das iOS und Mac OS zusammenschmelzen wird. In ein paar Jahren wird es nur noch ein Betriebssystem geben. Vielleicht wird es dann Mac iOS 13 heißen. Egal ob man dann sein iPhone, iPad oder sein Mac Book nutzt, dass Betriebssystem ist dann komplett gleich. Nebenbei kann man mit dieser Taktik auch extreme Kosten einsparen. Ob es wirklich so kommt, werden wir dann sehen.

Desweiteren wird der App Store von Apple nicht nur für das iPhone und iPad zur Verfügung stehen, sondern auch für die komplette Mac Book Palette. Und das bringt dann nochmal einen Aufschwung in den Verkaufszahlen. Nebenbei wird die Anzahl der Programme weiter steigen. Und der User hat hierdurch mehr Auswahl.

Der Schreibtisch hat ausgedient, die Arbeitswelt wird noch mobiler.

Das Rowe-Prinzip, wie schon in der brand eins Online beschrieben, wird in Zukunft zur Normalität werden. Besonders die junge Generation strebt einem Wandel in der Arbeitswelt an, wie auch im Artikel in changex.de nachzulesen. Nebenbei setzt BestBuy schon seit einigen Jahren auf dieses Prinzip und fährt hiermit gut.

Und was macht Apple. Apple passt sich hier nur an. Die Zukunft liegt bei den Smartphones und Laptops. Schreibtisch-Kisten die unter dem Tisch die Raumluft erwärmen und den Staub auffangen, gehören bald zum alten Eisen. Der Schwerpunkt im Apple Store sieht heute schon recht mobil aus. Laptops in unterschiedlichen Ausführungen, iPad und iPhone. In Zukunft wird es vielleicht nur noch zwei oder drei iMacs geben. Standgeräte und Mac Mini fallen weg. Und zusätzlich dann noch ein iPhone light für 299,- € und ein 7 Zoll iPad für 349,- €. Wir werden sehen.

App Stores, Daten-Flatrates und Cloud-Wolken, die Daten wandern ins Netz.

Einen großen Teil vom Apple Umsatz wird jetzt schon mit App-, Musik- und Video-Downloads erwirtschaftet. Der App Store meldet bei jedem Apple Event neue Verkaufsrekorde. Die Daten werden mobiler. UMTS Smartphones gibt es wie Sand am Meer. Auch hier fallen die Preise wöchendlich. Eine Daten-Flatrate ist mittlerweile schon für unter 20,- € zu haben. Und Microsoft setzt bei seinem Office für die Zukunft voll auf Cloud-Computing.

Der Trend ist eindeutig, das Web wird mobil. Nun sollten auch die Hardware nachziehen.

Was nützt ein Smartphone oder Subnotebook mit leeren Batterien. Hier sind nun die Hersteller gefragt. Wie es scheint, hat Apple hier seine Hausaufgaben gemacht…

Bild-Titel und Text: Apple

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Leica I Umbau auf II-F


Information zu einem seltenen Leica I Umbau auf eine Leica II-F

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Update: Die Leica II-F ist nun zu verkaufen, incl. einem 90mm Tele und weiterem Zubehör. Bei Interesse bitte einfach melden.

Bei dieser Leica von 1930, mit der Serien-Nr. 52315, handelt es sich um eine „Leica I“. Von dieser Leica sind insgesamt 25183 Stück hergestellt worden. Der Besitzer hat diese im Jahre 1949 bei Leica in Wetzlar in eine II-F umrüsten lassen. Leica hat die Serien-Nr. der Leica I beibehalten. Dies war damals so üblich.

Der Nachkriegsumbau wurde auf der Deckelkappe wie folgt beschriftet: Leica (geschwungener Schriftzug), DBP, Ernst Leitz, GMBH, WETZLAR, Germany. Die Leica I war vorher wie folgt beschriftet: Ernst Leitz, Wetzlar, D.R.P.

Zur Besonderheit zählte hier auch der neue Verschluß mit der Verschlußzeit von 1/1000 Sek. Desweiteren wurde auch eine Blitzsynchronisation eingebaut. Der Anschluss für den Blitz wurde hinten rechts angebracht. Der Wahlschalter für die Blitzsynchronisation befindet sich unter dem Einstellrad für die Verschlußzeit. Desweiteren befinden sich zwei Sucher in dem Leica-Umbau. Ein Sichtfenster der das Sucherfeld relativ klar (nach mehr als 60 Jahren) darstellt und direkt daneben das Sichtfeld um die Schärfe einzustellen.

Das Objektiv ist das selbe wie bei der Leica I, dass Elmar 5cm (50mm) / f 3,5.

Zur Information ist noch festzuhalten, das die Leica I keine Trageösen vorweisen konnte, diese wurden beim II-F Umbau nachgerüstet. Das lässt auch erklären, weshalb manche Leica I oder halt die II-F Umbauten einen fast neuwertig lackierten Bodendeckel vorweisen können. Diese Leica Modelle wurden, mangels der fehlenden Trageösen, fast immer in einer Bereitschaftstasche transportiert. Deshalb war die Bodenplatte immer geschützt vor Kratzern.

Information über Baujahr, Serien-Nr., Stückzahlen, Typ und Ausführung

Folgende Webseiten können wir zur Überprüfung der Sachlage empfehlen: Baujahr anhand der Seriennummer überprüfen: summilux.net. Liste der Seriennummern, Baujahr und Stückzahl zu finden unter: cameraquest.com. Wiki zum Thema Leica-Schraub-Kameras: l-camera-forum.com.

80 Jahre alte Leica I mit aktuellen 35mm Kodak Farbwelt Filmen bestücken

Kein Problem. Man muss nur wissen wie. Flott in den Supermarkt, 200 ISO Film kaufen und ab in die Leica I. Das funktioniert in den seltensten Fällen. Ein Filmpatrone aus dem Jahr 2010 passt ohne Probleme in eine Leica I. Man sollte vorher aber folgendes beachten.

Ein aktueller Film muss erst einmal angeschnitten werden. Das hört sich nun schwieriger an, als es ist. Die neueren Filme haben am Anfang eine kleine Welle, diese muss nur 10 cm verlängert werden. Also insgesamt eine Länge von 10 cm aufweisen. Die Breite kann an die aktuelle Wellenbreite anschließen. Am Ende einfach einen Bogen einschneiden. In der Leica-Kopie von 1949 ist dies genau zu sehen. Einfach den Text mal durchlesen, dort ist es nochmal genau beschrieben.

Dann den beschnittenen Film wie in der Leica-Beschreibung einlegen und schon zieht sich der neue Film ohne Probleme in die 80 Jahre alte Leica. Könner wechseln einen Film in 30 Sekunden. Mit etwas Übung lernt man das Filmwechseln aber ohne Probleme. Durch diese Verlängerung der Welle, kann sich der neue Film perfekt in das Räderwerk einziehen. Danach den Deckel schließen und ca. 3 mal weiterspulen und auslösen.

Danach ist die Leica I einsatzbereit.

Fertig belichteten Film zurück in die Dose spulen

Wenn der Film fertig belichtet ist, muss man diesen wie bei jeder anderen analogen Kamera, in die Filmdose zurückspulen. Hierzu einfach den kleinen Hebel am oberen Gehäuse auf „R“ stellen und mit dem linken Rad den Film zurückspulen. Klappe öffnen und Film entnehmen, fertig!

Die Leica Preise und unser Fazit zum Leica II-F Umbau

Unsere Gesellschaft wird immer älter und somit steigt auch die Erbengeneration. Eine Leica wird in den seltensten Fällen im Müll entsorgt. Somit steigt auch die Anzahl der alten analogen Kameras an. Diese werden der jüngeren Generation vermacht. Diese ist aber mit den 10 Megapixel-Digicams aufgewachsen. Und hat leider selten Spaß an alter Kamera-Technik. Besonders wenn dies etwas kompliziert zu handhaben ist.

Und nun werden die alten Leicas in die zahlreichen online Auktionsbörsen eingestellt. In der letzten Zeit ist förmlich ein Überangebot dort zu vermelden. Es ist fast alles zu haben. Die Preise sind durch die Bank alle stark eingebrochen. Geld kann man nur noch mit wirklich sehr seltenen Exemplaren verdienen. Für 400,- € kann man bei WestLicht schon ordentlich gebrauchte aber funktionstüchtige Leica I und II Modelle erwerben. z. B. bei eBay sind die Preise auch nicht gerade im „High-Level-Bereich“ Im Gegensatz zu den Nikon Modellen F, F2 und F3, hier haben sich die Preise seltsamerweise in den letzten 3 Jahren verdoppelt.

Ob die Leica Preise demnächst wieder anziehen, kann man nicht sagen. Als Wertanlage sollte man dann doch etwas anderes anschaffen.

Zum fotografieren macht eine Leica I oder II aber immer noch höllisch Spaß… wenn man nicht gerade den Belichtungsmesser vergessen hat.

Bild-Titel und Text: Holger Bischoff

Bild-Text: Leica GmbH

Weitere Informationen zu alten Leicas:

Von der Idee zur Leica

Leica Taschenbuch: Kameras und Objektive

50 Jahre Leica

Max Berek: Schöpfer der ersten Leica-Objektive

Barnacks erste Leica: Das zweite Leben einer vergessenen Kamera

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Erfahrungsbericht: Nikon F3 mit MD-4


Testbericht: Analoges Arbeitstier aus den 90er Jahren. Die Nikon F3 mit Motorantrieb

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Wir haben mal wieder auf dem Second Hand Markt zugeschlagen und die Wahl viel diesmal auf eine „neuwertige“ F3 mit dem MD-4 Motor. Die Nikon F3 hat 1980 die F2 abgelöst. Es gab auch keine Zeit, in der die beide Modelle parallel produziert wurden. Unsere F3 hat allerdings keinen größeren HP Sucher, der ein noch besseres Sucherbild bietet. Die Mechanik und das äußere Erscheinungsbild ist wirklich als „neuwertige“ zu beurteilen.

Wer auf der Suche nach einer analogen Kamera ist, sollte ein Auge auf die F3 werfen. Im guten Gebrauchtzustand arbeitet die F3 selbst nach 20 Jahren wie am ersten Tag. Der Motorantrieb arbeitet selbst nach dieser Zeit, ohne Probleme. Und wenn mal was versagt, lohnt eine Reparatur auch heute noch.

Im Vergleich zur Nikon F2 ist vor allem der Belichtungsmesser verbessert worden, so dass ein korrektes einstellen der Blende noch schneller von der Hand geht. Die Bedienelemente und dessen Anordnung sind ebenfalls weiter verbessert worden. Im Winter lässt sich so die F3 auch mit Handschuhen gut bedienen.

Weitere technische Highlights der Nikon F3

Der Schlitzverschluss ist aus Titan gefertigt und wird elektronisch gesteuert. Der Nikon Verschluss und das Filmtransportsystem sind kugelgelagert und auf min. 150.000 Auslösungen ausgelegt. Bei normalem Gebrauch hält der Verschluß ewig. 8 Sek. bis 1/2000 Sek. beträgt die Verschlusszeiten. Der Belichtungsmesser arbeitet deutlich mittenbetont, also 80:20. Die Mitte stellt auf dem Sucher der markierten Mittelkreis dar.

Die Filmempfindlichkeit kann von ISO 12 bis ISO 6400 eingestellt werden. Wie die Nikon F2 hat die F3 ein sehr robusten Body. Dieser besteht aus einer Kupfer Silumin Mischung. Die Stärke liegt bei 1,4 bis 2,0 Millimeter. Die Gehäusedeckel oben und unten bestehen wie üblich aus Messing. Wenn man sich stark gebrauchten F3 Exemplaren ansieht, kann man dies an der fehlenden schwarzen Farbe erkennen. Dort ist dann das Messing zu erkennen. Bei „heavy used“ F2 Exemplaren ist der Messing Look auch oft sichtbar. Dies stellt aber keinen Mangel dar, ist halt eine optische Sache. Den einen gefällt es, den anderen nicht. Bei solchen Modellen sollte aber dann die Technik besonders genau kontrolliert werden.

Für die F3 gibt es auch verschiedene Suchermodelle, die einfacher als bei der F2, ausgetauscht werden können. Hier hat Nikon nochmal die Handhabung verbessert. Der Sucher lässt sich schneller wechseln.

Wie üblich lassen sich fast alle Nikon Objektive an der F3 verwenden. Selbst alte Non-Ai Objektive können, durch umlegen von einem kleinen Hebel am Bajonett, verwendet werden. Nebenbei braucht man nicht, an den älteren Objektiven üblichen Blendenmitnehmer (Blendennase) zu demontieren. Diese Blendennase war noch an der Nikon F2 notwendig, bei der F3 nicht mehr. So steht einem F3 Besitzer die gesamte Nikon-Objektiv-Palette zur Verfügung.

Second Hand Preise der verschiedenen F3 Modelle

Der Second Hand Preis liegt für die Nikon F3 bei ca. 400,- €. 500,- € incl. dem MD-4 Motorantrieb kann man als Marktkonform betrachten. Als „Mint“ (A-) Ware kann der Preis auch leicht 25% höher liegen. Der Neupreis lag 1991 für den F3 Body bei 1829,- DM und für den MD-4 Motor waren 798,- DM fällig.

Die Nikon F3 HP (1982 erschienen) mit dem High-Eyepoint-Sucher DE-3 ohne Motor liegt bei 500,- €. Die F3 T, eine besonders robuste Spezialausführung der F3 HP aus Titan, bei ca. 1000,- €. Es sind allerdings schon Exemplare für 1300,- € bei online Auktionen verkauft worden. Das schwarze Titan Modell liegt etwas höher im Preis. 1200,- € kann man hier veranschlagen.

Desweiteren gibt es noch die seltenen Modelle F3 P, F3 H und F3 AF. Das P Modell bezeichnet die „Press“ Ausführung. Eine verbesserte Ausführung für die Presse-Fotografen. In Japan wurde die Press als Limited verkauft. Die F3 H ist fast nie gebraucht zu bekommen. Das „H“ zeichnet das High-Speed Modell aus. Eine mechanische Kamera die 13 Bilder pro Sek. schießen kann, da der Spiegel lichtdurchlässig ist und fest steht. Das Nikon F3 AF Modell ist die zweite Kamera überhaupt, mit eingebautem Autofokus.

Um nun die ca. Preise für die spezial Modelle der F3:

Die Nikon F3 P oder Limited liegt bei 700,- €

Die Nikon F3 H liegt bei 5000,- €

Und die Nikon F3 AF bei 650,- €

Die NASA und die Nikon F3

Die NASA hat schon damals die Nikon F FTN für ihre Apollo 15 Programm genutzt. Auch die F3 ist in verschiedenen Spezialausführungen für die NASA produziert worden. So z.B. die Nikon F3 NASA 250, mit der Serien-Nr.: 1006. Von diesem Modell wurden allerdings nur 19 Stück produziert. Oder die etwas kleinere F3 NASA. Käuflich sind diese Modelle in den seltensten Fällen. Eine F5 Nikon als NASA Version, allerdings „for not in Space“ wurde vor einigen Monaten bei einem online Auktionshaus für 15.000,- € verkauft. Also eher etwas für sehr betuchte Sammler mit Beziehungen.

Interessante Literatur zur Nikon F3

NIKON Kompendium. Das Handbuch der Nikon

Nikon Compendium Nikon System from 1917

Nikon Compendium: Handbook of the Nikon System (Hove compendia)

The New Nikon Compendium

Nikon-Fotografie

Nikon-Kamera: F-Bajonett, Nikon F3, Nikon F2

Fazit zur Nikon F3:

Eigentlich reicht vollkommen ein gut erhaltener F3 Body mit Standard Sucher aus. Für 200,- € bis 300,- € ist man gut dabei. Man kann die ganze Objektiv-Palette nutzen und kann eine High-End „analog“ Kamera sein Eigen nennen. Die Belastungsgrenzen einer „normalen“ F3 kann man sowieso nie erreichen, selbst nicht bei -20 Grad Außentemperatur.

Weitere Informationen zur alten Nikon F3:

Nikon-Fotografie: fotografieren lernen mit Nikon

Die Nikon F3. Praxis und Technik

Nikon-Kamera: F-Bajonett, Nikon F3, Nikon F2

Enzyklopädie der Fotografie

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Erfahrungsbericht: Nikon EM mit Motordrive


Nikon EM mit Motor-Winder und 50mm Nikkor Serie-E, Baujahr: 1991

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Etwas mehr als 450 Gramm bringt die Nikon EM auf die Wage. Das „neue“ Kamera-Design hat sein Debüt 1979 gefeiert. Als Plastik-Nikon ist damals die EM bezeichnet worden. Zu unrecht, da das Gehäuse aus Druckguß besteht. Nur die Abdeckung oben und unten sind aus Kunststoff gefertigt. Der Rest besteht aus solidem Alu.

Für große Hände ist die kleine Nikon EM wohl etwas unhandlich. Hier empfehlen wir den Motorantrieb MD-E zu montieren, da dieser einen kleinen Handgriff an der rechten Seite besitzt. So lässt sich die Nikon EM besser händeln. Das Gewicht erfreut einen sofort, wenn man nur die schwereren SLR Boliden gewöhnt ist. Selbst mit Motorantrieb und 50mm Obtik ist die Nikon EM als sehr leicht zu bezeichnen.

Was uns an der Nikon EM gefällt:

Wie schon erwähnt, das Gewicht. Die einfache Bedienung (die Zeit wird mit der Blende gesteuert) und das Handling. Die Nikon EM bietet zwar kein 100% Sucherbild, trotzdem ist der Sucher sehr hell und die Zeiteinstellung lässt sich gut ablesen. Der Belichtungsmesser wird mit einem kleinen Tipp auf den Auslöser aktiviert (dieser bleibt dann ca. 25 Sek. aktiviert). Die Belichtungszeit ist mittenbetont und beträgt 12mm. 40% Messung im Innenbereich und 60% werden dem Rest gewidmet. Danach kann man einfach am Ring Blende und die Belichtungszeit einstellen. Fertig! Einfacher geht es nicht. Und mit montiertem Nikkor-Winder MD-4 ist ein Filmvorspulen auch überflüssig.

Zum Filmwechseln braucht man nicht den Motor zu demontieren, den Arretierknopf kann man einfach unter dem Motordrive bedienen. Wie üblich kann man alle Nikon Objektive der Ai und Ai-s Reihe verwenden. AF Objektive mit Blendenring können ebenfalls verwendet werden. Die AF Funktion wird natürlich nicht unterstützt. Die alten Non-Ai Nikon Objektive können ebenfalls nicht verwendet werden.

Preiswerte Einsteiger-Kamera mit kleinen Mängeln:

Was uns nicht so gut gefällt ist die etwas „preiswerte“ Verarbeitung. Natürlich kann man die Nikon EM nicht mit einer F3, F2 oder der noch älteren Nikon F vergleichen. Der Neupreis lag ja damals nur bei ca. 220,- DM, ohne Objektiv. Da muß man halt auch Abstriche in Kauf nehmen.

Die Prüflampe für die Batteriespannung hätte man sich damals auch sparen können. Da die Batterie für den Belichtungsmesser fast ewig hält. Bei den Nikon Serie-E Objektiven fällt einem doch der Verarbeitungsunterschied zu den teuren Nikkoren auf. Hier würden wir z.B. das AF Nikkor 50mm empfehlen. Desweiteren bietet die EM leider nur eine Verschlusszeit  von einem 1/1000 Sek.

Die Batterieabdeckung am Motorantrieb überzeugt auch nicht. Das Gelenk besteht komplett aus Kunststoff. Nach 20 Jahren kann dies natürlich brechen. Ein Ersatz lässt sich aber besorgen. Neue „gebrauchte Motorantriebe kann man normalerweise um die 30 Euro erwerben. Falls der Deckel billiger ist, würde ein Austauch lohnen.

Fazit zur Nikon EM mit Serie-E 50mm Objektiv und MD-E Nikkormat Winder:

Die EM ist eine reine Einsteiger-Kamera, zu diesem Zweck wurde sie auch 1979 vorgestellt. Für den täglichen Profieinsatz ist diese nicht zu gebrauchen. Wer aber in die analoge Welt der Fotografie einsteigen will und ein paar Filme im Monat schießen möchte, sollte die Nikon EM wählen.

Die aus vielen Kunststoffteilen, teilweise maschinell gefertigten Serie E Objektive, sollten durch „Metall“ Versionen ersetzt werden. Die Nikon Serie-E  Objektive machen zwar sehr gute Aufnahmen, sind aber bei etwas „hartem“ Gebrauch nicht gerade langlebig. Der Motor ist praktisch und für kleines Geld zu erwerben.

Preislich liegen Body, Objektiv und Nikkormat-Winder bei ca. 50,- € bis 90,- €. Ein kleiner Preis für den Einstieg in die analoge Welt der Fotografie. Für mehr Infos empfehlen wir das Buch Nikon EM. Wunderbar einfach!

In den nächsten Wochen werden wir zusätzlich auf Flickr einige Testshoots der Nikon EM veröffentlichen.

Bilder: Holger Bischoff (Sorry… Handy-Cam)

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Teleobjektiv Nikon 300mm f/4,5 Ai



Erfahrungsbericht: Nikon Teleobjektiv 300mm f/4,5 Ai

Die analoge Photografie ist aktuell wieder im Kommen. Die Nikon Modelle F, F2 und F3 steigen stetig im Preis. Die alten MF Objektive tendenziell auch. Wir haben ebenfalls unsere MF Objektive wieder reaktiviert. Und wenn man sich einmal an die manuelle Fokussierung gewöhnt hat, vermisst man den AF nicht mehr. Im Großen und Ganzen wird hierdurch das Photografieren etwas entschleunigt.

Das Nikon 300mm f/4,5 Ai gehörte damals zur Amateurklasse, nicht zu vergleichen mit dem 300mm f/2,8 ED. Trotzdem sind die Photos von der Qualität mehr als sehr gut. Nebenbei ist das Gewicht noch tragbar und bei einer Verschlusszeit von 250 kann man sich auch noch ohne Stativ auf die Motivsuche begeben.

Die aktuellen Marktpreise für die Nikon MF Objektive

Preislich liegt das Nikon 300mm f/4,5 Ai gebraucht bei 125,- € bis 200,- €, je nach Zustand. Das Ai-s ist um die 50,- € teurer. Bei den meisten Online-Auktionshäusern sind sehr gute Gläser zu ersteigern. Stellenweise sind diese in einem perfekten Zustand, da die Teleobjektive von den meisten Photografen nicht gerade bei den 1. Mai Krawallen eingesetzt worden sind. 300mm f/2,8 ED Teleobjektive in gutem Zustand sind da schon etwas schwerer zu ersteigern. Da diese meistens von Profis benutzt worden sind. Und bei den Pressephotografen geht es im Allgemeinen etwas härter zu. Nebenbei sind diese Gläser, meist erst bei 1200,- € und mehr zu erwerben.

Für die normale Photografie ist das 300mm  f/4,5 aber mehr als ausreichend. Da man bei den modernen Digitalkameras die ISO Zahl hochschrauben kann, ohne Qualitätsverlust, ist die Lichtstärke von f/4,5 ebenfalls ausreichend.

Alte Nikon MF Objektive ideal für analoge und digitale Kamera-Modelle

Ein netter Nebeneffekt ist die Tatsache, dass man die alten MF Ai-s Gläser zusätzlich auch an den modernen Digitalkameras verwenden kann. Dies gilt auf jeden Fall für die Nikon D300, D3 und D700. Wenn man die Ai-s Objektive zusätzlich an einer alten Nikon F oder F2 verwenden möchte, sollte die Blendennase noch vorhanden sein. Sonst funktioniert der Belichtungsmesser nicht. Manchmal ist die Blendennase abgeschraubt worden. Und diese kostet bei Nikon über 20,- €.

Wie sieht es mit der Bildqualität aus? Ist diese in dem digitalen Zeitalter noch ausreichen?

Wir haben auf die schnelle ein paar Test-Shots erstellt. Anbei einige Aufnahmen mit einer D700 und dem Nikon 300mm f/4,5 Ai. Zusätzlich haben wir noch ein paar Ausschnitte aus den Bildern erstellt. Diese sind direkt in der D700 erstellt worden. Die Test-Shots haben wir im Jpg Format aufgenommen und nicht in Photoshop bearbeitet. Im RAW Format sollte die Qualität noch einen Tick besser sein. Die Belichtungszeit lag bei den meisten Aufnahmen bei 250. Ein Stativ wurde nicht verwendet. Der ISO Wert lag bei 200.

Hier das Original-Bild und eine Vergrößerung von dem Windrad. Die zwei schwarzen Punkte sind Vögel, nur zur Info. Auch hier wurde kein Stativ verwendet.

Zweiter Test-Shot mit einer Vergrößerung von dem Vogel.


Bild-Text: Holger Bischoff

Bild-Titel: Holger Bischoff

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Test: Nikon Ai-s 15mm 3.5



Die Nikon D700 und das Nikon Ai-s 15mm 3.5 Weitwinkel.

Das alte 15mm Weitwinkel funktioniert ohne Problem an der D700 und an der D3. Blende und Fokus werden natürlich am Objektiv eingestellt. Die Blendenzahl und der Belichtungswert werden klar angezeigt. Die Fotos sollten aber etwas überbelichtet aufgenommen werden. Die Schärfe überzeugt auf der ganzen Breite. Ein Vergleich zu einem modernen AF Nikon zeigt hier nur minimale Unterschiede. Die Vignettierung ist ein wenig zu erkennen. Hiermit kann man ober durchaus leben.

Das allgemeine Problem mit den stürzenden Linien ist bei dem Ai-s 15mm Weitwinkel fast komplett eliminiert. Es hat praktisch keine linearen Verzerrungen. Falls man nun das Objektiv zur Architektur-Fotografie nutzt, werden die stürzenden Linien erst deutlich, wenn man sehr nahe am Objekt steht. Bei einem gewissen Abstand (ca. 2,5 bis 3 Meter), wird das Foto perfekt. Und das bei einem über 20 Jahre altem Glas. Diese Qualität bieten noch nicht einmal die modernen Nikon´s, wie z.B. das Nikon 14 mm ED oder das Nikon 14-24mm ED Zoom. Das 15mm Ai-s Nikon Objektiv ist eindeutig die erste Wahl für Architekturfotografie.

Falls man die letzten Korrekturen vornehmen möchte, dem empfehlen wir das Programm PTLens. Hier werden dann die letzten Linien begradigt.

Ein etwas größeres Problem sind die Licht-Bubbles. Da die vordere Linse die Größe einer halben Kugel hat, fängt das Nikon Weitwinkel auch das letzte Licht ein. Wenn also etwas Licht von der Seite ins Objektiv fällt, werden dies Lich-Bubbles manchmal sichtbar. Bei dem unteren Testshot ist diese Licht-Abstraktion links unten sichtbar (die zwei hellen Streifen).

Manche können hiermit leben, manche nicht. Falls nicht, hilft nur die Regel: „Licht immer im Rücken und keine Sonne über der Schulter“, sonst klappt es nicht. Also etwas tricky.

Das untere Foto wurde mit offener Blende und 600 ISO aufgenommen. Der Abstand zum Kamin beträgt ca. 1,5 Meter. Lichteinfall (Fenster) von rechts.

Bei Landschaftsaufnahmen ist der Horizont fast in einem geraden Verlauf.

Hier noch ein Testshot mit einem Baum. Der Abstand zum Baum beträgt ca. 1,5 Meter.

Da der Abstand zum Baum etwas gering ist. Fällt dieser nach rechts. Bei diesem Abstand ist aber das Problem mit den stürzenden Linien nicht zu verhindern.

Fazit:

Für Architekturfotografie ist das Nikon Ai-s 15mm 3.5 bestens geeignet und die erste Wahl. Für einen Gebraucht-Preis um die 700,- € bis 800,- € findet man nichts vergleichbares. Der Fokus kann immer auf unendlich eingestellt bleiben, da die Linse fast immer scharf ist. Ein weiterer Vorteil ist der Nahbereich: Bis 30cm stellt das Nikon Weitwinkel scharf. Schärfe und Vignettierung liegen in einem sehr gutem Bereich. Alles in allem ein perfektes Objektiv. Leider wurde die Produktion 2005 eingestellt, schade.

Das Problem mit den Licht-Bubbles kann eigentlich bei etwas Übung vermieden werden. Allerdings tritt dieses Problem bei neuen Objektiven nicht mehr auf, da hier die vordere Linse nicht so stark gewolbt ist. Wer einmal dieses Glas ausprobiert hat, möchte es nicht mehr missen. Für uns ist dieses Weitwinkel eines der besten, die Nikon je auf den Markt gebracht hat. Und auf einen fehlenden Autofokus kann man hier wirklich verzichten.

Man bedenke: Nicht alles was „neu“ auf den Markt kommt ist besser.

Info:

Der Testbericht mit der analogen Nikon F2 folgt in den nächsten Wochen. Falls das Wetter etwas besser wird, werden wir einige analoge Architekturfotos nachreichen und berichten wie sich die F2 mit dem Nikon 15mm Superweitwinkel verhält.


Bild: Holger Bischoff

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