Tag Archive | "Politiker"

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Bo Xilai: Das Buch zum Prozess oder der Prozess zum Buch?


Am 22. August wird dem gestürzten chinesischen Spitzenpolitiker Bo Xilai der Prozess gemacht.

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Am 1. September erscheint der neue Krimi vonPeter Backé, einem langjährigen Freund der Redaktion des stockMagazins, mit dem Titel „Der weiße Handschuh“.

Buch Veröffentlichungen: Der weisse Handschuh

Zu bestellen bei Amazon: Der weiße Handschuh

Was diese beiden Ereignisse miteinander zu tun haben? Nun, „Der weiße Handschuh“ ist eine fiktionalisierte Version der Ereignisse um den Sturz von Bo Xilai und den Mord an dessen Gehilfen, dem britischen Geschäftsmann Neil Heywood. Das Veröffentlichungsdatum ist somit eine echte Punktlandung.

Ich-Erzähler von „Der weiße Handschuh“ ist ein deutscher Fabrikant namens Christian Fendt. Fendt gründet ein Tochterunternehmen in China und gerät dabei in die Fänge des machthungrigen, korrupten Provinzgouverneurs Ma Lin und dessen exzentrischer Gattin. Zunächst empfangen sie ihn mit offenen Armen, rasch jedoch wird daraus ein Klammergriff: Fendt soll sich für die erwiesenen Gefälligkeiten erkenntlich zeigen, indem er als Geldwäscher – „weißer Handschuh“ im chinesischen Slang – der Familie Ma fungiert. Als er zögert, erpressen sie ihn. Damit beginnt sein chinesischer Alptraum. Nachdem Ma Lin für das Amt des Staatspräsidenten kandidiert, häufen sich die ungeklärten Todesfälle in seinem Umfeld. Stecken seine politischen Rivalen dahinter oder ist es Ma Lin selbst, der lästige Mitwisser beseitigen lässt? Die Wahrheit ist noch erschreckender: Ma Lin plant einen Staatsstreich, will notfalls mit militärischer Gewalt die Macht an sich reißen. Nur Fendt könnte diesen wahnwitzigen Plan noch vereiteln, aber was kann ein einfacher Mann wie er schon ausrichten in solch einer Situation?

Spannend an „Der weiße Handschuh“ ist nicht nur die Geschichte an sich, sondern auch ihre unübersehbaren Parallelen zu Chinas größtem Politskandal seit Jahrzehnten. Wahrscheinlich liegt Peters Krimi stellenweise sogar näher an der Wahrheit als der bis ins Detail choreographierte Schauprozess, den man Bo Xilai bereiten wird. Uns hat das Buch jedenfalls sehr gut gefallen, insbesondere die atmosphärische Schilderung des dekadenten Lebensstils der chinesischen Führungskaste. Fazit: lesenswert!

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Spritpreis 1,72 €: Die 2 Euro in erreichbarer Nähe


Ein Liter bald für 2,- Euro? Das große Abkassieren der deutschen Politiker. Das goldene Leben der Politiker, dank Mineralölsteuer! Über 54% Steueranteil pro Liter Super.

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Tanken ist nun mehr zum Luxus geworden, dank Mineralölsteuer. Spätestens wenn man 1,72 € pro Liter Super bezahlt hört eigentlich der Spaß auf. Der aktuelle Benzinpreis scheint eigentlich nur noch eine Richtung zu kennen, bergauf. Die 2,- € sind in greifbarer Nähe. Durch die Bank wird im Moment auf die Ölkonzerne eingedroschen, obwohl die wenigsten Tankstellenkunden den wahren Steueranteil pro Liter Super nicht kennen.

Dieser beträgt im Moment für Super über 54%, genau genommen sind es 54,48%. Also mehr als die Hälfte für den Staat. Nicht schlecht! Je teurer der Sprit umso mehr Steuereinnahmen. Es scheint so, dass hierbei eine Art von System steckt. Der Politiker-Apparat in Berlin verschlingt vielleicht zu viel Geld. Wo sonst kann man nach 20 Monaten Arbeit fast 200.000,- € pro Jahr kassieren und zusätzlich auch noch 300.000,- € für Büro, Auto und Co., wie auf dradio.de nachzulesen ist:

…Zusatzdienste wie einen Wagen mit Fahrer, eine Sekretärin und ein persönliches Büro gestellt. Dieser Service kostet jeweils rund 300.000 Euro pro Jahr. „Zur Erfüllung ihrer Aufgaben gehört eine Amtsausstattung“…

Ganz nebenbei werden dann zusätzlich auch noch die Politiker-Diäten um 500,- € angehoben, auf mittlerweile 10.726 € pro Monat, ab dem 1.3.2012. Da es angeblich zu einer „Schieflage“ bei den Politiker-Renten gekommen ist. Zweck der Sache ist nämlich folgender Grund. Es sollen mindestens 1.500,- € pro Monat Politiker-Rente gezahlt werden. Der Anspar Zeitraum beträgt aber nur 10 Jahre. Da muss schon viel in die Politiker-Renten-Kasse fließen, sonst klappt dies nicht.

Nur zur Info… Manch ein Arbeitnehmer wäre froh, 1.500 € Rente zu erhalten. Hierfür sollte man am besten schon ab dem 16 Lebensjahr einzahlen, ob es dann für 1.500 € Rente reicht, steht auf einem anderen Blatt.

Es kommt einem mittlerweile schon so vor, dass das Hauptargument eine Politiker-Laufbahn einzuschlagen, nur eine Versorgungsfrage ist. Werde deutscher Politiker und dein Einkommen ist gesichert. 10.000,- € und eine fette Rente ist dir sicher. Schöne Sache! Da wird selbst der letzte Banker neidisch. Dieser muss für sein Salär aber noch die Verantwortung übernehmen, was dem arroganten Politikerpack wohl nicht so schnell einfällt.

Weniger Mineralölsteuer senkt nicht die Spritpreise?!

Das Argument ist immer wieder zu hören. Leider ist dies falsch. Gehen wir davon aus, es gäbe morgen keine Steuer mehr auf den Liter Benzin. Somit würden sich die Kosten um mehr als 50% senken. Also würde jeder nur noch die Hälfte für seine Tankfüllung bezahlen. In ein paar Monate würde dann dieser Anteil von Shell, Aral und Co. wieder aufgeschlagen. Ab diesem Moment möchte man kein Tankwächter sein.

Wer sich gerne mal die Entwicklung von Benzinpreis und Steueranteil ansehen möchte, kann sich die Tabelle von Aral mal näher ansehen. Hier sind die Daten von 1985 bis 2012 gesammelt.

Schön zu sehen, dass der Staat Mitte der 90er Jahre fast 80% Steuern eingetrieben hat!

Da wird sich jeder Pendler in Zukunft noch mehr freuen, da ja seine Fahrt zur Arbeit, dankt Steuer, doppelt so ist. Eine starke Absenkung des Steueranteils, wäre für Vielfahrer eine wirkliche Entlastung.

Entlastung des Bürgers steht aber nicht auf der Agenda der deutschen Politiker. Bis zur nächsten Wahl, dann wird abgerechnet…

Bild-Titel: sxc / jaana

Bild-Text: Aral / Durchschnittspreise, 02.04.2012

 

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„Occupy Wallstreet“ Protestwelle erfasst Europa


Die Protestbewegung „Occupy Wall Street“, die zuerst in den USA startete und eine reine amerikanischen Protestwelle war, hat sich nun auch nach Europa verlagert. Mittlerweile protestieren Tausende weltweit gegen das Finanzsystem.

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In fast allen deutschen Städten protestierten letzten Samstag Kapitalismusgegner und forderten mehr soziale Gerechtigkeit. In Frankfurt waren es mehr als 5000 Demonstranten, laut Polizeiangaben. In anderen Städten waren einige 1000 Gegner auf den Beinen. In Köln etwa 1500 Menschen und in München 1000. Selbst in Maastricht (Niederlande) war der Marktplatz besetzt von Kapitalismusgegner (die Fotos stammen aus Maastricht). In Stuttgart, Hamburg und Hannover ebenfalls.

Der Begriff Kapitalismusgegner ist aber eher falsch, wenn 99% gerade mal die Miete zahlen können und mancher Investmentbanker zweistellige Millionengehälter kassiert, wie in der FAZ Online nachzulesen. Dabei ist Herr Ackermann mit seinen ca. 10 Millionen Euro Jahresgehalt eher schlecht bezahlt:

…der Gründer und Vorstandschef der weltgrößten Beteiligungsgesellschaft Blackstone, Stephen Schwarzman, hat in 20 Jahren ein Vermögen von 2,5 Milliarden Dollar angehäuft…

Kapitalismus ist ja nicht schlecht, aber wenn Banken keinerlei Risiko tragen und schlechte Geschäfte durch Steuergelder aufgefangen werden, hat das nichts mit Kapitalismus zu tun. Sondern eher mit Betrug. Den Banker bescheißen Politiker und dumme Politiker zahlen die Schulden mit Steuergeldern. Ein super Geschäft mit null Risiko. Desweiteren zahlen die Banken im Moment nur max. 2% Zinsen, kassieren aber 17,5% bei Überziehung des Kontos, dass nur mal nebenbei.

Da die Bevölkerung nun keine Lust mehr hat, die Steuergelder den Banken zu überlassen, wird es für die Banker etwas ungemütlicher. In den USA hat die Bevölkerung noch größere Probleme, als hier in Deutschland. Dort haben 99% gar nichts und 1% alles. Und jeder Amerikaner sollte doch mittlerweile begriffen haben, dass das Märchen: „Vom Tellerwäscher zum Millionär“ eine Erfindung von den oberen Zehntausend ist, um die 99% zu beruhigen. Leider glaubt dies nun kein Amerikaner mehr.

Deshalb ist vor ca. einem Monat in New York die Protestbewegung „Occupy Wall Street“ ins Leben gerufen worden. Aus der kleinen Bewegung ist nun, nach kurzer Zeit, eine globale Protestwelle auf fünf Kontinente entstanden. Laut der Seite 15october.net haben die Demonstrationen weltweit 1000 Städte erreicht. In Rom versammelten sich über 100 000 Teilnehmern. Dort kam es zu schweren Ausschreitungen. Mehrere vermummte Demonstranten zündeten Autos an. Dort ist die Stimmung noch viel schlechter.

Wie stark der amerikanische Traum und das Tellerwäscher-Märchen zusammenbricht sieht man auch auf der Seite: „we are the 99%“. Das alles konnte man kommen sehen. Im stockMagazin haben wir schon vor längerer Zeit über die Missstände in Detroit, Las Vegas und Milwaukee berichtet. Desweiteren von dem Zerfall der Mittelschicht.

Die Schere zwischen superreich und superarm wird auch demnächst in Europa zum Alltag gehören. Falls die deutsche Bevölkerung immer noch weiter an die Politiker-Märchenstunde glaubt, sollte in ein paar Jahren sich nicht über die „anderen Zustände“ in Deutschland wundern. Einige zweifeln jetzt schon an dem Märchen, wie man an der Occupy Bewegung sieht.

Alle gr0ßen Parteien haben komplett versagt. Nullnummern von A bis Z. Das die Wähler nun nichts mehr glauben, sieht man an den aktuellen Zuständen im Land.

Das Geld fliesst in Strömen zu den Banken, die z.B. mit Collateralized Debt Obligation das Spielcasino am laufen halten. Wenn der Mittelstand um Geld bittet, gibt es gar nichts. Die Förderung vom Mittelstand, ein weiteres Lügenmärchen von FDP, CDU, Grüne und SPD, gibt es nicht. Wer kein Geld hat, erhält von den Banken keinen einzigen Cent. Milliarden fließen ab und wir sitzen demnächst auf dem Trockenen.

Daher kann man diese politischen Nullnummern, die offenbar auch noch zu dumm sind eine Doktorarbeit abzuschreiben, bei der nächsten Bundestagwahl nur noch abwählen. Vielleicht sollte man den Schweizer Staatsbürger und ex DB Chef Herr Ackermann um den Kanzler-Job bitten, denn schlimmer wird´s nimmer.

Bild: Holger Bischoff

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Schäuble und das fehlende Zahlenwerk bei der Pressekonferenz


Der perfekte Minister-Auftritt des Herrn Schäuble

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Es gibt Tage, da lernt man nie aus. Jedenfalls wenn es um die CDU geht. So auch an dem schönen 4. November als Herr Schäuble das neuste Zahlen Monopoly vorlegen wollte. Oh Schreck, oh Schreck die Mappen waren weg. B.z.w. noch nicht da… noch nicht verteilt. Was für ein Fehler.

Jedenfalls für Herrn Dr. Michael Offer, dem Pressesprecher. Da die Mappen mit dem Zahlenwerk (zur Info: Es ging um lausige Pressemappen) noch nicht rechtzeitig verteilt waren, wurde posthum Herr Dr. Offer von Herrn Schäuble vor versammelter Presse zusammengefaltet.

Das geschah in einem derartigen Stil, dass Herr Schäuble wohl auch später, nachdem die Mappen verteilt worden waren, nicht mit den dummen Sprüchen aufhören wollte. Und alles nun schön dokumentiert, im Internet.

Ein Minister sollte diese Art von Diskussionen mit seinen Mitarbeitern erst gar nicht führen. Falls er doch gerne aus Spaß, seine Mitarbeiter denunziert, sollte er das hinter verschlossenen Türen erledigen. Und nicht in der Öffentlichkeit.

Laut Spiegel Online punktet Herr Schäuble mit einem autoritärer Führungsstil. Desweiteren „fühlt er sich Gesprächspartnern meist intellektuell überlegen – und lässt sie das auch spüren“. Eigentlich zeigt ein solcher Auftritt eher ein Mangel an Persönlichkeit, starke Führungsschwächen, fehlende Kreativität und fehlende Improvisationskunst. Herr Schäuble ist bestimmt niemanden mehr intellektuell überlegen, jedenfalls nicht nach diesem Auftritt. Herr Schäuble zeigt nun auch öffentlich wie „weltfremd“ er und die CDU agiert und wie weit weg sich diese Partie vom Volk entfernt hat.

Liebe CDU es kann nur besser werden…

Aber schließlich gibt es noch handfeste Burschen, die sich was trauen. Wie z.B. Herr Rob Savelberg vom De Telegraaf. Der fragte damals nach dem 100.000,- DM Koffer der verschwand (Wolfgang Schäuble CDU-Spendenaffäre von 1999/2000) und bis heute nicht aufgetaucht ist.

Und nun… Jetzt sind nicht nur die Zahlen nicht da, sondern auch der Koffer weg. Mal sehen was die CDU in den nächsten Monaten auf Lager hat.

Bild: Holger Bischoff

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iPad Verbot im Bundestag, es lebe das Telex


Apple iPad Nutzung im Bundestag verboten. Der Geschäftsordnungsausschuss tagt.

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Man glaubt an einen schlechten Scherz, wenn man den Artikel auf Spiegel Online liest. Der Bundestagsabgeordnete und FDP Mann Jimmy Schulz hat es wirklich gewagt mit einem Apple iPad zum Rednerpult zu schreiten. Eine verbotene Handlung laut den Vorschriften des Bundestages. Es ist nur Papier erlaubt. Wahrscheinlich auch nur die 80 Gramm Version des alten Mediums.

Liebe Politiker, seid Ihr den alle des Wahnsinns? Als ob es keine dringenderen Probleme hier im Land gibt, als dieses nun im Geschäftsordnungsausschuss zu behandeln! Wie schon im Spiegelartikel erwähnt. Telefax Geräte nutzt fast kein Mensch mehr. Und wer dennoch eins braucht, ist mit sagenhaften 30,- € dabei, gebraucht.

Wir wissen zwar nicht genau ob im Bundestag noch Telex-Maschinen in Betrieb sind. Falls doch, wäre das schon fast kultig. Jedenfalls gibt es kein Nachschubproblem an Farbbändern. Und wenn Probleme mit den Telex-Maschinen auftreten, können die Politiker auf versierte Reparatur-Kenntnisse zurückgreifen, dank YouTube.

Falls es die Herren es schaffen denn Film zu starten.

Interessant für den Bundestag wäre auch die Infoseite über den Telex Blattschreiber T100A der Firma Siemens.

Auch sehr informativ für eine Bastelstunde.

Bild: Wikipedia/Jens Ohlig

(Diese Datei ist unter der Creative Commons-Lizenz Namensnennung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 2.0 US-amerikanisch lizenziert)

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Griechenland, Google und die deutschen Politiker



Google scannt die WLAN-Netze

Es ist mal wieder soweit. Nun ist festgestellt worden, dass Google zusätzlich auch die WLAN-Netze scannt. Hierzu zählen alle privaten und öffentlichen Netze. Das scannen der Funknetze erfolgte ohne das Wissen der Besitzer. Der Datenschutzbeauftragte Johannes Caspar (Hamburg) kümmert sich also nun auch um unser WLAN-Netz, damit die böse Google Firma nicht ohne unser Wissen unser Funknetz scannt.

WLAN-Netze dienen zur Ortsbestimmung

Dabei ist seit längerem bekannt, das die WLAN-Netze zusätzlich zur Ortsbestimmung genutzt werden. Im Spiegel Online ist hierzu folgendes nachzulesen:

…Daten von W-Lan-Netzen werden tatsächlich seit Jahren benutzt, um vor allem in Großstädten zusammen mit Mobilfunkmasten und Satelliten die Position von Smartphones wie dem iPhone besser zu bestimmen…

Google und die deutschen Politiker

Es ist aber schön, dass der Herr Caspar aus der „Weltstadt“ Hamburg so fürsorglich ist. Uns ist es aber wirklich egal ob Google die Netze scannt oder die Deutsche Bundespost. Nebenbei ist die ganze Street View Diskussion mehr als peinlich. Deutschland ist das einzige Land, wo solche Diskussionen geführt werden. Nirgendwo anders ist das Problem so hochgekocht worden. Selbst in Deutschland sind nur 10.000 Widersprüche bei Google eingetroffen. Laut Carta.info sind das 0,25 Promille der deutschen Haushalte. Neben dem Geschrei um die WLAN-Ortung ist das Fotografieren der Straßen seit Monaten Thema Nummer eins. Es kommt einem schon aus den Ohren raus.

Google Street View wird mittlerweile von fast jedem deutschen Politiker, wie die Sau durchs Dorf getrieben. An der Spitze unsere liebe Frau Ilse Aigner, mit der Story „Aigner rät zum Widerspruch“. Frau Aigner hat sich aber seit neuestem der Firma Facebook verschrieben. Ist jetzt Google nicht mehr angesagt, Frau Aigner? Seit ein paar Wochen ist nun auch (siehe oben) Herr Caspar mit unsere alten lieben Freund Peter Schaar zum Thema Street View aktiv.

Es würde uns nicht wundern, wenn noch weitere deutsche Politiker die Street View Story durchkauen. Ach ja… Herr Armin Laschet aus unserer schönen Kaiserstadt hat sich auch noch zu Wort gemeldet. Nun gut, einer mehr aber weniger, was soll’s.

Nur zur Info: Man benutzt keine gefaltete Landkarten mehr, sondern das Handy.

Es gibt dringendere Probleme als Google und Facebook

Es scheint so, dass die Riege der deutschen Politiker (natürlich vor der Wahl), von den wirklich wichtigen Problemen ablenken wollen. Griechenland ist pleite und Portugal gerät ebenfalls ins trudeln. Die griechischen Anleihen werden nur noch mit extrem hohem Risikoaufschlag gehandelt und den Anleihen in Portugal droht das selbe Schicksal, wie in der FAZ Net nachzulesen. Auf godmode-trader.de ist ein netter Bericht zum Thema Euro zu finden. Dort ist auf einer schöne Grafik anschaulich zu sehen, dass jedes Euro-Land mittlerweile ein Haushaltsdefizit nachweisen kann. Die Maastricht-Grenzwerte liegen bei -3,0. Schon 2009 waren viele Euro-Länder weit über -11,00. Nebenbei erhält Griechenland aktuell kein Geld mehr auf den Finanzmärkten. Und der Euro ist im freien Fall. Aktuell liegt dieser zum Dollar (27.04.) bei 1,33.

Es lebe der Datenschutz…


Bild: SXC/dafalias

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Das Bundestags-Radar von Spiegel Online



Die deutschen Politiker und die lieben Nebeneinkünfte.

Vor ein paar Wochen hat der Spiegel Online eine nette Spielerei ins Netz gestellt. Eine sehr gut umgesetzte Informationsgrafik, womit man auf die Schnelle alle Politiker abfragen kann. Seitdem erfreut sich so mancher Bürger an diesem Service. Ein netter Nebeneffekt ist die Abfrage der Nebeneinkünfte. Hier wird aufgelistet wo die Herren und Damen noch so ihr Geld verdienen.

Die Handhabung ist relativ einfach. Man bewegt die Maus über die einzelnen Sitzplätze und schon erscheint der Name des Politikers. Ein einfacher Klick und die Visitenkarte öffnet sich. Ganz oben rechts erscheint dann der Link der Nebeneinkünfte. Unter der Stufe 3 sind dann z.B. alle Nebentätigkeiten aufgeführt, die über 7000,- € liegen. Stufe 1 und 2 sind auch aufgeführt. Hier liegt der Lohn aber unter 7000,- €. Unter der Stufe 0 gibt´s keine Entlohnung. Somit kann man ganz einfach seine Lieblinge ausfindig machen.

Desweiteren kann man auf der linken Seite der Grafik noch einige Filter einstellen, um die Abfragen noch zu verfeinern. Somit kommt man dann schneller zum Ergebnis.

Was man unter dem Begriff: „über 7000,- €“ verstehen soll, ist uns zwar ein Rätsel, aber so ist es eben. Interessanter wäre die Angabe mit einer Begrenzung nach oben. Vielleicht 7000,- € bis 30.000,- € oder 7000,- € bis 100.000,- €.

Wenn´s möglich wäre, würde bestimmt der Spiegel schnellstens diese Infografik ändern. Allein wegen dem Informationsgehalt.

So ist es aber leider  nicht.

Und so verhart der Spiegel genauso im Tal des Nebels, wie so mancher Bürger.

Schönen Tag nach Berlin…

P.S. „Man kann das ganze Volk eine Zeit lang täuschen und man kann einen Teil des Volkes die ganze Zeit täuschen, aber man kann nicht das ganze Volk die ganze Zeit täuschen.“ (Abraham Lincoln 1809-1865, amerikanischer Politiker)


Bild: Flickr Commons – The U.S. National Archives

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Arbeitslosenzahlen per Google bestimmen



Die Arbeitslosenzahlen per Google auswerten?

Mit Hilfe von Google kann man einige Statistiken erstellen. Mit Insights for Search kann man weltweit nachschlagen, welche Suchbegriffe, wann und wie oft bei Google eingegeben wurden. Der Service ist noch in der Beta-Phase, funktioniert aber schon sehr gut. Bei dem Begriff  „Jobbörse“ ist auf der unteren Statistik zu sehen, daß dieser Suchbegriff in den letzten Monaten stark angestiegen ist.

Man kann nun argumentieren, daß nicht nur viele Angestellte entlassen worden sind, sondern auch einige einen anderen Job suchen. Was natürlich in der jetzigen Wirtschaftskrise nicht glaubhaft erscheint. Wenn man einige Suchbegriffe kombiniert, kann man interessante Statistiken erstellen und so manche Argumentation der Politiker-Kaste aushebeln. Ist auch sehr nützlich, um sich ein schnelles Bild der Lage zu verschaffen. Die Zahlenwerte werden erst angezeigt, wenn man sich bei Google angemeldet hat. Das kann man einfach mit dem Google-Mail Account erledigen.

Und das beste an der Sache ist, man kann seine eigene Statistik fälschen.

Viel Spaß bei dem Zahlen jonglieren.


Bild: SXC/Capgros

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Google Analytics: 50.000 € Strafe



Neues von der Politikerkaste: Der Einsatz von Google Analytics kostet 50.000,- € Strafe.

Das ist zwar noch nicht der Fall, aber es wird schon mal nachgedacht. Auf basicthinking.de sind wir auf einen Artikel gestoßen, der sich mit diesem Thema befasst. In dem Artikel ist zu lesen, das die deutsche Politikerkaste (hier die Datenschützer) folgendes fordern:

…Das kann ja wohl nicht angehen, monieren nun deutsche Datenschützer und fordern etwas, was noch kein Land auf diesem Planeten vorher gefordert hat: Das Verbot des Scan-Tools Google Analytics!…

In keinem anderen Land wird über das Verbot von Google Analytics nachgedacht, außer in Deutschland. Allmählich kommt der Verdacht auf, das der Bürger nicht vor Google geschützt werden muss, sondern vor unseren Politikern. Politiker die nichts unternehmen gegen diesen Überwachungsstaat und Bankdaten die in den USA abgefragt werden können, sollten sich wirklich um wichtigere Dinge kümmern, als um das böse Google Imperium.

Liebe Politiker, etwas Nachhilfe kann nie schaden. Selbst wenn man über eine schlechte Ausbildung verfügt und kein Englisch kann, es ist nie zu spät. Nur Mut!

  • Dem User stehen genügend andere Suchmaschinen zur Auswahl, niemand ist gezwungen Google zu nutzen.
  • Werbeblocker lassen keine Werbung mehr zu, als PlugIn auch für Firefox zu haben.
  • Google Analytics kann man mit einem einfachen PlugIn blockieren.
  • Die Festplatte kann mit einem simplen Tool täglich mehrmals gereinigt werden. CCleaner beseitigt alles.
  • Die Gratis-Dienste (z.B. Google Doc und Tabellen) muss man nicht nutzen, es stehen Alternativen bereit.
  • Man kann den Netzwerkstecker ziehen, dann hat man endgültig Ruhe.

    Man sieht, mit ein paar Schritten ist das Google Problem gelöst.

    Liebe Politikerkaste überlassen Sie uns bitte selber wie wir uns im Netz bewegen. Wir lassen uns nicht alles vorschreiben! Und manche User haben auch kein Problem mit Google. Und auch kein Problem mit der personalisierten Werbung.

    Google verkauft Banner-Werbung und keine Waffen! Sie allerdings verkaufen Waffen, daß ist ein Unterschied.

    Viel Spass in Berlin…


    Bild: Google

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    Pressefotos: Celebrities und Politiker


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    Die Stockfotografie, Fluch und Segen.

    Die Stockfotografie ist ja mittlerweile allgemein bekannt. Download-Plattformen für Stockfotografie schießen wie Pilze aus dem Boden. Wer sich in den absoluten Bilderrausch begeben möchte, kann sich durch die Millionen von Bildern durchwühlen. Und per Suche sein Traumbild downloaden.

    Berufsfotografen beklagen diese Entwicklung, da Sie diese preiswerten Bilderpreise den Zeitungsverlagen nicht anbieten können. Entweder die Fotografen spezialisiert sich auf ein Thema oder mischen bei der Stockfotografie mit. Hier kann man aber nur über beste Qualität und Masse einen Gewinn erzielen. Und Masse heißt hier mindestens 5000 Bilder. 20.000 wären natürlich besser. Eine irre Menge an Bildern. Da aber der Gewinn meistens per Download, unter 1 Euro liegt, sollten schon 2000 Downloads pro Monat erfolgen.

    Pressefotos von Celebrities und Politiker für nur 4,95 US Dollar per Download.

    Politiker und Celebrities sind auf den Stockbilderbörsen noch nicht vertreten gewesen. Das hat sich nun geändert. Auf der Stockfotoseite Pixmac kann man jegliche Celebrities und Politiker für 4,95 US Dollar downloaden.

    Unsere Bundeskanzlerin Frau Merkel, Herr Westerwelle, Gouverneur Arnold Schwarzenegger, die Kenneds und Sarah Palin sind hier vertreten. Und Roland Emmerich der gerade seinen neue Katastrophen Epos 2012 vorstellt, ist auch für 4,95 US Dollar zu haben. Was will man mehr.

    Die Zukunft der Pressefotografie.

    Was nun? Jetzt gibt es die Fotos der Celebrities und Politiker auch schon per Download. Es ist nur noch eine Frage der Zeit, dann werden sich die Zeitungsverlage dieser Flut der Politiker-Bilder annehmen. Aktuelle Fotos sind zwar gefragt, aber letztendlich wird der Preis entscheiden. Die Pressefotografen befinden sich in einer Misere, welche Folgen diese Entwicklung hat, kann man in einem Artikel bei bildjournalisten.djv-online nachlesen.

    Fazit

    Irgendwann wird es sich nicht mehr lohnen, Pressefotos an Zeitungsverlage zu verkaufen. Nebenbei sollen auch noch die Texte und Videos geliefert werden, wobei dies eigentlich die Arbeit von einer anderen Berufsgruppe ist. Und dann alles für 50,- €. So kann man kein Geld verdienen.

    Ein europaweiter Streik der Pressefotografen würde eine riesen Welle machen. 24 Stunden keine Pressefotos einreichen, europaweit. Was würden dann die Zeitungsverlage und Presseagenturen machen? Hier helfen dann auch nicht mehr die Leserreporter und das Crowd-Sourcing weiter.

    Dann gibt es halt 24 Stunden keine Bilder mehr, nur noch bunte Stockbildchen. In jeder Zeitung sind dann die gleichen bunten Bildchen zu finden.

    Dann hat wohl jedes Pornomagazin mehr Flair als die aktuelle Tageszeitung.

    Schönen Tag noch…


    Bild: Nikon

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