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Vom HP 95LX bis zum Apple iPad


Im April 1991 brachte HP einen der ersten kleinen und tragbaren Organizer auf den Markt.

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Das Design dieser Organizer behielt HP einige Jahre bei. Der Prozessor war ein NEC V20 CPU, zu vergleichen mit dem Intel 8088. Dieser lief mit unglaublichen 5,37 Mhz. Der kleine grüne LCD Bildschirm hatte eine CGA Auflösung. Als Betriebssystem lief MS-DOS 3.22. Für die Textverarbeitung und Adressenverwaltung war Lotus 1-2-3 fest installiert. Als Stromversorgung dienten zwei AA Batterien. Bei einem Batteriewechsel übernahm eine kleine CR2032 Knopfzelle die Stromversorgung. Die Daten blieben nur im Gerät erhalten, solange die Batterien noch frisch waren. Kein Strom, keine Daten. Die zwei AA Batterien hielten aber fast 3 Wochen. Eine Datensicherung konnte man damals per Kabel, über eine Serielle Schnittstelle durchführen. 1991 konnte man den PDA für ca. 700,- DM erwerben, dies war aber schon ein Discount-Preis. Damals viel Geld für einen Organizer. Das war vor 20 Jahren. Damals konnte man also zum ersten Mal seine Adressen mit einem kompakten PDA verwalten.

1994 folgte dann der HP200LX. Größeres Display und etwas mehr Power (fast 8 Mhz). Nun lief auch MS-DOS 5.0 und eine verbesserte Lotus 1-2-3 Software auf dem PDA. Der PCMCIA Kartensteckplatz war das beste. Nun konnte man ein Modem (PCMCIA Karte) nutzen und sich per Telefonleitung in Mailboxen einwählen. Da erst Ende 1995 der erste Internet Zugang, damals von Compuserve zur Verfügung stand, wurden vorher die Mailboxen genutzt. 1995 betrieb die Deutsche Bundespost noch das BTX Netz, nur zur Information.

Und nur 20 Jahre später surft man per UMTS mit dem Apple iPaddurch das Netz. Mal sehen was uns die nächsten 20 bringen.

Bild: Wikipedia / Sysy

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Das WebOS Tablet von HP


Das neue HP Tablet mit WebOS nun offiziell vorgestellt

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Neuvorstellung: HP Touchpad mit WebOS 3.0, Smartphone Palm Pre 3 und Palm Veer ab Sommer im Handel!

Das lange erwartete HP WebOS Touchpad wurde nun am 9.2.2011 offiziell in San Francisco vorgestellt. Das Tablet mit dem Betriebssystem WebOS 3.0 hat eine 9,7-Zoll Display, dass so gross ist wie das Apple iPad. Es hat zwar seine Zeit gedauert, nun aber präsentiert HP in einem Aufwasch mehrere neue Mobil Produkte. Nicht nur das neue HP Tablet, sondern auch die neuen WebOS Smartphones Palm Pre 3 und das Palm Veer.

Das HP WebOS 3.0 Tablet wird mit 16 und 32 GB internen Speicher, wie üblich mit WLAN und GPS, einer 1.3 Megapixel WebCam und Bluetooth angeboten. Die Touchstone Funktion, zum laden des Gerätes, wie bei den Smartphones, wird ebenfalls unterstützt. Das Smartphone Palm Pre 3 hat ein 3.6 Zoll Touchscreen und das Palm Veer kommt mit einem 2.6 Zoll Touchscreen in den Handel. Die Smartphone werden wohl mit WebOS 2.0 ausgeliefert. Weitere technische Daten im Video.

Zur Info: Das Vorgänger Modell ist nun schon für unter 100,- € zu haben. Wer nicht unbedingt das neuste Handy braucht, ist mit dem Palm Pre gut bedient.

Das neue WebOS soll Adobe Flash unterstützen und diese Inhalte im Browser ohne Probleme wiedergeben können. Mal sehen wie das klappen wird. Interessant wird dann aber auch die Batterieleistung sein. Da ja bekanntlich Flash etwas mehr Strom zieht.

Wie im Video zu sehen können nun die Geräte untereinander kommunizieren, so dass die Inhalte, sowohl auf dem HP Tablet als auch auf dem Smartphone die gleichen sind. Diese neue Funktion wird bei HP unter dem Begriff Touch-to-share laufen. Mails können nun gleichzeitig auf dem Tablet oder auf dem Smartphone bearbeitet werden. Eine gute Idee.

Das HP Touchpad und die Smartphone kommen im Laufe des Sommers auf den Markt. Die Verkaufspreise nannte HP noch nicht.


Bild-Titel: HP

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Open Source Digital-Kamera



Eine Open Source Kamera könnte die digitale Fotografie revolutionieren.

In einem Artikel der Stanford University News ist zu lesen:

Laut Stanford Wissenschaftlern könnte eine Open-Source-Kamera die Fotografie komplett verändern, da auf der ganzen Welt Programmierer die Möglichkeit hätten, die Kamera-Funktionen zu verändern und komplett neue Funktionen zu entwickeln.

Praktisch alle Funktionen einer Digital-Kamera, wie z.B. die Schärfe, Belichtung, Verschlusszeit und Blitz werden durch die Software geregelt. Diese Funktionen könnten dann die Programmierern beeinflussen. In Zukunft soll es dann Download-Plattformen geben, wo der Fotograf Erweiterungen und Plugins für seine Open-Source-Kamera downloaden kann. Mit der Zeit würde dann Software für fast alle Funktionen bereitstehen. Das Betriebssystem der Open-Source-Kamera könnte jederzeit mit einem Update versorgt werden, die Kamera wäre dann immer auf dem neuesten Stand.

Es wären dem experimentieren keine Grenzen gesetzt. Die Programmierer könnten die Kamera immer weiter verbessern. Die Frankenkamera (so soll sie später mal heißen) wird dann die Funktionen übernehmen, die sonst der Computer übernimmt. Also kein Photoshop mehr. Alles wird direkt in der Kamera erledigt. Licht und Schatten werden perfekt abgestimmt. Fotos im HDR Format kommen direkt aus der Kamera, falls man dies wünscht.

Eine weitere neue Idee haben die Stanford Wissenschaftler zum Thema  „das perfektes Bild“ auch schon. Die Frankenkamera könnte mit Hilfe von WLAN mit einem Webdienst Kontakt aufnehmen und dort ähnliche Bilder suchen, um so das eigene Bild belichtungs technisch zu verbessern.

Der Fotograf hat immer die Wahl, welches Funktionen seine Frankenkamera übernehmen soll. Er kann frei experimentieren und hat dennoch die Kontrolle über sein Bild.

Das Projekt wird unterstützt von Nokia, Adobe, Kodak und HP. Wenn alles abgeschlossen ist und die Entwicklungen der Software abgeschlossen ist, soll die Digital-Kamera produziert werden. Der Preis soll bei ca. 1000,- US Dollar liegen. Als Objektive werden die Produkte von Canon verwendet.

Bevor die Kamera 2.0 auf den Markt kommt, werden wohl noch einige Jahre ins Land gehen. Bis dahin ist Photoshop gefragt.


Bild: SXC/jazza

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