Tag Archive | "Grafikdesign"

Tags: , , , , , , , , , , ,

I heart letterpress


>

According to Wikipedia, “Letterpress printing is a term for the relief printing of text and image using a press with a “type-high bed” printing press and movable type, in which a reversed, raised surface is inked and then pressed into a sheet of paper to obtain a positive right-reading image.” And who wouldn’t trust Wiki?

When I think of weddings, or any other event that requires stationary of some kind, I think of letterpress. Beautifully engraved, soft paper with a stylish and sophisticated look. Digging through tons of wedding invitation ideas for my best friend, I could not avoid looking into letterpress possibilities and soon figured: the US are far ahead of us. We can still hide behind Gutenberg but in terms of crafts at home, we are way behind! Since fall last year, you can buy a small printing press to indulge into this great hobby at home: Lifestyle Crafts sells one for $150 and they even have a blog to show you how to use it. My birthday is in October, just to let you know.

Of course, you can always build your own or buy a house that is big enought to feature a professional press in your crafts room.

Letterpress printing was invented in Germany in the mid-15th century by famous Johannes Gutenberg and is recently being rediscovered as something any one can do. And here, weddings were the starting point of a movement, too. This time it was not me looking for invitations, but brides wanting something special. Wiki says: “Letterpress publishing has recently undergone a revival in the USA, Canada, and the UK, under the general banner of the ‘Small Press Movement’. Renewed interest in letterpress was fueled by Martha Stewart Weddings magazine, which began using pictures of letterpress invitations in the 1990s.” Thanks, Martha. And yes, when I did my research for this post, I found tons of small printers or even just hobbyists who produce the most beautiful things, for example Jordan .

Letterpress is actually quite easy to do: the hardest part is your imagination as you have to invent the layout yourself. Yes, you can buy printing plates, but how much fun would it be to see your own design come to life? To have the soul of your event in the invitations, the rsvp cards, the save the dates, the thank you notes? Anything is possible, I guess. Unfortunately, there are not too many places where you can learn how to do all that, but I am sure that the trend will soon make it over the Atlantic or the channel respectively. I am here to greet it, with lei and streamers. I may even compose a welcome song.

In Germany, there are some excellent business printers who excell in the traditional printing and offer special designs for special occasions: impressiona in Hamburg or Officina Polychroma in Hamburg.There are so many more, but I can list only a few, right? More beautiful images can be found at the National Stationary Show’s homepage. I could sit here all day and browse and browse and browse…

Want to know more?
Introduction to Letterpress Printing
Briar Press
Resources for Letterpress Printers

– Cati Basmati impresses lines onto her forehead

Autor: Cati Basmati, Blog: www.catibasmati.blogspot.com

Bild-Titel: Holger Bischoff

Bild-Text: Wikipedia/Rama (This file is licensed under the Creative Commons Attribution-Share Alike 2.0 France license)

Posted in EnglischComments (0)

Tags: , , , , , , , , , , , , ,

Apple iPad: Digitale Zeitschriften erstellen


Die online News wandern langsam in Richtung Smartphone und Touch-Tablet

>

Das Apple iPad ist nun in Deutschland angekommen und schon ausverkauft. Mittlerweile hat Apple in 60 Tagen zwei Millionen iPads verkauft. Die Zeitschrift Focus, der Spiegel, Wired und einige mehr haben ihre “Inhalte” schon ins iPad Format transferiert. Teilweise sind diese iPad Apps kostenpflichtig.

Die Verlagswelt wird sich durch die Touch-Tablets gravierend verändern. Die online Presse wird mehr und mehr in Richtung Smartphone und Touch-Tablet wandern. Die Nachrichten werden schon jetzt oft auf dem Handy gelesen und nicht mehr auf dem Laptop. Ob langfristig die gedruckten Nachrichten komplett verschwinden werden, wird die Zeit zeigen. Der Trend geht ganz klar, auch für die klassische Print-Medien, in Richtung digitales Publishing.

In der Zukunft werden die Druckmaschinen durch Software ersetzt

Das Apple iPad bietet die Möglichkeit digitale Bücher und Zeitschriften zu lesen. Ob sich das iPad wirklich besser zum Bücher lesen eignet, als die E-Book Reader mit ihrem E-Ink Display, wird sich noch zeigen. Und zu guter Letzt wird das der Verbraucher entscheiden.

Nun bietet das US Unternehmen Adobe eine Software an, mit deren Hilfe die Verlage ihr Zeitschriftenangebot in das iPad Format transferiert können. Das Programm soll demnächst für verschiedene Hardware-Geräte über die Adobe Labs bereitgestellt werden. Dies berichtete gestern golem.de. Seit längerem ist es schon möglich mit CS5 Inhalte für diverse digitale Geräte zu erstellen. Auf der Adobe Seite ist hier folgendes nachzulesen:

…Erstellen Sie eindrucksvolle eBooks im EPUB-Format für den Apple iPad, Sony Reader, Barnes & Noble Nook, Mobiltelefone und viele andere Endgeräte…


Für die Grafiker wird sich langfristig einiges ändern. Nicht nur der Printbereich muss bedient werden, sondern auch die große Anzahl der online Medien. Hierzu werden dann auch die iPads, Smartphones und E-Book Reader zählen.

Leider bedeutet das auch, dass man sich wieder in neue Software einarbeiten muss. Falls es Adobe dann schaffen sollte die Indesign-Funktionen so zu gestalten, dass die Dateien für die Printprodukte einfach in ein anderes Format übernommen werden können, hat man weniger Arbeit.

Die gute alte Zeit ist vorbei. Die Arbeit des Grafiker, Reinzeichner, Texter, Schriftensetzer, Fotograf, Controller und Kontakter, wird nun von einer Person übernommen. Und diese Person, der Grafiker, erstellt dann die Printprodukte, das iPad App, die mobile Microsite fürs Smartphone, den E-Book Reader Text, den Online-Shop, den PDF Prospekt und die Webseite in HTML5 und Flash incl. Twitter, Facebook und Co. Und nebenbei muss sie oder er, sich auch noch um die Druckabwicklung kümmern.

Na dann viel Spaß. Man lernt ja bekanntlich nie aus :-)

Bild-Titel: SXC

Bild-Text: Adobe

Posted in SoftwareComments (0)

Tags: , , , , , , , ,

Design-Wettbewerb von Citroen



Erster Design-Wettbewerb der Firma Citroen

Es ist soweit. Die Firma Citroen ruft zum internationalen Grafikdesign-Wettbewerb auf. Alle Designer und Kreative können sich ab dem 12. Mai bei Citroen bei dem Projekt “Individualisierung des Citroen DS3″ bewerben.

Der Gewinner oder die Gewinnerin wird dann im Citroen Showroom auf den Champs Elysées präsentiert. Nächstes Jahr wird dann der designte DS3 produziert und auf dem Markt angeboten. Ein Preisgeld gibt es zusätzlich. Nebenbei wird der Entwurf auch in einer Sonderausstellung auf dem Pariser Automobilsalon gezeigt.

Mit den neu designten einzelnen Dekorfolien für Dach und Innenraum kann dann der Citroen noch individueller gestaltet werden. Teilnehmen kann jeder, egal ob Profis, Amateure oder Studenten. Werbeagenturen sind natürlich auch angesprochen.

Der Wettbewerb läuft bis zum 4. Juli 2010. Die Jury setzt sich aus Experten von der Firma Citroen, Designer, Künstler und Experten der Medienwelt zusammen.

Alles weitere ist auf der Webseite citroencreativeawards.com zu finden. Dort ist nicht nur der komplette Wettbewerb beschrieben, es finden sich auch Videos zu diesem Design-Wettbewerb.

Und wer noch schnell was zu dem Thema lesen möchte sollte sich mal das Buch Design automobile ansehen.

Bild: SXC/straymuse

Posted in GrafikdesignComments (0)

Tags: , , , , , , , , , , , , , , , , ,

3D World Magazin


Magazin Empfehlung: 3D World.

Wir haben mal wieder das Netz durchsucht, um neuen Lesestoff zu finden. Hierbei ist uns ein englisches Magazin aufgefallen, dass das Thema 3D behandelt. Das 3D World Magazin wird in Großbritannien verkauft. Auf der Webseite 3dworldmag.com werden die alten und auch die aktuelle Ausgabe vorgestellt. Wir werden demnächst mal versuchen, dass Magazin in UK zu bestellen. Falls wir ein Exemplar ergattern, werden wir berichten. Die Magazin-Webseite ist aber ebenso informativ.

Sollte man sich mal ansehen…


Bild: Google 3d Warehouse – HARTMANN 3D

Weitere Artikel die Sie interessieren könnten:

Neue Polaroid Filme auf dem Markt

Rapid Prototyping auf der CeBIT

Bücher: Analoge Nikon´s

Posted in GrafikdesignComments (0)

Tags: , , , , , , , , , , , , , , , , , ,

Online Gallerie “Kunst im Netz”



Kunst online präsentieren. Aber wo?

Vor Jahren noch verpöhnt, nun fast schon eine Selbstverständlichkeit, seine Kunst im Netz zu präsentieren. In den Staaten ist dies schon seit einigen Jahren zur Normalität geworden, ist dies Form der Selbstvermarktung hier zu Lande noch nicht allzu verbreitet.

Gawker Artists präsentiert ausgefallene Werke im Bereich Foto, Street Art, Digital, Skulpturen, Grafikdesign, Illustrationen und einiges mehr. Die Seite ist übersichtlich gestaltet und die Arbeiten werden gut präsentiert. Die Plattform ist für alle offen. Seine Werke kann man per Text und Bild ausführlich beschreiben. Allerdings ist eine Annahme der eingereichten Werke erst nach ausgiebiger Prüfung garantiert. Da sich die Qualität der Kunst auf einem hohen Niveau bewegt ist eine Annahme etwas problematisch. Ein Versuch kann auf jedenfall nicht schaden. Und wenn es nicht beim ersten mal klappt, sollte man es doch öfters probieren. Bei einer Annahme steht einem aber eine gute Plattform zur Verfügung, um sich qualitativ gut ins Licht zu setzen. Aktuell sind über 1000 Künstler vertreten.

Die eingereichten Kunstwerke stehen dann online jedem Besucher der Seite zur Verfügung. Nebenbei kann man als angemeldeter Besucher über die einzelnen Werke diskutieren. So erhält der Kunstler ein Feedback über seine Werke.

Was natürlich nicht Schadet, man kann ja nur besser werden.

Bild: Holger Bischoff

Posted in GrafikdesignComments (1)

Tags: , , , , , , , , , , , , , , ,

Designing Obama



Der Wahlkampf in den Staaten ist schon lange vorbei. Obama hat nicht nur das Internet für sich genutzt, sondern auch Designtechnisch den Wahlkampf anders bestritten, als seine Mitstreiter. Der Sieg zeigt, daß die Methoden richtig waren. Die Person Obama spielte natürlich die Hauptrolle. Jung und dynamisch passte Obama genau in das neue Internet-Zeitalter.

Der Obama-Präsidentschaftswahlkampf war sehr innovativ. Zum ersten Mal in der amerikanischen Geschichte hat ein Kandidat Kunst und Design zusammen verwendet um dem amerikanische Volk diese neue Stimmung im Land zu vermitteln. Nun ist ein Design-Buch veröffentlicht worden, welches diesen neuen Weg des US Wahlkampfes aufarbeitet.

Der Design-Direktor von der Obama-Wahl-Kampagne, Scott Thomas, hat zusammen mit mehreren Künstlern und Designern an der Erstellung von dem Designbuch Designing Obama gearbeiten.

Das 360 Seiten gebundene Buch in Farbe mit vielen Insider-Story ist nun erschienen.


Posted in Grafik BücherComments (0)

Tags: , , , , , , , ,

Blurb Fotobuch Wettbewerb



Beim Blurb Fotobuch Wettbewerb sind 3000,- US Dollar zu gewinnen. Nur noch drei Tage zum Einreichen!

Blurb ist allgemein bekannt als ein ein Hersteller von Fotobüchern. Das Blurb Layout-Programm wird bei vielen Freelancern benutzt, da es viel Spielraum für Grafische Gestaltung lässt. Nebenbei kann man sein Buchprojekt auch als PDF hochladen.

Blurb veranstaltet 2009 einen Fotowettbewerb. Hier kann man sein Buchprojekt vorstellen und 3000,- US Dollar Preisgeld einstreichen. Es sind drei Kategorien zur Auswahl. Familie, Urlaub und Tiere. Da der Wettbewerb nur noch drei Tage läuft, hier die Info für Kurzentschlossene Kreative.

Bild: Blurb

Weitere Artikel die Sie interessieren könnten:

Urban Advertising

Austellung im IKOB

Aachener Kunstroute

KUKUK Kunst im Grenzhäuschen


Posted in FotoComments (0)

Tags: , , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,

Interview mit dem Comic-Zeichner FeliX (Reinhard Horst)



Reinhard Horst Reinhard Horst, auch bekannt unter dem Künstlernamen FeliX wurde 1959 als Reinhard FeliX Karl Johannes Horst in Braunlage im Harz geboren. Aufgewachsen ist er in der malerischen Kaiserstadt Goslar, wo er auch 1979 sein Abitur gemacht hat. Wie es dann nach dem Design Studium mit Schwerpunkt Illustration in Aachen weiterging, steht im Lebenslauf unter dem Interview.

Wie bist Du zum Comic-Zeichnen gekommen?

Comics haben mich von klein auf fasziniert & ich habe diese Fazination nie verloren;-) Ich wollte schon immer Illustrator & Comiczeichner werden (lacht).

Nein, so zwischen 14 und 17 entwickelte sich, sehr zum Entsetzen meiner Erziehungsberechtigten, natürlich noch etwas verschwommen und anfangs arg pubertär verklärt, die Vision vom Comiczeichner/Illustrator.

Und irgendwie hat es dann ja auch geklappt;-)

Deine größten Erfolge?

CoolBear ComiX Erotainment (ehemals PLAYBÄR) & die Illustrationsreihe„ The FeliX Pin Up Girls“, die beide auch mit viel Merchandising in Deutschland & den USA liefen & aktuell ist beides als Handy Comic bzw. Handybildmaterial lizensiert.

Die ironische S/F-Serie “CoolBear-ComiX Erotainment“ schildert die Abenteuer der beiden Venusianischen Freudenmädchen LIL` & JILL & ihrer Cyber-Stoffteddies BIFF & BUDDY auf dem Planeten XILEF in den Tiefen des AMOK-COSMOS!

Hier begegnen unsere wohlgerundeten Heldinnen & ihre zottligen Gefährten skurrilen Gestalten die ihnen an oder unter die Haut gehen… BIFF & BUDDY die beiden Cyber-Teddies, die anfangs nur als schmückendes Beiwerk fungieren, werden in der 2. Story von Professor von Bismarck in halbhumanoide Gen-Teddies verwandelt, die sprechen können. Buddy entwickelt dabei, durch den Sturz in einen Genpool sogar ZU menschliche Eigenschaften & Bedürfnisse & benimmt sich wie ein 30-jähriger Macho. Nach ihm ist dieses Album benannt. Durch den SCIENCE FICTION Background sind die (Handlungs-)Möglichkeiten schier unbegrenzt….

Künstlerisch beeinflußt ist diese Serie von der amerikanischen “GOOD GIRL ART” der 50er Jahre. IN PUNCTO FREIZÜGIGKEIT geht sie, ohne jemals pornographisch zu wirken, einen Schritt weiter.

Die Illustrationsreihe „The FeliX Pin Up Girls”! ist eine erfolgreiche & liebevolle Homage an die Pin Up Girl Art der 50er Jahre.

Leben muss man in Deutschland aber eindeutig als Illustrator & Comiczeichner von der Werbung, da hier ein vielfaches, verglichen mit dem Comicmarkt gezahlt wird. Ich habe Werbecomics (z. T. interaktiv) & comicartige Illus für die VWBank, die LBS West, Seat Barcelona & Jim Beam etc. in Zusammenarbeit mit BBDO & anderen Agenturen angefertigt.

Hier realisiere ich bei Comic, IIlustration oder anderen Design-Aufgaben auf Wunsch das gesamte Projekt, z.B. die komplette Erstellung eines Comics, einer Illustration oder Grafik von der Konzeption bis zur druckfertigen Umsetzung oder auch nur Teilbereiche davon. Über ein gut ausgebautes Netzwerk lässt sich alles schnell & kostengünstig fast alles umsetzen.

Ein Spezialbereich ist die hochqualitative Digital-Koloratur für international vermarktete Comicserien wie Digimon (Panini Deutschland), Elfenwelt (Carlsen Verlag), Hiro(Panini Dtld) oder Fix & Foxi etc. Mehr über das gesamte Leistungsspektrum unter: reinhard-horst-design-line.de. Aber jetzt genug von mir;-) schauen wir uns einmal den aktuellen Comicmarkt an.

Was denkst Du über die Zukunft des Comics im Zeichen des Internets?

Die Zukunft des Comics könnte tatsächlich irgendwann im Zeitalter des „papierlosen Büros“ natürlich das Internet sein, aber ich denke er wird dann multimediale Funktionen wie Animation, Ton und 3D haben. Und dann ist er ja eigentlich kein Comic mehr und wird zum (ggffs. Interaktiven multimedialen)Computerspiel.

Denn: Die Kiddies, im Gegensatz zu uns, sind mit oder am Computer groß geworden und wollen, in der Masse gesehen, reines, schnelles und buntes Multimedia. Da werden dann die Comichelden/-figuren zumindest noch im Kino als Real- oder in der „Glotze“ bzw. per Stream am Computer eher als Zeichentrickfilm oder Game konsumiert.

Aber hier dominieren dann In der Regel Marktführer wie Marvel, DC, Disney diverse Manga etc., die sich als Marke ja nicht mehr durchsetzen müssen, da sie fest etabliert sind und fast von selber laufen. Hier greift also das Internet den Comic in bewegter Form auf, was dem eigentlichen Printprodukt auflagentechnisch wenig nutzt. Potenzielle neue Leser für den Printcomic müßte man ja erst über den Comicmarkt hinaus bewerben, um sie überhaupt mal über den (Comic) Tellerrand hinaus populär zu machen, d. h. um Auflage zu verkaufen.

Die vielleicht 1.000–2.000«Urgesteine» und echten Comicfans, können allein keine Auflage tragen. Es müssen neue und junge Käufer erreicht werden. Hier könnte das Internet auch eine Rolle spielen.

Sofern die junge Generation noch eine Affinität zum Printlesen hat. So entstehen dann einerseits Monopole im Markt und anderseits Nischen, über die sich heutzutage dann zu Recht die rührigen Kleinverleger freuen, die bei richtiger Kalkulation und sensibler Kundenbindung mit Printcomics auch noch ganz gut fahren.

Das Internet ist auch dem Vormarsch, zumindest für kommende Comic Generationen;-)

Wird der klassische Comic z. Zeit in Printform neu erfunden?

Nein, es werden nur Begriffe neu definiert & verbal international angehübscht;-) Aus dem Comic wird die „graphic novel“, die „grafische Erzählung/Novelle“ um beispielsweise literarisch angehauchte Yuppies und Frauen zum sogenannten anspruchsvollen Literatur- oder Kunstcomic zu bringen.

In Deutschland, inzwischen dem Land der Comic Klein(st)auflagen (abgesehen von den Kindercomics wie Mickymaus) übernehmen das Publishing dann zumeist wie oben erwähnt, Kleinverleger, die hier & da durch Zufallstreffer & Freizeit Publishing durchaus auf Ihre Kosten kommen. Das geht aber am Groz des klassischen Comicfans vorbei.

Die wenigen großen Verlage lassen seit ca. 10 Jahren mehr oder weniger die Finger von so etwas. Hier wird also eher mit Begriffen gespielt & verschönt.

Comics auf eBook-Reader der neue Trend?

Hierzulande wohl noch nicht wirklich, aber von den Produzenten der eBooks angeträumt. Ich denke da muss das Gerät erstmal einen „massentauglichen“ Preis haben. In Japan, s. nächste Frage, wohl schon Realität.
comicstars.de ist hierzulande wohl der erste deutsche Anbieter, der hier kommerziell mit Material für eBooks & Handycomics einsteigt. Sollte mann/frau auf jeden Fall mal im Auge behalten.

Comics in Japan? Steigende Auflagen? Oder auch ein Einbruch wegen dem Internet?

Ich denke hier sind die Japaner einen großen Schritt weiter & vermutlich „froh“, dass sie Ihre U-Bahn Lektüre auf dem Handy/e-Book lesen können & sich nicht mehr mit den dicken, unhandlichen Comic Tradepaperbacks herumschlagen müssen. Ich denke hier wird sich dieses Ebook am schnellsten durchsetzen & dazu beitragen, dass die Geräte auch für den Rest der Welt hoffentlich bald erschwinglich werden. Die Nebenwirkung des eBooks werden wohl ehere fallende Printauflagen sein.

Comics lesen auf dem Handy, der neue Trend?

Comics stehen bei diesem Trend noch am Anfang. Ein Problem ist, daß viele, vor allen jüngere Leute es gewohnt sind, Inhalte umsonst (egal ob legal oder illegal) aus dem Web zu ziehen, und wenn man plötzlich bei entsprechenden Internet-Plattformen für einen Comic in PDF- oder Handyformat bezahlen muß, ist die Frage, ob das funzt. Ich denke, das wird die Zukunft zeigen.

Reine Bilder auf dem Handy sind seit 2-3 Jahren out, ich denke ein Comic fürs Handy muß schon fast zwangsweise teilanimiert oder -vertont sein. Apple entwickelt seit längerem eine Handycomic-Software für ipod & iphone, die auf der Buchmesse präsentiert wird. Hier darf man gespannt sein! Der Trend geht eindeutig zum papierlosen Büro/Lesen, langsam aber sicher und damit auch früher oder später zum Handheld Reader.

Bestenfalls die Generation ab 30 liest vermutlich noch lieber Bücher, als daß sie sich Comics am Monitor anguckt. Obwohl das mit speziellen Programmen wie dem Comic Reader etc. als Doppelseite am 22er Monitor gut funktioniert. Vermutlich eine Frage der Gewohnheit. Einfach mal bei mycomic.de antesten!

Hast Du Tipps für Newcomer, die in den Bereich Comic einsteigen wollen?

Wer den grossen Verlagen wie Ehapa, Carlsen etc. Material anbieten möchte, sollte sich auf der Homepage des Verlages informieren, wie man sich am besten bewirbt. Empfehlenswert ist auch der Beitritt zu einem Verband wie dem Icom (Interessenverband Comic e.V.) oder IO (Illustratoren e.V.), denn hier gibt es für Mitglieder auf der Homepage gute Infos zu Recht, Jobangeboten & Musterverträgen, diverse Foren zum Austausch etc. Und man findet schnell Kontakt zu anderen Zeichnern. In jedem Fall sollte man ein zweites Standbein in der Werbung haben, dass würde ich jedem ans Herz legen.

Zukunft des klassischen Comics. Thema Sex, Gewalt, Krieg oder eher dann doch Tim und Struppi und Standard-Ware?

Er wird irgendwann ein echtes Nischendasein fristen, aber das wird noch etwas dauern. Zur Zeit werden die Comics schon länger auch als kleinauflagige, aber hochwertige Hardcoverbände zu einem recht hohen Preis in den Buchmarkt gedrückt, was sicher wieder den einen oder anderen neuen Leser bringt, neben dem klassischen Comicladenbesucher.

Zu den Themen: Erotik hält sich immer, sorgt de facto für Auflage & ist krisensicher;-) Die Klassiker wie Tim & Struppi, Asterix, Spirou, Lucky Luke etc. werden generationsübergreifend bleiben, weil viele Eltern sie Ihren Kindern tradieren & diese Comics einfach zeitlos gut sind. Auch das Fantasie/SF Genre ist mit Klassikern wie „Storm“ oder „Auf der Suche nach dem Vogel der Zeit“ beliebte Lektüre für den Altagseskapismus. Sex, Krieg & Gewalt werden sich natürlich auch halten.

Aber auch hier gibt es positive Werke, die sich kritisch & ernst mit diesen Themen auseinandersetzen. Man denke an Joe Kuberts Werk “ Fax aus Sarajewo“. Es muss ja nicht unbedingt Conan, der Barbar sein;-) Soviel zu unserem Kurz-Interview!

Ein ausführliches farbiges, 10seitiges Interview mit „FeliX“/Reinhard Horst gibt es im aktuellen „Comic Jahrbuch 2010“, daß zur Buchmesse erscheint. Erhältlich im Comic- & Buchhandel.

FeliX/Reinhard Horst Design Line im Web unter: reinhard-horst-design-line.de

Lebenslauf & ein paar markante Produktionen, die neben dem täglichen Layouts, Logos & Entwürfen den Alltag eine Comiczeichners & Illustrators bestimmen.

  • Von 1980 bis 1985 Studium Grafik Design mit Schwerpunkt Illustration an der FH Aachen, mit Abschluß Dipl. Designer.
  • Nach dem Zivildienst seit 1986 freiberuflicher Illustrator, Grafiker,Texter, Konzepter & Comiczeichner. Spezialisiert auf Comic- & Cartoon Concept Design für die Werbung & den Multimediabereich.
  • Von 1985-1991 entstanden Comics für den Bastei-Verlag sowie Cover & Comics für Schwermetall & U-ComiX. Layouts, Sympathiefiguren & Illustrationen direkt oder über Werbeagenturen für Wahlbusch, Aero Loyd, Bayer etc.
  • 1988 Seminar bei Burn Hogarth dem Gründer der School of Visual Art, New York.
  • 1991-heute Beginn der Vermarktung der Erotic Art Eigenkreationen “CoolBär ComiX Erotainment!”, “The FeliX Pin Up Girls!” & “Honey B. Cool!” als Comics, Illustrationen, Trading Cards & multimedial.
  • 1992-1999 Div. Auftragsarbeiten über BBDO & andere Agenturen: Interaktive Comics, Illustrationen, Characterdesign & Layouts u. a. für den Seat Barcelona, Werbe CD zum Internationalen Automobil Salon in Genf, Interaktive CD der Volkswagenbank, Jim Beam(Segram Dtld.) Getränke Kartenserie in Comicform mit Poster- & Glas illustrationen,Roman Kuhn & Partner München, Werbecomicheft im Marvel 70s Style, Coolbär erscheint in den USA als Comicheft. Comic- & Cartoonposter für W&G Idealdekor, Schweiz.
  • 2000 Coolbär ComiX Flipper für die Lula PC Edition & Characterdesign für Ravensburger/Enid Blyton Company, London. Cover & Artikel “Werbecomics in der Praxis” Comic Jahrbuch 2000. Comic für die Multimedia CD „Das LBS Comichaus“.
  • 2001-2006 kapp 1000 Seiten Digital Koloratur für Dino Entertainment/Panini Deutschland für die Serie MANGA Serie “DIGIMON”, die in Dtld., Malaysia, Frankreich, Schweden & England veröffentlicht wurde. Später Digitales Coloring für Fix & Foxi, Elfquest etc.
  • 2004-2008 Handy Content Lieferant (Eigenes Stock- & neues Material, sowie Vermittlung von Kollegenmaterial) für Großhändler mit Schwerpunkt Comic, Cartoon, Esoterik, Erotik, Fantasy etc.
  • 2008-2009 Erarbeitung eines Internet Stockarchivs mit Schwerpunkt Comic, Cartoon & zeitgemäße Illustration, geht voraussichtlich Mitte 2010 ans Netz.
  • 2009 10seitiges Interview in Farbe im „Comic Jahrbuch 2010“. Layouts & Designs (ohne Programmierung) für Webseiten und diverse Sympathiefiguren.

Bild: Reinhard Horst

Kontakt:

REINHARD HORST DESIGN LINE, Aachen – Ihr Service Partner für:
Illustration, Grafik, Grafik, Layout, Text, Konzeption, Layout, Comic, Cartoon etc.
Spezialität: Comic & Cartoon Concept Design für den Werbe- & Geschenkbereich
Unser kompletter Service: reinhard-horst-design-line.de
Referenzen: reinhard-horst-design-line.de/referenzen
Kontakt: + (49)-(0)2408-92 6023 Web: reinhard-horst-design-line.de

Posted in Comic, GrafikdesignComments (1)

Tags: , , , , , , , , , , ,

REINHARD HORST DESIGN LINE



Vorankündigung: Exclusive Interview mit dem Illustrator Reinhard Horst im stockMagazin, am Samstag den 3.10.09

Am Samstag den 3.10. veröffentlicht das stockMagazin ein Interview mit dem Illustrator und Comic-Zeichner Reinhard Horst. Seit über 20 Jahren legt Reinhard Horst den illustrativen Schwerpunkt neben der klassischen Illustration & Grafik auf Comic- & Cartoon. Vorab zeigen wir Ihnen einen Ausblick auf seine Werke. Alles weitere folgt am Samstag.

REINHARD HORST DESIGN LINE, Aachen – Ihr Service Partner für:
Illustration, Grafik, Grafik, Layout, Text, Konzeption, Layout, Comic, Cartoon etc.
Spezialität: Comic & Cartoon Concept Design für den Werbe- & Geschenkbereich
Unser kompletter Service: reinhard-horst-design-line.de
Referenzen: reinhard-horst-design-line.de/referenzen
Kontakt: + (49)-(0)2408-92 6023 Web: www.reinhard-horst-design-line.de

Posted in Comic, GrafikdesignComments (2)

Tags: , , , , , , , , , , , , , , , , ,

The London Design Festival 2009



Am 19.09. bis zum 27.09. findet in London das London Design Festival statt. Erstmalig fand dieses Festival im Jahr 2003 statt. Wie jedes Jahr, werden wieder einige tausend Besucher in London erwartet. Auf über 200 Veranstaltungen kann der Besucher sich das neuste Design ansehen und den kreativen Köpfen bei der Arbeit zusehen.

“The London Design Festival” ist in Großbritannien eines der größten jährlichen Veranstaltungen. Das Festival wird von der Stadt London gesponsort und bietet den Design-Talenten eine gute Plattform um ihr Design dem Publikum zu präsentieren.

Das Festival dient hierbei als Plattform. Die Festivalleitung arbeitet aktiv mit den nationalen Museen, Geschäftsleuten der Londoner-Innenstadt, den Londoner-Universitäten, den internationale Design-Firmen und natürlich mit den jungen Designer zusammen, um die Qualität dieses Jahr wieder gemeinsam zu steigern. Das Festival findet unter anderem an den wichtigsten Punkten der Londoner Innenstadt statt. Auf der Webseite sind diese Veranstaltungen in einer Google Map einzeln markiert und leicht zu finden. Zusätzlich kann man sich für 6 Pfund einen Messekatalog zusenden lassen.

Das Design Festival ist sowohl eine kulturelle als auch eine kommerzielle Veranstaltung. Während des Festivals kann der Besucher die offenen Ateliers, viele Produkteinführungen, Messen, internationalen Ausstellungen, Vernissagen und Installationen im öffentlichen Raum besichtigen. Ein Besuch in London lohnt hier auf jeden Fall.


Bild: Holger Bischoff

Posted in Design MesseComments (0)

Advertise Here
Advertise Here

Our Flickr Photos - See all photos