Tag Archive | "Google"

Tags: , , , , , ,

Project Glass! Google Brille im Dezember?



Seit Monaten in aller Munde, nun sind die Infos raus. Die Google Daten-Brille kommt. Ende des Jahres könnte es soweit sein.

Das erste Produktvideo ist nun auf YouTube zu sehen. Desweiteren ist schon eine Google+ Seite für das Projekt eingerichtet worden. Die Google Brille kann durch ein kleines Display, alle wichtigen News und Infos direkt vor das Auge  projizieren. Wobei das Display etwas überhalb dem Auges, an einem Rahmen, befestigt ist. Im hinteren Bügel, der etwas dicker gestaltet ist, wird wohl die Technik Platz finden. Designtechnisch ist die Brille durchaus gelungen. Wie man die Brille als Brillenträger tragen soll, geht aber noch nicht aus der Studie hervor. Hier würde das eigene Brillengestell mit der Google Brille kollidieren. Da muss wohl noch eine andere Lösung folgen.

Wahrscheinlich wird die Google Daten-Brille Kontakt mit einem Android Smartphone suchen. Da ausreichend Rechenpower und GPS wohl nicht in der Brille Platz finden kann. Die Cyber-Brille soll aber über eine Video-Kamera verfügen, die Fotos und Videos aufnehmen kann. Ob die Augmented Reality Daten-Brille den Massenmarkt anspricht, wird sich zeigen. Die Idee an der ganzen Sache, das Smartphone bleibt in der Tasche und die Brille übermittelt die Infos. Falls man ständig mit News vollgeballert wird, stellt sich so eine Brille wohl bald als nervig heraus. Ob das dann die Nutzer mögen? Schlank, leicht und fast unscheinbar sollte die Google-Brille auch sein, sonst wird es leicht peinlich und lächerlich. Mit einem Bluetooth Headset läuft mittlerweile auch kein normaler Mensch mehr durch den Supermarkt. Und im Auto befindet sich ja die Freisprecheinrichtung.

Einsatzbereiche der Google-Brille.

Wobei soll man dann so ein Ding nutzen? Ganz einfach. Alle Tätigkeiten, wobei man nicht die Hände frei hat, wie z.B. Radfahren. Dort könnte man sich so eine Augmented Reality Brille vorstellen. Navigation und Strecken-News werden eingeblendet. Besonders interessant sind Warnhinweise auf Unfallschwerpunkte. Das wäre ein Sicherheitsgewinn. Und ein Streckenvideo könnte man auch noch aufzeichnen. Eigentlich geht das aber auch schon heute. HD Videos in Spitzenqualität mit der GoPro Hero Videocam und das Fahrrad-Navi Garmin Edge 800 zeigt den Weg. In Zukunft folgen dann noch die Warnungen für den Radfahrer, wie beim Autonavi. Wo liegt dann der eigentliche Sinn von Google, sich mit einer Daten-Brille zu beschäftigen, die wohl auch Ende Dezember auf den Markt kommen wird?

Werbung direkt vor´s Auge.

Man geht durch die City und schaut sich die Geschäftsauslagen an. Nebenbei scannt die Videocam die Geschäftsauslagen, die Umgebung und füllt die Google-Brille mit Hilfe von GPS Daten mit Werbung. So könnte sich vielleicht Google die nahe Zukunft vorstellen. Das Smartphone bleibt ja meistens in der Tasche und wird nur bei Bedarf genutzt. Die Brille ist ein ständiger Begleiter.

Ob das nun der Nutzer akzeptiert bleibt abzuwarten. Eine Werbeflut würde aber schnell ins Gegenteil umschlagen. Das Projekt Geschäfte von innen zu fotografieren und in Google Maps einzubinden, steht ja flächendeckend noch aus. Auch hier wird dann ein neuer Werbemarkt eröffnet. Die Brille wird dann der nächste Schritt. Werbung in allen Lebenslagen. Da sollte dann die Google-Brille schon als kostenlose Beilage angeboten werden.

Und wem die Augmented Reality Werbung nervt, der nutzt dann den Werbeblocker. Per Update vom App-Store…

Bild: Google

Posted in MarketingComments (0)

Tags: , , , , , , , , , , ,

Google Chromebook ab 15. Juni im Handel


Nun ist es endlich soweit, dass seit langem erwartete Google Chromebook wird ab 15. Juni bei Amazon angeboten. Mit aller Wahrscheinlichkeit wird Samsung und Acer, jeweils mehrere Modellversionen anbieten.

>

Das stockMagazin berichtet schon am 7. Dezember 2010 von dem Google Laptop, welches damals mit der Bezeichnung CR-48 vorgestellt wurde. Die Subnotebooks, mit 12 Zoll Display, tragen nun den Namen „Chromebook“. Der aktuelle Termin (15. Juni) wurde auf der Google I/O Konferenz bekannt gegeben und wird wahrscheinlich auch eingehalten.

Das Chromebook wird neben dem 12 Zoll Monitor, keine Festplatte haben. Nur ein interner Speicher von 16 GB, für das Chrome OS Betriebssystem und Apps, steht zur Verfügung. Alle anderen Daten werden in der Google „Daten-Wolke“ gespeichert. Um die eigenen Bilder schnell aufzuspielen, spendiert Google dem Chromebook zusätzlich einen Karten Slot. Der Intel-Atom-Prozessor kommt, wie in den zahlreichen YouTube Tests zu sehen, gut mit der Sache klar. Videos und Anwendungen laufen ohne Probleme.

Das Google Chromebook wird über 8 Stunden Laufzeit vorweisen und die Standby-Zeit soll sogar mehr als 1 Woche betragen. Das Beste aber ist die schnelle Bootzeit. Wie bei den Apple Air Books, ist der Laptop nach dem aufklappen sofort betriebsbereit. Man verliert also keine Zeit durch ein nerviges booten.

Der Preise für das 12 Zoll Chromebook soll sich zwischen 250,- € und 450,- € bewegen, je nach Hersteller und Version (WLAN oder UMTS). Die Chromebooks von Acer und Samsung machen bei diesem Verkaufs-Preis einen designtechnischen schönen und sehr stabilen Eindruck. Es bleibt aber abzuwarten, ob bei einem Preis von über 300,- €, die Netz-Nutzer immer noch das Google Chromebook normalen Netbooks vorziehen werden.

Fazit: Datenschutz hin oder her. Genügend Käufer wird das Chromebook wohl finden. Vielleicht wird das Google Chromebook als schneller Zweitrechner für zwischendurch einen Platz beim User ergattern. Wir werden dann sehen, was der Markt hergibt. Ob der Massenmarkt auf den Zug aufspringen wird, ist wohl eine Sache des Verkaufspreises. Bei 280,- € könnte vielleicht der Massenmarkt überzeugt werden!? Schnell und einfach zu handhaben ist das Google Chromebook allemal.

Besonders für den Schulbereich ist das Google Chromebook interessant, da die Folgekosten geringer sind als bei anderen Systemen. Desweiteren spart die Schulleitung nicht nur Geld, sondern auch Zeit. Wie im YouTube Video deutlich wird.

Bild: Google

Produkte die Sie interessieren könnten:

Samsung NC10, gebraucht und günstig!

Toshiba Netbook, gebraucht unter 200,- €

Lenovo Ideapad, gebraucht unter 250,- €

Buchempfehlung: Mobile life: Was Ihnen Netbook, iPad & Co. wirklich bringen

Buchempfehlung: Das Netbook – mit Windows

Posted in HardwareComments (0)

Tags: , , , , , , , ,

Tsunami und Erdbeben in Japan. Infos aus dem Netz.


>

Japan wurde in den Mittagsstunden von einem Erdbeben der Stärke 8,9 heimgesucht. Das Beben, welches in der Stadt Tokio nicht zu einer Katastrophe geführt hat, schlug dann aber härter im Umland (Nordosten Japans) von Tokio ein.

Nach dem Erdbeben wurden die Küsten von Japan, von einer bis zu 10 Meter hohen Tsunamiwelle überrascht. Stellenweise wurde von einer 18 Meter hohen Welle berichtet, dies ist aber noch nicht bestätigt worden. Eine Tsunami Warnung wurde nun auch für die anderen Küsten im Pazifik ausgegeben. Auch die Küstengebiete von Mexiko, Südamerika und Australien sind gefährdet.

Live berichten folgende Webseiten von den Ereignissen aus Japan: FAZ.Net, Spiegel Online, Al Jazeera. Google hat zusätzlich die Webseite Crisis Response Japan ins Netz gestellt. Dort findet man die wichtigsten Web-Adressen und weitere Informationen. Zusätzlich kann man nach vermissten Personen suchen, oder Suchaufträge aufgeben. Die Google-Suchmaske kann man mit einem kleinen Skript einfach in den eigenen Artikel einbinden.

Bild: Holger Bischoff

Posted in News InternationalComments (1)

Tags: , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,

Deutscher Pixelwahn bei Google Streetview


>

In keinem anderem Land wurde das Streetview Thema so hochgekocht wie in Deutschland. Nun ist Streetview für einige Städte in Deutschland freigeschaltet. Der Rest wird wohl bald folgen. Macht man sich nun auf die virtuelle Rundreise, sieht man des öfteren verpixelte Fassaden. Besonders in den besseren Wohnlagen trifft man vermehrt auf die Streetview-Verweigerer. Ihre Häuser sind nun verpixelt.

Obwohl in Deutschland die Panoramafreiheit besteht, hat sich Google auf den Pixelwahn eingelassen. Das häufigste Argument der Streetview Kritiker ist die zu hoch montierte Kamera. Die sich in über zwei Metern Höhe befindet. Die seit Jahren vorhandenen Satellitenaufnahmen in Google Maps stören anscheinend niemanden, obwohl hier ein größeres Risiko vorhanden ist. Ein Ausspähen der näheren Umgebung ist durch die Satellitenaufnahmen erfolgversprechender, als die vermeintliche Straßenansicht.

Desweiteren ist zu bemerken, dass Microsoft mit Bing Maps und der Zusatzfunktion Vogelperspektive, stellenweise bessere Ansichten bietet als Street Maps von Google. Und das mit einer 360 Grad Funktion, ein Einblick von allen Seiten. Und gestört hat es bis heute niemanden. Der brennende Grill und die Sommerliegen im Garten sind ebenso gut zu erkennen, wie der Wagen vom Nachbarn. Und Microsoft wird mit seiner Straßenansicht bald nachziehen. Wie diese Funktion von Microsoft nun inclusiv der Vogelperspektive implementiert wird, wird man dann sehen.

Das Haus ist verpixelt, der hat was zu verbergen

Ob nun das verpixeln der Häuser der richtige Schritt war, oder ob dies nicht noch viel größeres Interesse bei einem bestimmten Personenkreis hervorruft, werden die Hauseigentümer wohl bald merken. Das Einbruchsrisiko wird mit oder ohne Pixel nicht steigen oder fallen. Die Gattung der Einbrecher macht sich, wie vor 100 Jahren, lieber ein eigenes Bild von der Lage vor Ort. Und auf veraltete Google Bild verlässt sich der Berufsstand der Einbrecher bestimmt nicht. Der prüfende Blick des Nachbarn ist eher zu befürchten. Das Haus ist verpixelt, der hat was zu verbergen. Und im Land der Neider und Querulanten ist hiermit bestimmt bald zu rechnen.

Der Deutsche: Angst vor Veränderungen und technikfeindlich

Veränderungen mag besonders der Deutsche nicht. Alles beim Alten und gut ist es. Veränderungen schaffen Probleme und diese sind hierzulande nicht erwünscht. Besonders aber das Internet schafft täglich neues und setzt eine besondere Aufmerksamkeit gegenüber der neuen Technik, bei Hardware und Software, vorraus. Jedem neuen Trend hinterher hetzen ist nicht angebracht und auch nicht vonnöten. Eine Gewisse Offenheit und Neugier kann hier aber von großem Vorteil sein. Aber genau dies fehlt dem Deutschen. Google, Apple, Microsoft und viele Startups, entwickeln täglich neues. Teufelswerk und Beelzebub, es lebe das Radio und der Fernseher.

Street Maps und Streetview, mehr Nachteile oder Vorteile

Mehr Vorteile! Ob bei der Urlaubsplanung, bei der Wegsuche oder beim Immobilienkauf. Man spart lange Anfahrtswege und böse Überraschungen. Seit neustem hat ein online Immobiliendienst Streetview auf seine Webseite implementiert. Nun werden die Wohnungsangebote direkt in Streetview eingeblendet. Praktischer kann man die Immobiliensuche nicht gestalten. Und das Urlaubsparadies entpuppt sich mit Streetview nicht zum Flop. Zukünftige Navigationsgeräte bieten eine Fotoansicht, was ebenfalls als Vorteil verbucht werden sollte.

Googles Mega-Aufwand für Streetview, ein lohnendes Geschäft

Der Ärger und Aufwand wird sich für Google rechnen. Werbung wird demnächst nicht nur in der Suchefunktion platziert, sondern vermehrt in Streetview. Textwerbung, Video- und Bannerwerbung könnten eingebunden werden. Desweiteren auch interaktive Werbung an den Häuserfassaden und Straßen. Ein weiterer Mega-Markt für online Werbung.

Und per AdSense könnte dann der Hauseigentümer mitverdienen. Es seid denn, das Haus ist verpixelt. Und dann gibt es auch keine Euros.

Bild: Holger Bischoff

Posted in WebComments (0)

Tags: , , , , , ,

Londoner U-Bahn live verfolgen


Die Londoner U-Bahn per API „live“ verfolgen

Auf der Seite traintimes.org.uk kann man die Züge der Londoner U-Bahn live verfolgen. Nette Sache. Für die Kartendarstellung wurde Google Maps verwendet. Interessant ist allerdings die Anzahl der Züge… Nicht gerade wenig, was im Untergrund von London rumtummelt.


Bild: Holger Bischoff

Weitere Artikel die Sie interessieren könnten:

Welthandel liegt brach

Bike Trends New York

Berliner WLAN vor dem Aus

Posted in WebComments (0)

Tags: , , , , , , , , , ,

Apple FaceTime! Der offene Standard!


Apple´s Video-Call „FaceTime“

>

Apple hat beim WWDC 10 Event die iPhone Funktion FaceTime vorgestellt. Mit der iPhone 4 Front- und der Backkamera kann man jegliche Art von Video-Chat Sitzungen durchführen. Und das direkt aus dem Apple Adressbuch heraus. Desweiteren kann man die Kamerafunktionen jederzeit umschalten.

Die Demo von Steve Jobs sah auf dem WWDC Event beeindruckend aus. Der Apple CEO bemerkte beiläufig, dass einige Millionen FaceTime Geräte (iPhones) 2010 ausgeliefert werden und das FaceTime ein offener Industriestandard werden soll. Das Apple Programm FaceTime nutzt den Standart H.264. Der Standard, der auch für YouTube Videos und  iTunes verwendet wird.

Mit der Öffnung von FaceTime möchte Apple den H.264 Standard beschleunigen. Bevor z.B. Google einen neuen Videostandard etabliert. Google möchte den Webm Video-Standard für YouTube und Co. einführen. Falls sich der Webm Standart durchsetzt, wird Apple ein Problem haben, da Apple bereits stark in H.264 investiert hat und seine iTunes Videos bereits in H.264 umcodiert wurden. Und nebenbei hat dies einiges an Geld gekostet.

Es ist aber schwer zu Glauben, das der H.264 Video-Standard auf einmal nicht mehr aktuell sein soll. Der Vorsprung von H.264 ist in unseren Augen zu groß. Mal sehen was aus dem Projekt Webm wird.

Bild: Apple

Posted in HardwareComments (0)

Tags: , , , , , , , , , ,

Google Caffeine


Das neue Google Suchsystem Caffeine

>

Am 8.6 hat Google nun das neue Suchsystem, mit dem Namen Caffeine, angeworfen. Caffeine sorgt dafür, dass die Suchergebnisse bis zu 50% aktueller sind. News in Artikeln, die Updates in Blogs oder z.B. ein neuer Beitrag in einem Forum sind hierdurch noch aktueller. News  zu relevanten Inhalten sind nun viel früher, nachdem sie veröffentlicht worden sind, im Netz abrufbar.

Warum ist dieses neue System so wichtig? Der Content im Internet wächst stetig. Es wächst nicht nur die Menge an Information sondern auch die Art der Infos. Nicht nur Videos, Fotos, News in Echtzeit werden mehr, sondern auch die durchschnittlichen Webseiten werden größer und komplexer.

Desweiteren hat der User eine viel höhere Erwartung an die Suchergebnise, als früher. Der User will die neuesten, aktuellsten und relevantesten Inhalten. Verleger und Presseagenturen erwarten ebenfalls schnellste Informationen, um diese dann zu veröffentlichen.

Um mit der Entwicklung des Internet Schritt zu halten und die steigende Erwartungen der User zu erfüllen, hat Google Caffeine ins Leben gerufen.

Wie Funktioniert Caffeine

Das alte Suchsystem hatte mehrere einzelne Seiten der Webseiten durchsucht, einige Seiten mit einer schnelleren Rate als andere. Die wichtigsten Webseiten wurden öfters aktualisieren. Google Caffeine analysiert das Internet in kleinen Portionen und aktualisieren den Suchindex auf einer gleichbleibenden Basis.

Caffeine findet nun die neue Webseiten, oder News in bestehenden Webseiten und schreibt diese direkt in den Index. Die News sind nun aktueller als jemals zuvor. Und es ist egal wann oder wo diese veröffentlicht wurden. Caffeine indiziert die Webseiten in einem noch nie gekannten Ausmaß. Caffeine durchsucht hunderttausende von Webseiten parallel. Somit kommen mehrere 100 Terabyte pro Tag zustande.

Google Caffeine und die Zukunft der Suche

Google hat Caffeine mit dem Blick in die Zukunft gebaut. Der Suchcode ist neu und aktuell, ein neues und solides Fundament, dass es Google ermöglicht eine noch schnellere und aktuellere Suchmaschine zu entwickeln. Das neue Google Suchsystem hält dem Wachstum der Online-Informationen nun Stand und liefert nun mehr relevantere Suchergebnisse als bisher.

Bild: Google

Posted in WebComments (1)

Tags: , , , , , , , , , , ,

Google Street View erst 2011


Verzögerter Start von Street View laut Frau Aigner

>

Es scheit so, dass Google eine neue Pressesprecherin eingestellt hat. Da Frau Aigner nun diesen Part übernimmt. Auf Chip Online ist folgende Mitteilung zu lesen: „…Die Bundesverbraucher-schutzministerin sagte den Zeitungen der WAZ-Gruppe, der Start werde sich durch die Einsprüche von Bürgern verzögern…“ Schön! Dank Frau Aigner können wir nun ein volles Jahr auf Street View warten. Mal sehen ob Frau Aigner nun die weiteren Street View Pressemeldungen absetzt, oder ob dies dann wieder über Google erfolgt.

Desweiteren spricht Frau Aigner von einer Flut von Wiedersprüchen. O Ton in Welt Online: „…Bereits eine fünfstellige Zahl von Bürgern habe sich gegen die Veröffentlichung von Bildern ihrer Häuser im Internet gewehrt…“. Aktuelle über 10.000, laut der T-Online Webseite. Bei einer Einwohnerzahl von ca. 82 Millionen Einwohner, laut Wikipedia, sind das um die 0,01% der Bevölkerung. Bei 82.000 Wiedersprüchen wären das dann immerhin 0,1%. Dies nur mal zur Info.

Überwachungsstaat Deutschland

Die lieben Politiker sollten lieber einmal den Dreck vor ihrer Berliner Tür zusammenkehren. Der Bürger wird gläsern und die Politiker schotten sich immer weiter ab. Nebenbei ist Deutschland weltweit auf Platz 10 der Überwachungsstaaten, laut macwelt.de. Weitere Infos hierzu in dem PDF von cryptohippie. Welche Bereiche in Deutschland schon überwacht werden, kann man bei Wikipedia nachlesen. Die Liste ist nicht gerade kurz.

Falls man aber dann die Frage stellt: Was passiert mit unserem Steuergeld? Wohin, wird welches Geld überwiesen? Wieviel Geld wird an andere Staaten überwiesen? Erhält man hierzu keine Antwort, vielmehr einen treuen, dummen, hohlen und fragenden Blick zurück.

Gut das es Google, Facebook und Co. gibt, da kann man so schön von den wahren Problem ablenken.

Sehr nett ist auch der Artikel in der FAZ Online. Die Euro-Krise. Was tun gegen das politische Kartell? Nebenbei sollte man sich auch mal die Leserkommentare durchlesen, anstatt sich um „Street View“ zu kümmern.


Bild-Titel: Holger Bischoff

Bild-Text: Google

Posted in DeutschlandComments (0)

Tags: , , , , , , ,

Google TV ab Herbst 2010



Google TV: Internet und Fernsehen verschmelzen in der Google Box

Google will mit Google TV ab Herbst 2010 in den Staaten das Fernsehen revolutionieren. Internet und TV in einem Gerät vereint. Die Bedienung ist wie üblich Google-Einfach. Menü und Auswahlfenster werden einfach über das TV Bild gelegt, so kann man einfach und schnell die Google TV Box bedienen. Das TV System von Google wird entweder direkt in den Flachbildschirm eingebaut oder als Google Box extern angeschlossen.

Als Betriebssystem kommt Android zum Einsatz. Logitech wird wahrscheinlich die Boxen und die Fernbedienung liefern. Desweiteren wird man auch ein Android Handy als Fernbedienung einsetzen können. Die Google Suchfunktion soll schnell den aktuellen Inhalt finden und vor allem soll das Fernsehen vereinfachen.

Der weltweite Milliarden-Markt der Fernsehwerbung

Mit dem Google TV erschließt sich Google nun den großen Markt der Fernsehwerbung. Demnächst gibt es nicht nur Adwords Werbung auf dem Rechner und dem Handy, sondern auch noch im Fernsehen.

Mal sehen ob Google mit diesem System den Nerv der Zeit trifft. In der Vergangenheit ist schon mancher Anbieter an TV-Boxen gescheitert.


Bild: Google

Posted in HardwareComments (0)

Tags: , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,

Griechenland, Google und die deutschen Politiker



Google scannt die WLAN-Netze

Es ist mal wieder soweit. Nun ist festgestellt worden, dass Google zusätzlich auch die WLAN-Netze scannt. Hierzu zählen alle privaten und öffentlichen Netze. Das scannen der Funknetze erfolgte ohne das Wissen der Besitzer. Der Datenschutzbeauftragte Johannes Caspar (Hamburg) kümmert sich also nun auch um unser WLAN-Netz, damit die böse Google Firma nicht ohne unser Wissen unser Funknetz scannt.

WLAN-Netze dienen zur Ortsbestimmung

Dabei ist seit längerem bekannt, das die WLAN-Netze zusätzlich zur Ortsbestimmung genutzt werden. Im Spiegel Online ist hierzu folgendes nachzulesen:

…Daten von W-Lan-Netzen werden tatsächlich seit Jahren benutzt, um vor allem in Großstädten zusammen mit Mobilfunkmasten und Satelliten die Position von Smartphones wie dem iPhone besser zu bestimmen…

Google und die deutschen Politiker

Es ist aber schön, dass der Herr Caspar aus der „Weltstadt“ Hamburg so fürsorglich ist. Uns ist es aber wirklich egal ob Google die Netze scannt oder die Deutsche Bundespost. Nebenbei ist die ganze Street View Diskussion mehr als peinlich. Deutschland ist das einzige Land, wo solche Diskussionen geführt werden. Nirgendwo anders ist das Problem so hochgekocht worden. Selbst in Deutschland sind nur 10.000 Widersprüche bei Google eingetroffen. Laut Carta.info sind das 0,25 Promille der deutschen Haushalte. Neben dem Geschrei um die WLAN-Ortung ist das Fotografieren der Straßen seit Monaten Thema Nummer eins. Es kommt einem schon aus den Ohren raus.

Google Street View wird mittlerweile von fast jedem deutschen Politiker, wie die Sau durchs Dorf getrieben. An der Spitze unsere liebe Frau Ilse Aigner, mit der Story „Aigner rät zum Widerspruch“. Frau Aigner hat sich aber seit neuestem der Firma Facebook verschrieben. Ist jetzt Google nicht mehr angesagt, Frau Aigner? Seit ein paar Wochen ist nun auch (siehe oben) Herr Caspar mit unsere alten lieben Freund Peter Schaar zum Thema Street View aktiv.

Es würde uns nicht wundern, wenn noch weitere deutsche Politiker die Street View Story durchkauen. Ach ja… Herr Armin Laschet aus unserer schönen Kaiserstadt hat sich auch noch zu Wort gemeldet. Nun gut, einer mehr aber weniger, was soll’s.

Nur zur Info: Man benutzt keine gefaltete Landkarten mehr, sondern das Handy.

Es gibt dringendere Probleme als Google und Facebook

Es scheint so, dass die Riege der deutschen Politiker (natürlich vor der Wahl), von den wirklich wichtigen Problemen ablenken wollen. Griechenland ist pleite und Portugal gerät ebenfalls ins trudeln. Die griechischen Anleihen werden nur noch mit extrem hohem Risikoaufschlag gehandelt und den Anleihen in Portugal droht das selbe Schicksal, wie in der FAZ Net nachzulesen. Auf godmode-trader.de ist ein netter Bericht zum Thema Euro zu finden. Dort ist auf einer schöne Grafik anschaulich zu sehen, dass jedes Euro-Land mittlerweile ein Haushaltsdefizit nachweisen kann. Die Maastricht-Grenzwerte liegen bei -3,0. Schon 2009 waren viele Euro-Länder weit über -11,00. Nebenbei erhält Griechenland aktuell kein Geld mehr auf den Finanzmärkten. Und der Euro ist im freien Fall. Aktuell liegt dieser zum Dollar (27.04.) bei 1,33.

Es lebe der Datenschutz…


Bild: SXC/dafalias

Weitere Artikel die Sie interessieren könnten:

Facebook und der gläserne Nutzer

Google Street View auf der CeBIT 2010

Posted in DeutschlandComments (0)

Advertise Here
Advertise Here

Our Flickr Photos - See all photos

stockMagazin Newsletter