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Fotografieren im Winter


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Tipps und Tricks für den Fotoausflug bei winterlichen Temperaturen

Im Winter ist es normalerweise kalt. Das hat zur Folge, dass nicht nur die Kamera einfriert, sondern auch die Finger. Wer dennoch gerne bei 15 Grad minus sich auf die Bilderjagd begeben möchte, hier ein paar Tipps.

Kamera-Stativ

Das Stativ sollte leichtgängig sein und wenn möglich Spickes oder gute Gummifüsse aufweisen. Damit eine gute Standfestigkeit gewährleistet ist. Nebenbei ist es von Vorteil, wenn die Standbeine einen Moosgummi-Griff haben. Dann frieren auch nicht die Finger am Stativ ein, falls man keine Handschuhe an hat. Das Manfrotto Stativ hat sich hier sehr bewert. Das Staviv fällt förmlich auf, wenn man die Arretierungen löst. Eine Einhandbedienung ist hier möglich, desweiteren hat es an zwei Stativbeinen einen Moosgummi Überzug. Die Gummifüsse vermitteln eine gute Standfestigkeit bei glattem Untergrund.

Kamera-Kälteschutz

Bei Temperaturen unter 15 Grad minus, sollte man seine Kamera gegen Kälte schützen. Wenn es zusätzlich auch noch schneit, empfehlen wir die Kälte und Regenschutzhaube von Enjoyyourcamera. Besonders wenn die Kamera auf dem Stativ montiert ist, ist solch ein Schutz nicht zu verachten. Falls nur ein Schneeschutz nötig ist, hilft hier auch das Modell Delamax. Etwas preiswerter als der Kälteschutz.

Handschuhe die warm halten

Handschuhe und fotografieren, nicht gerade die beste Kombination. Hier empfehlen wir folgende Handschuhe. Entweder das Modell „Stulpe“ oder komplett geschlossen. Modell: Ferdy F. Cold-Worker. Wir bevorzugen das geschlossene Modell. Ferdy F. wird auch in den amerikanischen Fischhallen verwendet, dies sollte eine Garantie sein, dass der Handschuh warm hält.

Fototaschen für den Winter

Als Fototasche kommt eigentlich jegliches Modell in Frage. Selbst wenn man eine alte Nikon FB Tasche sein eigen nennt, reicht hier eine große Plastiktüte oder ein preiswerter Regenschutz. Für ganz harte Einsätze kann man dann das Seattle Sling Bag nutzen. Tauchen kann man damit allerdings nicht.

Nässeschutz für die Kamera

Da die modernen Digital-Kameras überwiegend gegen Spritzwasser geschützt sind, sollte hier beim tragen keine Probleme auftreten. Da ja die Kamera meistens in der Tasche verstaut werden kann. Falls man seine Kamera überwiegend über die Schulter trägt, reicht hier ein einfacher kleiner Müllbeutel. Zwei Löcher für den Gurt und fertig. Seit Jahren unser Geheimtipp und selbst bei starkem Schneefall der beste Schutz. Für Kompaktkameras empfehlen wir einen Outdoorschutz.

Kalte Füße?

Und gegen kalte Füße empfehlen wir das Yellow Cab INDUSTRIAL Modell. Aus eigener Erfahrung ein wirklich warmer Stiefel. Dann sollte eigentlich nichts mehr schiefgehen.

Viel Spaß beim Fotografieren…

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Fotoabzüge in der Zeit von 1830 bis 1960


Information über alte Foto-Print-Techniken der letzten 100 Jahre

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1900 zählte Albuminpapier zu den lieblings Fotopapieren. Es ist mit Eiweiß behandelt und ein sehr dünnes Papier. Fertig entwickelt zeigt es einen starken Braunton. Es wurde bis in die 20er Jahre genutzt. Die Fotografen haben mit diesem Papier jeweils nur eine kleine Auflage von Abzügen erstellt. Ein Massenprodukt wurde es nie.

Der Bromöldruck zählt zu den Edeldruckverfahren. Das Verfahren wurde 1902 von Welborne Piper erfunden. Dieses Druckverfahren ist bis in die 40er Jahre benutzt worden. Es beruht auf dem Bromsilberpapier. Das Bromöldruck Verfahren wurde vor allem vor der Erfindung der Farbfotografien genutzt um eine sehr natürlicher Farbgebung zu erzeugen. Durch eine Farbzerlegung in blau, grün und rot wurden 3 passgenaue Schwarz-Weiß-Aufnahmen eines Motivs hergestellt und die Gelatinematrizen mit Gelb auf der Blau-, Rot auf der Grün- und Blau auf der Rotfilteraufnahme eingefärbt und dann in mehrfachen Druckvorgängen übereinander gedruckt.

Der Bromsilberdruck ist ein Kopierverfahren welches maschinell ausgeführt wurde. Der Druck erfolgte auf Barytpapier. Welches heute noch in der Fotokunst erfolgreich für sehr hochwertige Abzüge eingesetzt wird. Damals (ab 1900) wurde dieses Verfahren für die Postkartenherstellung genutzt.

Bei der Daguerreotypie wurde ein Positiv erstellt, wodurch aber kein Abzug erstellt werden konnte. Es wurde eine versilberte Kupferplatte belichtet. Das Verfahren wurde bis ca. 1850 eingesetzt.

Das Kollodiumverfahren wird mit Plattenkameras durchgeführt. Und wurde verwendet von 1850 bis 1890. Als Träger wurde eine Glasplatte verwendet. Die Kollodiumschicht wurde auf die Glasplatte aufgetragen später dann belichtet und entwickelt. Das Fotolabor musste immer vor Ort sein, was dieses Verfahren sehr aufwendig machte. Eine sehr hohe Auflösung und Detailtreue zeichnete dieses Verfahren aus.

Ein früherers Edeldruckverfahren (zwischen 1834 und 1839) ist auch der Salzdruck. Dieser basiert auf Kochsalz. In den späteren Jahren wurde dann Silbernitrat eingesetzt.

Der Vintage Abzug (Print) ist heute noch bekannt unter Sammlern und wird öffters bei Auktionen angeboten. Der Vintage Print wird unmittelbar nach der Entwicklung des Negatives hergestellt. aber spätestens zehn Jahre danach. Entweder vom dem Fotografen selber oder von einem Nachlasverwalter. Diese Abzüge sind in den meisten Fällen entweder datiert, gestempelt oder signiert. Unter Sammlern erziehlen diese Abzüge den höchsten Preis auf Auktionen.

Bild-Text: Flickr/The Commons

Bild-Titel: Holger Bischoff

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Kodak Farbwelt und der Kodachrome


Negativ Filme von Fuji und Kodak. Ein Erfahrungsbericht.

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Normalerweise nehmen wir Material von Kodak. Entweder einen Farbwelt 200 oder Farbwelt 400. Preislich liegen die zwei Filme um die 2,- € bis 4,- €, je nach Angebot. Selbst für diesen „Amateurfilm“ sind die Ergebnisse mehr als gut. Die Farben kommen knackig rüber und der Kontrast stimmt auch. Im März 2007 wurde der Farbwelt Negativ Film noch einmal von Kodak verbessert.

In der Pressemitteilung konnte man damals folgendes nachlesen:

„…Die verbesserte Emulsion liefert nun eine verbesserte Farbsättigung für noch strahlendere und farbintensivere Bildergebnisse. Dank der Feinkörnigkeit des Films und seiner unübertroffenen Schärfe eignet er sich ideal für Vergrößerungen…“ (Info zum 100 Film)

„…Dank der optimierten Emulsion liefert er ausdrucksstarke Ergebnisse mit leuchtenden Farben sowie eine erstklassige Schärfe. Auch der Kodak Farbwelt 200 Film besitzt eine sehr gute Vergrößerungsfähigkeit und lässt sich bei der digitalen Verarbeitung hervorragend scannen…“ (Info zum 200 Film)

Film

Das die Farben verbessert worden sind kann man an diesem Test Shoot sehen. Aufgenommen mit einer Nikon F2 und einem 200 Film mit offener Blende.

19070020

Farbwelt 200

Wer allerdings das letzte aus dem Film rausholen möchte, dem empfehlen wir den Elite Chrome 200 von Kodak. Anbei ein Test Shoot, ebenfalls mit offener Blende.

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Elite Chrome 200

Vor kurzem haben wir uns an einem Fuji Film vergriffen. Die Enttäuschung war groß. Der Fujifilm Superia 200 hat uns nicht gefallen. Mit ca. 2,- € ist dieser zwar etwas preiswerter, liefert aber nicht die besten Ergebnisse. Besonders die Schärfe und die Farben waren nicht überzeugend. Hier der Test Shoot mit offener Blende. In unseren Augen etwas schlapp. Da sollte man mal von Fuji Seite etwas nachdrehen.

DSC00003_ShiftN

Superia 200

Der Kodachrome. Entwicklung und Handhabung.

Der berühmte Kodachrome ist leider offiziell nicht mehr im Handel. Bei eBay sind hin und wieder einige Filme zu finden. Leider sind diese dann abgelaufen. Sollte aber kein Problem darstellen, wenn sie vom Vorbesitzer kühl gelagert worden sind. Vor dem Kauf der Kodachrome Filme sollte man aber folgendes beachten:

  • Kodak in Stuttgart hat Ende 2009 mitgeteilt, dass die Chrome Filme nur noch bis zum 23. November 2010 entwickelt werden.
  • Die Negativ Filme werden hierfür in die USA geschickt. Bei Dwayne’s Photo, 415 S 32nd St Parsons, KS 67357 werden diese dann entwickelt. Dwayne’s Photo nimmt die Chrome Filme nur noch bis Ende Dezember 2010 an. Man kann die Filme aber auch direkt in die Staaten schicken.
  • Die Kodachrome Negativ Filme kann man mit einer herkömmlichen Scanner-Bearbeitung nicht wirklich verarbeiten in den meisten Fällen sind die Scans nicht zu gebrauchen. Die Scans haben einen starken Blaustich. Diesen kann man nur mit einem Kodachrome-Farbprofile entfernen. Das Farbprofil sollte in der Software anwählbar sein.
  • Desweiteren sollte der Scanner mindestens 3000 dpi vorhalten und einen großem Dichteumfang nachweisen. Ein 120,- € Scanner reicht hier nicht aus. Am besten man besorgt sich einen alten oder neuen Nikon Coolscan 9000 ED. Bei eBay sind immer welche zu haben. Ein Nikon 5000 ED reicht hier aber ebenfalls aus. Der Preis liegt hier (gebraucht) bei ca. 600,- € bis 1000,- €.

Leider ist das Händling und die weitere Verarbeitung der Kodachrome Filme nicht gerade preiswert. Man sollte sich mal überlegen ob der Aufwand lohnt. Oder man nicht auf einen Kodak Prof. Ektar ausweicht. Der nebenbei traumhafte Ergebnisse abliefert.

Ein wichtiger Tipp  zum Schluss. Die Negativ oder Dia Filme nicht bei einem Discounter entwickeln lassen. Dann kann man sich auch das analoge Fotografieren sparen. Bei dem Handwerk der Filmentwicklung ruft der Fachhandel. Neben der Filmproduktion hat Kodak auch Fachbücher veröffentlicht. Ein seltenes Exemplar ist die Kodak Enzyklopädie der kreativen Fotografie. Die Reihe enthält 18 Bände und ist sehr zu empfehlen.

Bild-Titel: Kodak

Bild-Text: Kodak / Holger Bischoff

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PHOTONEWS Mai 2010



Die aktuelle Ausgabe Mai 2010 ist da

Wer sie noch nicht kennt, sollte sich die Zeitschrift mal näher ansehen, die Photonews. Die aktuelle Ausgabe Mai 2010 ist nun erschienen. Durch Zufall haben wir die Photonews letztes Jahr im Zeitschriftenhandel entdeckt. Zu unserer Schande müssen wir gestehen, dass wir die Photonews bis letztes Jahr nicht gekannt haben. Mittlerweile gehört die Photonews zu unserer Lieblingslektüre.

Neben Technik und Ausstellungstermine findet man sehr viele weitere interessante Artikel. Desweiteren werden in fast jeder Ausgabe Photografen und deren Arbeiten vorgestellt. Kunst und Reportagen finden in der Photonews immer einen Platz. Im großen und Ganzen ist die Zeitschrift wirklich jedem, der sich für Photografie interessiert, zu empfehlen. Wer sie einmal gekauft hat, wird den Wert der Informationen nicht mehr missen wollen. Und im Abo liegt der Preis bei 30,- €, für ein ganzes Jahr. Mehr als fair!

Also dann ab zum Kiosk…

Bild: Photonews

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Paris als 26 Gigapixel Foto


Die Stadt Paris in 354159 x 75570 Pixel

Wer sich gerne mal die Stadt Paris in 26 Gigapixel ansehen möchte, sollte mal auf der Seite paris-26-gigapixels.com vorbeischauen. Das Panoramabild wurde aus 2364 Bildern zusammengestellt. Man kann mit dem Cursor-Rad ins Bild reinzoomen und mit click and drop das Bild nach rechts und links bewegen.

Die Auflösung ist hier wirklich gigantisch. Man kann fast jedes Detail im Bild näher betrachten. Selbst die Besucher auf dem Eiffelturm sind fast zu erkennen.


Bild: SXC/dafalias

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Test: Nikon F2



Mit einem Nikon-Oldtimer auf Reisen.

Die Nikon F2, Bauj. 1975, 50mm 1:2.0, liegt satt in der Hand. Als schwer würde ich sie zwar nicht bezeichnen, leicht ist aber anders. Befüllt ist die Nikon F2 mit einem 200 ISO Farbwelt Film. Da man in den letzten Jahren immer mit AF fotografiert hat, muß man sich aber an das fokusieren erst wieder gewöhnen. Mit dem 50mm 1:2.0 habe ich die Bilder immer etwas überbelichten.

Mit etwas Übung kommt man aber nach einigen Minuten mit der F2 klar und die AF Funktion ist vergessen. Die Handhabung der F2 lässt keine Wünsche offen. Die Blendeneinstellung und Belichtung wird perfekt im Sucher angezeigt und das Sucherbild ist selbst nach 35 Jahren extrem hell.

An den F2 Body kann man Nikon Ai und No-Ai Objektive anschließen. Somit steht fast das ganze Nikkor Objektiv Programm zur Verfügung. Nur die neuen Nikon Objektive (ohne Blendennase) können nicht verwendet werden. Die Blendennase sollte aber noch an den alten Objektiven vorhanden sein. Da man sonst den Belichtungsmesser nicht nutzen kann.

Alles in allem überzeugt die F2 auf der ganzen Ebene. Man sollte nur bedenken, das man eine 35 Jahre alte Nikon in der Hand hält. Mit einer modernen ist diese natürlich nicht zu vergleichen.

Nach der Erfahrung mit einer analogen Kamera, werde ich des öfteren auf Film belichten. Nur mit dem einscannen sollte man aufpassen. Hochwertige Scans haben ihren Preis. Pro Bild sollte man mit ca. 0,30 € rechnen. Wer nicht so großen Wert auf die Qualität legt, ist mit ca. 7,50 € für die Entwicklung des Films und einscannen dabei. Und für einen kleinen Abzug oder für´s Web reicht der preiswerte Scan allemal.

Wer nun Lust auf eine Nikon F2 verspürt, findet gute Infos bei Wikipedia oder in einem weiteren Artikel über analoge Nikons. Und wer das Nachfolger-Modell die Nikon F3 bevorzugt, hier noch ein interessanter Link zur F3.

Zu guter Letzt… No-Ai Nikon Objektive können bei Nikon direkt auf Ai umgebaut werden, hier der Link zur Service Seite von Nikon in Köln.

Anbei noch zwei Test-Shots.

Viel Spaß bei der analogen Fotografie…


Bild: Holger Bischoff

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Online Gallerie „Kunst im Netz“



Kunst online präsentieren. Aber wo?

Vor Jahren noch verpöhnt, nun fast schon eine Selbstverständlichkeit, seine Kunst im Netz zu präsentieren. In den Staaten ist dies schon seit einigen Jahren zur Normalität geworden, ist dies Form der Selbstvermarktung hier zu Lande noch nicht allzu verbreitet.

Gawker Artists präsentiert ausgefallene Werke im Bereich Foto, Street Art, Digital, Skulpturen, Grafikdesign, Illustrationen und einiges mehr. Die Seite ist übersichtlich gestaltet und die Arbeiten werden gut präsentiert. Die Plattform ist für alle offen. Seine Werke kann man per Text und Bild ausführlich beschreiben. Allerdings ist eine Annahme der eingereichten Werke erst nach ausgiebiger Prüfung garantiert. Da sich die Qualität der Kunst auf einem hohen Niveau bewegt ist eine Annahme etwas problematisch. Ein Versuch kann auf jedenfall nicht schaden. Und wenn es nicht beim ersten mal klappt, sollte man es doch öfters probieren. Bei einer Annahme steht einem aber eine gute Plattform zur Verfügung, um sich qualitativ gut ins Licht zu setzen. Aktuell sind über 1000 Künstler vertreten.

Die eingereichten Kunstwerke stehen dann online jedem Besucher der Seite zur Verfügung. Nebenbei kann man als angemeldeter Besucher über die einzelnen Werke diskutieren. So erhält der Kunstler ein Feedback über seine Werke.

Was natürlich nicht Schadet, man kann ja nur besser werden.

Bild: Holger Bischoff

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Deutschland wird grüner!



Das stockMagazin berichtete am 2. September über die verlassenen Häuser in Detroit. Der Titel des damaligen Artikels lautete: Die Natur holt sich Detroit zurück! Vor ein paar Monaten sind wir durch die Dörfer und Städte gefahren, auf der Suche nach guten Fotomotiven. Und sind auf einige Häuser gestoßen, die den Vorbildern von Detroit schon sehr Nahe kamen. Verlassen und unbewohnt, schon seit mehreren Jahren, wuchsen auch dort Sträucher und Bäume aus Dächern und Fenstern.

Es ist schon bemerkenswert, wie schnell die Natur zuschlägt. Das Buch Die Welt ohne uns greift dieses Thema auf. Und erklärt anhand von unterschiedlichen Gebäudetypen den Verfall. Im Buch ist nachzulesen, daß innerhalb von 1 Tag die New Yorker U-Bahn mit Wasser voll läuft und das Beton- und Stahlgebäude auch nur eine Haltbarkeit von knapp 100 Jahren haben. Das Buch ist lesenswert und bestimmt auch interessant für Designer und Grafiker.

Hier nun einige Fotos von unserer Tour…


Bild-Titel und Bild-Text: Holger Bischoff

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Bildjournalisten-Entlohnung: Brot und Wasser



Die Bezahlung der Bildjournalisten: Eine Stulle Brot und ein Glas Wasser.

Auf der Webseite des DJV –bildjournalisten.djv-online– ist ein interessanter Artikel über die Bezahlung der Bildjournalisten erschienen. Dort ist über die Entlohnung nachzulesen:

…Bilder von Veranstaltungen erwarten, so nach dem Motto, er gäbe genug zu essen und trinken. Von Honoraren ist natürlich nicht die Rede…

Sehr interessant ist die Tatsache das es sich hier um Behörden handelt. In dem Artikel des DJV ist in einer E-Mail Kopie nachzulesen, daß natürlich kein Honorar gezahlt wird. Auszug aus dem Originaltext:

…Da wir im allgemeinen keine Honorare für Fotos zahlen, haben wir jetzt ein eigenes Bild verwendet…

Hierbei handelte es sich um das Ministerium für Wirtschaft, Mittelstand und Energie NRW. Und das von einer Behörde… Schon seltsam, daß Fotos mittlerweile als kostenloses Gut angesehen werden.

Kostenlose Fotos gibt es viele im Netz, diese sind aber von den Eigentümern als solche gekenntzeichnet. Und es ist auch nicht ein Fotograf angereist, samt 15.000,- € Equipment. Das ist ein sehr großer Unterschied. Aber was soll´s, es gibt ja auch eine Stulle Brot…

Uns selber sind solche Schoten auch schon passiert. Erstaunte Blicke auf die Rechnung und Fragen wie: „Die Fotos kosten auch was!?“

Sachen gibt´s…

Wie es um den Journalismus steht, gibt klar der Elektrischer Reporter wieder.


Bild: SXC/cinezi

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Testbericht: M42 Adapter an Nikon F



Verwendung alter M42 Objektive mit Schraubgewinde an Nikon D700,D3 und D3x.

Falls Sie M42 Objektive an ihrer Nikon verwenden wollen, können Sie dies mit Adaptern von Fremdherstellern bewerkstelligen. Wir würden Adapter vorschlagen mit eingebauter Linse. Der Vorteil zu Adaptern ohne Linse, liegt auf der Hand. Eine Fokussierung auf unendlich ist nur mit Linse möglich. Eine sichtbare Verschlechterung der Bildqualität haben wir bei unserem Test nicht bemerkt. Es sollte aber nicht der Anspruch erhoben werden, dieselbe perfekte Qualität eines 700,- € Objektives zu erreichen.

Für weitere Informationen können wir Ihnen folgende Bücher empfehlen: Das neue große Nikon Handbuch mit 517 Seiten und 1400 Abbildungen. Das richtige Nachschlagewerk im Bereich Nikon-Systeme. Und Das grosse Nikon Buch (1979), hier werden alle analogen Nikons besprochen.

Zustand und Preise der M42 Objektive.

Alte M42 Objektive kann man stellenweise günstig bei online Auktionshäusern und über Anzeigen erwerben, wie die über eBay-Kleinanzeigen. Die meisten Objektive sind aus den 70er und 80er Jahren. Trotz ihres Alters von bis 30 Jahren, sind diese durchweg in einem gutem Zustand. Japanische Objektive mit einer Brennweite von 50mm und einer Lichtstärke von 1:1,4 bis 1:1,7 bewegen sich um die 25,- € bis 40,- €. Focus und Blenden sollten aber einwandfrei funktionieren. Der häufigsten Mängel sind Putzschäden. Einfach mal beim Verkäufer nachfragen, um eine genauen Beschreibung zu erhalten. Dann sollte nichts schief gehen.

Passen alle M42 Objektive auf die Adapter?

Nein!

Stellenweise sind die Schraubgewinde in den Gewindegängen etwas unterschiedlich. Dann lassen sich die Adapter nicht komplett aufschrauben. Das hat aber nicht zur Folge, daß man das alte Objektiv nicht nutzen kann. Der Adapter sollte nur fest sitzen und kein Spiel haben. Dann sollte es klappen. Probleme beim fokussieren treten hierbei nicht auf.

Ein größeres Problem ist der Platz im Adapter. Teilweise fahren die Linsen der alten Objektive noch ca. 4 mm bis 5 mm aus dem Objektiv raus. Also in den aufgeschraubten Adapter rein. Da es leider keine Adapter im Handel gibt, die eine 10 mm Tiefe aufweisen, sollten man auf folgendes achten.

Die M42 Objektive sollten beim fokussieren nur minimal aus dem Gehäuse ausfahren. Mehr als 2 mm sind dann schon zu fiel. Am besten bündig abschließen.

Welche M42 Adapter sind zu empfehlen?

Wir haben zwei Adapter getestet und können folgende Modelle empfehlen. Der Quenox Objektivadapter mit Ausgleichlinse. Und den Enjoyyourcamera Objektivadapter ebenfalls mit Ausgleichlinse. Wir würden den Quenox vorschlagen, da dieser einen Tick mehr Raum bietet, falls die Linse des alten Objektivs etwas ausfährt.

Ich fotografiere nur im Nahbereich, eine Fokussierung aus unendlich ist nicht nötig!

Falls Sie nur im Nahbereich fotografieren, können Sie den Objektivadapter ohne Linse verwenden. Der ist günstiger. Bitte beachten! Hiermit kann man aber nicht auf unendlich fokussieren!

Verarbeitung und Passung.

Die Adapter sind gut verarbeitet und ein Spiel am Schraubgewinde oder am Nikon F Bajonett ist nicht zu spüren. Einige User haben uns aber berichtet, daß ein minimales Spiel manchmal zu spüren ist. Dies aber keinen Einfluss auf die Bildqualität oder Handhabung der Kamera hat.

Fazit!

Ob sich der Kauf eines Adapters lohnt, muss jeder selber entscheiden. Falls man für 50,- € ein 50 mm Nikon AI Schnäppchen machen kann, lohnt ein Adapter-Kauf wohl nicht. Wer aber gerne mal was anderes ausprobieren möchte, sollte sich mal in die Adapter-Welt begeben.

Wir wünschen viel Spass!


Bild-Text: Holger Bischoff

Bild-Titel: Nikon

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