Tag Archive | "E-Book Reader"

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Öffentliche Bibliotheken vor dem Aus?


Stehen öffentliche Bibliotheken vor dem Aus? Verdrängt das E-Book das gedruckte Werk? Was etwas hart klingt, könnte in 10 Jahren Wirklichkeit werden.

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Das E-Book ist auf dem Vormarsch. Nach Apple iPad und Amazon Kindle ist das lesen von E-Books auf elektronischen Geräten fast schon zur Selbstverständlichkeit geworden. Natürlich ist die Haptik und der Flair von gedruckten Büchern immer noch ein Argument, für das gedruckte Werk. Dies stimmt, wenn man z.B. den neuen Fotoband iDubai von Joel Sternfeld vom Steidl Verlag druckfrisch aufblättert. Aber die Masse ist leider faul und ein E-Book kann man schnell mal downloaden.

Bei Fotobänden wird man immer das „gedruckte“ Werk vorziehen. Qualität und Machart sind hier entscheidend. Aber für Sachbücher und Romane kann man getrost das E-Book vorziehen, falls der Preis stimmt. Was immer noch nicht der Fall ist. Zur Not wählt man ein gebrauchtes „Print“ Exemplar von Amazon.

Was machen nun die ganzen öffentlichen Bibliotheken? Eine Umfrage bei Freunden und Geschäftspartnern zeigt aber, dass der letzte Bibliotheksbesuch schon mehr als 10 Jahre zurückliegt. Die wenigsten waren in den letzen Jahren in einer Bibliothek. Bücher werden auf die schnelle gekauft. Und falls die E-Books preislich interessanter werden, wird sich der elektronische Trend verstärken.

Wikipedia und Co. verstärken den Trend ebenfalls weiter. Ein Lexikon ist heutzutage eher nicht mehr nötig. Und wenn, wird dies kaum genutzt. Das Netz und der Laptop ist schnell und auch überall zu nutzen. Öffentlichen Bibliotheken werden es in Zukunft schwer haben. Da ja bekanntlich auch die öffentlichen Kassen leer sind.

Haben öffentlichen Bibliotheken eine Zukunft?

Das wird sich zeigen. Karteikärtchen durchblättern liegt nicht mehr richtig im Trend. Und der Weg in die Bibliothek ist manchem auch schon zu viel. Öffentlichen Bibliotheken müssen, falls sie noch für jedermann attraktiv bleiben wollen die digitale Schiene einschlagen. Das wird allerdings etwas schwer. Die Konkurrenz heißt Google. Google macht es seit Jahren vor. Die Digitalisierung von Bücher nimmt beim Google Konzern rapide zu. Täglich sind eine Vielzahl von neuen Büchern online. Tendenz steigend. Hier ist eigentlich Handlungsbedarf angesagt. Leider wird hier aber eher schlecht als recht gehandelt, wie man bei dem Projekt europeana.eu sieht. Der Inhalt ist eher mäßig.

Öffentlichen Bibliotheken sollten zweigleisig fahren. Hochwertige gedruckte Bücher und der Rest digital. Im Moment gibt es aber kein wirklich bekanntes und gemeinsames Projekt. Viele öffentlichen Bibliotheken fahren ein eigenes Projekt. Ein Zusammenschluss ist hier nicht erkennbar. So wird es in Zukunft kaum klappen. Das Scheitern ist vorprogrammiert und Google wird hier die Oberhand gewinnen.

Fraglich nur, wie sich die öffentlichen Bibliotheken weiterhin finanzieren wollen, wenn die Kundschaft fehlt.

Bild: Holger Bischoff

 

 

 

 

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Der neue Amazon Kindle


108,- €, ab dem 27 August im Handel. Der neue Kindle von Amazon

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Nun ist es amtlich. Der neue Kindle von Amazon ist Ende August zu einem Kampfpreis von unter 110,- € zu haben (Wifi Version). Der Kindle wird wie üblich portofrei geliefert. Das Design wurde nun etwas runder ausgelegt. Desweiteren ist der Kindle von Amazon nun in weiß und schwarz im Handle erhältlich.

Verbessert hat sich das Display, welches nun ein 50% besseres Kontrastverhältnis aufweist. Das Gewicht ist ebenfalls reduziert worden, auf 260 Gramm. Das Gehäuse in dem der 6 Zoll Bildschirm sitzt, ist kompakter gebaut. Die Außenmaße betragen nun 19 x 12 Zentimeter. Ein Farbdisplay wird es aber nicht geben. Was in unseren Augen kein Mangel ist, da die E-Ink Displays sich sowieso besser zum lesen eignen.

Für 108,- € ist die Wifi Version zu erwerben, die 3G Version kostet ca. 145,- €. Die DX Version mit dem großen Display kostet 293,- €.

Wer sich nun ein E-Book Reader zulegen möchte, kann dies nun für 108,- € machen. Leider können auf dem Amazon Kindle nur die Amazon E-Books gelesen werden. Ein PDF Support wird zwar auch angeboten, dieser kann aber nur über das Whisper Netz erfolgen. Die eigenen Dokumente werden kostenpflichtig (0,99 US Cent pro MB) über Amazon auf den Kindle geladen. Danach kann man die eigenen PDF´s formatiert auf seinem Kindle nutzen.

Kindle2

Wer damit keine Probleme hat, ist mit dem Amazon E-Book Reader gut beraten. Nebenbei stimmt nun auch der Preis.

Bild: Amazon

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Preisrutsch beim Kindle Reader


Preissenkung bei Amazon. Kindle 6 Zoll für 189,- US Dollar

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Amazon hat den Preis seines E-Book Readers Kindle auf 189,- US Dollar festgesetzt. Der Preis wurde um fast 60,- US Dollar gesenkt. Der Kindle zählt schon sein Monaten zu den „Amazon Bestsellern“. Der Amazon Kindle in der DX Version mit seinem großen 9,7 Zoll Display bleibt im Preis unverändert und kostet 489,- US Dollar.

Apple, der neue Mitspieler im E-Book Markt

Nachdem Apple sein iPad in 80 Tagen über 3 Millionen mal verkauft hat, muss Amazon nun reagieren. Mit dem Apple iPhone 4 läuft es auch nicht gerade schlecht für Apple. Der Apple Konzern aus dem kalifornischen Cupertino gab bekannt, dass am ersten Tag 600.000 Vorbestellungen für das iPhone 4 vorliegen. Nebenbei ist nun das iPhone 3GS gebraucht schon für 400,- € zu haben.

Wie sieht die Zukunft aus?

Der Preiskrieg ist jedenfalls nun eröffnet, so lautet auch der Titel im Handelsblatt. Die ersten Opfer sind auch schon zu beklagen. Die Firma iRex ist in der Insolvenz. Bei den aktuellen Markt-Preisen für Reader ist der iRex einfach zu teuer. Der Webshop ist schon geschlossen worden. Wie es weitergeht mit iRex wird sich zeigen.

Bei unserem deutschen Produkt, dem Txtr Reader, gibt es auch nicht gerade viel zu vermelden. Der Txtr Reader lässt schon seit Dezember auf sich warten. Angeblich soll er nun doch dieses Jahr erscheinen. Wir lassen mal 2010 verstreichen und warten mal ab, wie es im Januar 2011 aussieht. Bei dem Amazon Kindle Preis von umgerechnet 155,- € ohne Zoll sieht es aber schlecht aus für den Txtr. Dieser ist immer noch mit 299,- € gelistet.

In der Zukunft wird sich wohl Amazon und Apple den E-Book Markt aufteilen. Die Inhalte sind bereits in den Online-Stores und die Reader sind ebenfalls auf dem Markt. Leider gibt es bis heute keine deutsche Firma, die ein konkurrenzfähiges E-Book Lesegerät auf den Markt gebracht hat. Mal wieder wird das Marktumfeld den Asiaten und Amerikaner überlassen. Man denke nur an MP3… Da empfehlen wir das Buch Zukunftsmarkt Asien.

Das es sich um einen Zukunftmarkt handelt zeigen die Zahlen. Am ersten Verkaufstag des iPad wurden 250.000 E-Books im Apple iBook-Store verkauft. Wie sich die Zahlen in einem Jahr entwickel werden wir nur sehen. Amazon verkauft angeblich über 600.000 E-Books. Die Verkaufszahlen sind aber ein Geheimnis und werden von Amazon nie veröffentlicht. Die Verkaufszahl 600.000 kommt von der Seite fonerbooks.com, wo einer nette Studie über den Kindle erstellt wurde.

Die Verlage werden in Zukunft ein Problem mit dem Thema der „Kundenbeziehung“ haben. Da Amazon und Apple die Finanzen (Abrechnung) und die Auslieferung übernimmt. Wie sich dieses Sache in Zukunft entwickelt wird sich noch zeigen.


Das Wall Street Journal in der „Kindle Edition“

Erstaunlich ist auch die Abonnentenzahl vom Wall Street Journal in der „Kindle Edition“. Beim dem derzeitigen Verkaufspreis von 15,- US Dollar pro Monat, generieren die Wall Street Journal Kindle Abonnenten über 5,4 Millionen US Dollar jährlich. Die Einnahmen werden allerdings aufgeteilt zwischen Amazon und dem Wall Street Journal.

Fazit: Wie sich der E-Book Markt weiter entwickeln wird, kann noch keiner genau sagen. Wir stehen aber noch am Anfang und hier sollte man sich schnell entscheiden, wie man als Autor und Verlag die Zukunft plant.

Wer zuerst kommt, mahlt zuerst…

Bild: Amazon

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Apple iPad: Digitale Zeitschriften erstellen


Die online News wandern langsam in Richtung Smartphone und Touch-Tablet

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Das Apple iPad ist nun in Deutschland angekommen und schon ausverkauft. Mittlerweile hat Apple in 60 Tagen zwei Millionen iPads verkauft. Die Zeitschrift Focus, der Spiegel, Wired und einige mehr haben ihre „Inhalte“ schon ins iPad Format transferiert. Teilweise sind diese iPad Apps kostenpflichtig.

Die Verlagswelt wird sich durch die Touch-Tablets gravierend verändern. Die online Presse wird mehr und mehr in Richtung Smartphone und Touch-Tablet wandern. Die Nachrichten werden schon jetzt oft auf dem Handy gelesen und nicht mehr auf dem Laptop. Ob langfristig die gedruckten Nachrichten komplett verschwinden werden, wird die Zeit zeigen. Der Trend geht ganz klar, auch für die klassische Print-Medien, in Richtung digitales Publishing.

In der Zukunft werden die Druckmaschinen durch Software ersetzt

Das Apple iPad bietet die Möglichkeit digitale Bücher und Zeitschriften zu lesen. Ob sich das iPad wirklich besser zum Bücher lesen eignet, als die E-Book Reader mit ihrem E-Ink Display, wird sich noch zeigen. Und zu guter Letzt wird das der Verbraucher entscheiden.

Nun bietet das US Unternehmen Adobe eine Software an, mit deren Hilfe die Verlage ihr Zeitschriftenangebot in das iPad Format transferiert können. Das Programm soll demnächst für verschiedene Hardware-Geräte über die Adobe Labs bereitgestellt werden. Dies berichtete gestern golem.de. Seit längerem ist es schon möglich mit CS5 Inhalte für diverse digitale Geräte zu erstellen. Auf der Adobe Seite ist hier folgendes nachzulesen:

…Erstellen Sie eindrucksvolle eBooks im EPUB-Format für den Apple iPad, Sony Reader, Barnes & Noble Nook, Mobiltelefone und viele andere Endgeräte…


Für die Grafiker wird sich langfristig einiges ändern. Nicht nur der Printbereich muss bedient werden, sondern auch die große Anzahl der online Medien. Hierzu werden dann auch die iPads, Smartphones und E-Book Reader zählen.

Leider bedeutet das auch, dass man sich wieder in neue Software einarbeiten muss. Falls es Adobe dann schaffen sollte die Indesign-Funktionen so zu gestalten, dass die Dateien für die Printprodukte einfach in ein anderes Format übernommen werden können, hat man weniger Arbeit.

Die gute alte Zeit ist vorbei. Die Arbeit des Grafiker, Reinzeichner, Texter, Schriftensetzer, Fotograf, Controller und Kontakter, wird nun von einer Person übernommen. Und diese Person, der Grafiker, erstellt dann die Printprodukte, das iPad App, die mobile Microsite fürs Smartphone, den E-Book Reader Text, den Online-Shop, den PDF Prospekt und die Webseite in HTML5 und Flash incl. Twitter, Facebook und Co. Und nebenbei muss sie oder er, sich auch noch um die Druckabwicklung kümmern.

Na dann viel Spaß. Man lernt ja bekanntlich nie aus :-)

Bild-Titel: SXC

Bild-Text: Adobe

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E-Book Reader mit Farbdisplay



E-Book Reader mit 18 cm Farbdisplay

Auf dem Markt der E-Book Reader erscheinen in der letzten Zeit schon manche seltsame Kreationen. Es scheint so, dass nun die Farbdisplay den Markt der Reader erobern wollen. Wer allerdings einmal E-Books auf einem E-Ink Display gelesen hat, wird bei den Farbdisplays nur noch den Kopf schütteln. Ein entspanntes lesen ist auf diesen Displays nicht mehr möglich. Dem Verbraucher wird aber nun ernsthaft diese Technologie als Zukunft verkauft. Da fragt man sich schon, weshalb man nicht direkt seinen Laptop als Lesegerät nutzt sollte. Ein Unterschied zu den WebPads und Farb-Reader besteht ist hier sowieso nicht mehr. Von der Batterieleistung der Farb-Reader mal ganz abgesehen…

Bild: Natural Sound Electronics Co. Ltd.

Via: redferret.net

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Videos auf dem E-Book Reader



Die Zukunft: Bewegte Bilder auf dem E-Book

Was die Zukunft bringen wird, sieht man auf dem YouTube Video. Bewegte Bilder auf E-Book Readern. Zwar ist die Qualität noch nicht mit normalen Videos zu vergleichen, hier steht man aber erst am Anfang der Entwicklung. Wann wir in den Genuss kommen werden, auf dem E-Ink Papier Videos zu betrachten, wird sich noch zeigen. Desweiteren sind die Farb-Displays auch schon in der Entwicklung. Ein sehr interessanten E-Book Reader hat mittlerweile Barnes & Noble auf den Markt gebracht.

Bild: Barnes & Noble

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Die Zukunft der Zeitung



Das Jahr 2025 und die neue digitale Zeitung

Für die gedruckte Zeitung sind die Tage gezählt. Produktion und Vertrieb sind auf lange Sicht zu teuer. Das große Zeitungssterben hat deshalb schon in den USA begonnen. Dort sind schon über 12.800 Stellen gestrichen worden. Die Zeit ist reif für ein neues „Druck“ Medium.

Eine große Auswahl an E-Book Readern ist mittlerweile schon auf dem Markt. Amazon bietet seinen Kindle DX nun auch in Europa an. Der DX ist durch die Display-Größe schon etwas idealer zum Zeitunglesen. Das iPad wird diesen Trend weiter anheizen. Und der kleine Sony PRS-300 ist mittlerweile auch schon für unter 190,- € zu haben.

Weitere Lesegeräte auf Basis der E-Ink Technologie werden wohl in den nächsten Jahren folgen. Wohin sich der elektronische Lese-Trend entwickeln wird, kann man unter anderem bei Gizmodo nachlesen. Dort haben wir ein Video entdeckt, was deutlich macht, was vielleicht in den nächsten 20 Jahren möglich ist. Die Videos zeigen hier zwei unterschiedliche Konzept-Studien.

Einmal eine andere Art von einem WebPad Modell und im zweiten Video ist eine Art digitale Zeitung zu sehen, die sich sogar in der Größe verändern lässt. Im Flieger nutzt man z.B. das kleine Format und wenn man Platz genug hat, kann man die volle Größe nutzen.

In Zukunft wird also nicht das Medium Zeitung verschwinden, sondern es wechselt nur das Träger-Modell. Die ersten Schritte sieht man bei dem iPad von Apple. In Zukunft werden sich die Lesegeräte eher in die Richtung entwickeln, wie in den Videos zu sehen ist. Ein weitere Vorteil wäre die Aktualität der neuen Content-Displays. Diese Displays sind immer online und können dadurch die Zeitungen und Magazine auf dem neuen Stand halten. Wichtige News würden automatisch auf der ersten Seite erscheinen. Fotos und Videos kann man ebenfalls in voller Größe betrachten.

Im ganzen wandert das Informations-Web vom Laptop auf praktische Content-Displays. Lesefreundliche Geräte, leicht, handlich und einfach zu bedienen. 20 Stunden Akkulaufzeit inbegriffen. Was will man mehr.

Lassen wir uns überraschen was kommen wird. Eine faltbares E-Ink Zeitung mit UMTS wäre bestimmt ein Verkaufsschlager.


Bild: SXC/vierdrie

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Wann kommt der Txtr Reader?



Auslieferung des Txtr Reader.

Der Termin für die große Auslieferung steht noch aus. Jedenfalls sind im Netz, hierzu keinerlei News zu finden. Eigentlich sollte der Txtr im Dezember erscheinen. Nun sind fast schon zwei Monate vergangen. Laut Information des Txtr Blogs bestehen Probleme bei der Massenproduktion. Eine genaue Erklärung ist im Txtr Blog nachzulesen.

Schade eigentlich. Man kann nur hoffen, dass die Produktionsprobleme schnell gelöst werden. Da die anderen Hersteller nicht schlafen, da zählt jeder Monat. Amazon ist auf dem Weg den Touch Kindle auf dem Markt zu platzieren und ein Farb Kindle könnte auch noch kommen. Das berichten die Webseiten Pressetexte und Heise.

Der preisgünstige iRiver Story ist mittlerweile auch schon für unter 230,- € zu haben. Es wird also an der Zeit, dass der Txtr auf den Markt kommt.

Leider wurde die WLAN Funktion gestrichen. Aktuell liegt der Pre-Order Preis bei 299,- €. Nicht gerade billig, wenn man die Preise der Konkurrenz betrachtet. Allgemein werden die Preise für die E-Book Reader weiter fallen. Ein Massenprodukt werden die Reader erst ab 150,- €.

Wir werden sehen ob sich die Preise wirklich so entwickeln. Schön wäre es, da man schließlich auch die E-Book´s kaufen muss. Und bei dem aktuellen Gebrauchtmarkt für Bücher, fällt die Wahl zum E-Book noch etwas schwer. Und gebrauchte Bücher kann man halt auch schneller wieder verkaufen. Was bei DRM E-Books etwas schwer fällt.

Ein E-Book Reader macht  nur wirklich Sinn, wenn man sich seinen eigenen Content aus dem Netz zusammen klicken kann. Und dies bietet, in einfacher Form, nur der Txtr Reader. Hierzu empfehlen wir das Clipping Tool.

Also dann. Wir warten…


Bild: Txtr

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Wird das iPad die Zeitungswelt verändern



Die Zukunft der Verlagswelt. Welche Veränderungen wird das iPad auslösen?

Das iPad wird in 60 Tagen weltweit verfügbar sein. Dann wird der Konsument entscheiden ob es ein Erfolg wird. Erobert das Apple iPad den Massenmarkt, wird sich einiges ändern.

Die Laptops…

Online-Zeitungen, Filme, Fotos und eBooks werden bis jetzt auf dem Laptop konsumiert. Laptops sind nicht gerade leicht. Das Trackpad ist auch nicht das Optimum. Und im Sommer werden die Dinger heiß und der Lüfter nervt. Und zum Zeitungslesen braucht man selten eine Tastatur.

Die E-Book Reader…

Die eBook-Reader haben sich in Deutschland noch nicht so richtig durchsetzen können. Dies liegt nichts nur an dem Preis der Reader sondern auch an der Tatsache, daß fast keine aktuellen Bücher und Magazine erhältlich sind. Desweiteren ist der Preisunterschied der eBooks zu den Printausgaben zu gering. Die Buchpreisbindung lässt grüßen. Magazine möchte man in Farbe genießen. Die E-Book-Reader haben aber nur ein S/W Display. Und selbst der „Print“ Spiegel ist mittlerweile in Farbe erhältlich. Und ein 300,- € Gerät nur zum Bücher lesen?

Positiv zu werten, ist die Verwendung des E-Ink Display. Zum elektronischen lesen das Optimum was es zur Zeit gibt. Für Bücherwürmer gibt es keine Alternative.

Das Handy…

Online Zeitungen und Filme auf den Handy? Manchem User ist das Mäusekino zu klein. Das nervt auf Dauer. Die Urlaubsfotos kann man aber auf dem Handy-Display mal rumreichen, dass geht.


Printprodukte…

Gedruckte Magazine und Zeitungen sind zum lesen wie geschaffen. Die erste Zeitung ist vor 400 Jahren erschienen. Der Begriff  Zeitung tauchte als „zidunge“ mit der Bedeutung „Kunde“ oder „Nachricht“ im Raum Köln bereits am Anfang des 14. Jahrhunderts auf und wurde für mündliche oder schriftliche Botschaften bis ins 19. Jahrhundert gebraucht (Quelle: Wikipedia). Schnelle Aktualisierung und das abspielen von Filmen ist hier nicht möglich. Des Weiteren müssen Zeitungen und Magazine gedruckt und verteilt werden. Das verursacht Kosten. Und Kosten sind in der heutigen Zeit nicht gern gesehen.

Online-Zeitungen und Magazine können schneller aktualisiert werden und das Verteilen fällt auch flach. Da der Anzeigenmarkt bei den meisten Zeitungen rückläufig ist, befinden sich einige Zeitungen in Finanznöten. Das Zeitungssterben hat in den USA schon bedenkliche Züge angenommen. Das wird auch deutlich in dem Video vom BR Fernsehen.

Der heilige Gral: Das Apple iPad.?

Das iPad ist nicht die endgültige Lösung und Rettung für alle Zeitungen und Magazine. Aber ein Riesenschritt in die richtige Richtung. Ein fast 10 Zoll LED Display mit Hintergrundbeleuchtung und mit einer Auflösung von 1024 x 768 Pixel. Weit unter 700 Gramm leicht. Zukunftweisendes Design mit einer sehr guten Verarbeitung. Lange Batterielaufzeit. Angeblich soll die Batterie 10 Stunden im Videomodus halten und tagelanges Standby. Also immer direkt online, da ein ausschalten nicht mehr nötig ist. Die Verbindung ins Netz wird per Wifi oder UMTS erledigt. Bedient wird das Ganze mit den Fingern. Funktioniert einfach und ist praktisch.

Ein elektronisches Web-Tablet für online News, Filme und Fotos ist die Zukunft. Ob das Apple iPad diesen Markt erobern kann, wird sich zeigen. Zu guter Letzt wird der Verbraucher entscheiden, ob er diese Art von Web-Use möchte, oder nicht. Wohin die Zukunft geht, wird deutlich in dem Konzept Video von Bonnier R&D. In voller Auflösung zu sehen bei Vimeo.com.

Kleines dünnes Tablet. Inhalte werden automatisch upgedatet. Schnelle Bedienung und interaktive Inhalte. Speziell abgestimmt auf online Magazine und Zeitungen. Wie man sieht ist das Apple iPad auf dem richtigen Weg.

Kostenpflichtige online Magazine, Zeitungen und eBooks auf dem iPad?

Das wird kommen, es ist nur eine Frage der Zeit. Die meisten User wollen für online Zeitungen und Magazine nicht zahlen. Bis jetzt werden daher die Kosten durch Werbung aufgefangen. Hierbei wird aber nicht genügend umgesetzt, so daß ein qualifizierter Journalismus auf Dauer nicht zu bezahlen ist.

Apple bietet den Verlagen nun ein Gerät an, mit dem der online Content gegen Bezahlung verbreitet werden kann. Der Preis wird entscheiden, ob sich dieses Modell durchsetzt. Eine Kostenersparnis von 50% zur gedruckten Ausgabe würde einige Leser überzeugen. Natürlich wird es auch auf die Aufmachung und Inhalte ankommen. Ob dies funktionieren wird, werden wir in den nächsten Jahren sehen. Der Apple iBook Store ist schon in den Startlöchern. Es ist nur eine Frage der Zeit, wann die ersten iBooks in „deutsch“ im Apple Store erscheinen. Ob die Zeitungsverlage nachziehen werden wir dann sehen.

Für inhaltliche und designtechnisch gut gemachte Zeitungen und Magazine wird sich ein „Bezahlmarkt“ finden. Und wenn die Abspielgeräte gut gemacht sind, wird der Nutzer dies auch annehmen.

Fazit: Der Amazon Kindle und das Apple iPad ist der richtige Weg. Die online Inhalte werden in der nächsten Zeit weiter auf diese Geräteklasse abgestimmt. Online Zeitungen und Magazine können aktueller gestaltet werden. Die Artikel können mit Filmbeiträgen untermalt werden, wie es auch heute schon bei den Netz-Zeitungen üblich ist. Desweiteren kann man die Fotos vergrößern und ganze Fotoreihen einbauen. Und vieles mehr.

Ob die gedruckte Information auf Dauer bestannt hat, entscheidet der Verbraucher. Schon jetzt erscheinen einige US Zeitungen nur noch an Wochenende oder ausschließlich im Internet. Wie es in Deutschland und Europa weitergeht, wird die Zeit zeigen.

Hochwertig gedruckte Magazine, wie z.B. die Brandeins werden immer ihre Berechtigung haben. Und auch Käufer finden.

Also dann viel Spaß beim blättern…


Bild-Titel: Apple

Bild-Text: Apple, Wikipedia (Die Schutzdauer für das von dieser Datei gezeigte Werk ist nach den Maßstäben des deutschen, des österreichischen und des schweizerischen Urheberrechts abgelaufen. Es ist daher gemeinfrei).

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Skiff 11 Zoll E-Book Reader



Robuster Magnesium eBook Reader mit Kunststoff-Display

Auf der CES 2010 wurde der neue Skiff Reader vorgestellt. Durch sein Magnesium Gehäuse und das biegsame Display ist dieser Reader besonders stabil. Der Reader ist 229mm x 279mm x 7mm groß und hat ein Gewicht von 498 Gramm. Die Auflösung des Display beträgt 1.200 x 1.600 Pixeln und hat einen Durchmesser von fast 12 Zoll.

Besonders interessant ist der Punkt, daß der Skiff mit einem Touch-Screen ausgestattet wurde. Somit steht der praktischen Bedienung nichts im Wege.

Der Akku hält eine ganze Woche und kann in 3 Stunden aufgeladen werden. Der interne Speiche ist mit 4 GB ausreichend bemessen. Weitere technische Daten sind hier zu finden.

Durch die Größe von fast 12 Zoll lassen sich Magazine und Zeitungen formatfüllend darstellen. Die hohe Auflösung stellt nebenbei die Grafiken vernünftig dar.

2010! Das Jahr der E-Book-Reader.

In den letzten Monaten werfen die einzelnen Hersteller ihre Reader haufenweise auf den Markt. Es scheint, das Jahr 2010 steht im Zeichen des E-Papers. Anfänglich etwas belächelt, entwickeln sich die E-Book-Reader zu einer immer besseren Alternative zum Buch. Falls nun die Preise weiter fallen, ein einheitliches Format eingeführt wird und eine gewisse Robustheit (Sonne, Sand und Spritzwasser sollte den neuen Readern nichts mehr anhaben) eingeplant wird, steht dem täglichen Gebrauch nichts mehr im Weg.

Nebenbei sollten die angebotenen eBooks auch preislich bedeutend billiger sein, als die gedruckte Ausgabe. Da sonst der User die Print-Ausgabe wählt. Falls nicht, werden sich die eBooks und die Reader nicht durchsetzen. Der User wählt immer die preiswerte Alternative.


Bild: Skiff

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