Tag Archive | "D700"

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Nikon D700 mit Nachtsicht-Objektiv


Das US Militär stattet seine eigenen Fotografen mit Spezial-Objektiven aus, so wird die Nacht zum Tag. Die Firma Tactical Solutions LLC ist einer der Anbieter. Desweiteren ist die Firma Electrophysics auch auf diesem Feld tätig.

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Durch Zufall sind wir auf der Seite popphoto.com auf eine Spezialausführung der Nikon D700 gestoßen. Die Firma Tactical Solutions LLC bittet für das US Militär eine spezielle Nachtlinse an. Die Nightstalker II Linse erlaubt Aufnahmen in fast kompletter Dunkelheit. Einige Beispiele sind auch hier zu finden. Ob diese Nachtsichtlinse bezahlbar ist, oder überhaupt für den normal Kunden erhältlich, konnten wir leider nicht erfahren. Bisweilen wird dieses Equipment nur an US Militärfotografen ausgehändigt. Wer aber auf der Suche nach Nachtsichtgeräten und Ferngläser ist, wird hier fündig.

Es gibt aber den Adapter AstroScope, von dem Hersteller Electrophysics. Der Hersteller bietet diesen Restlichtverstärker an, der zwischen Nikon oder Canon Body montiert wird. Auf den Adapter kann man dann die handelsüblichen Objektive verwenden. Somit ist man in der Lage, mit normaler ISO Einstellung, Blende und Zeit, in totaler Finsternis, Aufnahmen zu erstellen. Diese haben, wie üblich bei Restlichtverstärkern, einen Grünstich. Der AstroScope Adapter wird auch für viele gängige Videokameras angeboten. Auf der Webseite findet man auch einige Beispielbilder. Der Preis bewegt sich um die 10.000,- €.

Da es sich auch hier um militärisches Gerät handelt, muß man eine Ausfuhrgenehmigung in den USA beantragen. Falls man also plausibel erklären kann, dass man nur Naturaufnahmen machen möchte und nicht den US Stützpunkt Ramstein bei Nacht ausspioniert, sollte mit der Ausfuhr und Einfuhr in Deutschland keine Probleme haben. Falls jemand Erfahrung hiermit hat, kann er uns diese gerne mitteilen. Wir werden dann im stockMagazin die Infos veröffentlichen.

Dann fehlen nur noch die 10.000,- € und schon ist die Eule bei Nacht im Kasten. Falls ein Leser des stockMagazins mit dem Adapter Beispielbilder liefern kann, würden wir uns freuen und diese natürlich, für die anderen Fotografen, hier im stockMagazin veröffentlichen. Bitte aber kein Ramstein :-)

Bild: Electrophysics

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Nikon D700 mit Touchscreen



Neuheit: Nikon D700 nun mit Touchscreen.

Ab 1. July 2010 wird die D700 nun auch mit Touchscreen angeboten. Die neue Bezeichnung des Kameramodells lautet Nikon D700 Touch. Um die Bedienung der Kamera weiter zu vereinfachen wurden einige Bedienknöpfe vom Gehäuse entfernt. Diese sind nun in dem neuen 61 Stufen-Menü integriert. Diese neue Menüstruktur erlaubt eine noch schnellere Bedienung der D700.

Um eine Bedienung des Touchscreen auch bei Minus-Temperaturen zu gewährleisten, ist das Touchpad der D700 nun auch beheizt. Diese Funktion ist aber nur mit dem als Extra erhältlichen Batteriegriff möglich. Die Heizfunktion kann zusätzlich auch noch dem Griff der D700 erwärmen. Leider wird durch diese Heizfunktion (Touchscreen und Griff) die Laufzeit der Nikon unter 81 Stunden liegen.

Zusätzlich wurde nun das Stativgewinde aus Gewichtsgründen entfernt. Eine neue Moosgummi Beschichtung am Griff der Nikon soll die Verwackelung der Bilder verhindern. So wird nun auch das Stativ überflüssig.

Desweiteren wurden die Funktionsknöpfe der Löschfunktion und Bilderansicht verlegt. Diese Funktion übernimmt nun der Schalter auf der rechten Seite.

Das alte D700 Modell wird aber weiterhin angeboten. Ob die neue Nikon D700 Touch ein Erfolg wird, werden wir sehen. Uns hat besonders das 61 Stufen-Menü gefallen. Bedienung und Handhabung der neuen Nikon D700 Touch sind sehr überzeugen.


Bild: Nikon

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Nikon Ai-s 13mm Weitwinkel für 12.000 €

Test: Nikon Ai-s 15mm Weitwinkel

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Nikon Ai 15mm 3.5 unboxing



Alte Liebe rostet nicht. Das Nikon Ai-s 15mm Weitwinkel.

Das Nikon Ai-s 15mm Superweitwinkel ist neu kaum zu erwerben. Falls doch, liegt der Preis weit über 2500,- €. Und zu diesem Preis sollte man sich dann doch besser das Nikon 14 mm 2.8 ED Objektiv zulegen. Gebraucht kann man das 15mm Nikon in diversen Online-Auktionshäusern erwerben. Die Preise liegen hier zwischen 700,- € und 1200,- €, da auch nur ca. 10.000 Stück verkauft worden sind. Die 15mm Objektive sind leider teilweise in einem nicht so gutem Zustand. Da diese Objektive meistens bei Profifotografen im Gebrauch waren. Und im Profibereich geht es meistens sehr ruppig zu.

Wenn man sich ein paar Monate Zeit nimmt, kann man Glück haben und ein gutes Exemplar ersteigern. Man sollte beim Kauf aber ein paar Punkte beachten:

  • Am besten in OVP mit allem Zubehör, incl. Anleitung.
  • Die obere Metallfassung ohne Beschädigung (dies lässt auf einen sorgsamen Gebrauch schließen).
  • Die Frontlinse sollte, wenn möglich, keine Putzschäden aufweisen.
  • Desweiteren darauf achten, daß alle vier Filter vorhanden sind.
  • Das Bajonett mit wenig Abrieb an den Kanten.
  • Blendenring und Fokusring mit höchstens einem halben Millimeter Spiel (etwas Spiel hat der Fokus immer, da die vordere Linse schwer ist. Das Spiel ist aber nicht von Nachteil).
  • Beide Deckel in gutem Zustand und Bestandteil der Lieferung.

Falls man das Nikon 15mm online erwerben möchte, sollten die Fotos der Auktion schon den Eindruck erwecken, als ob das Objektiv als „neu“ verkauft wird. Wenn auf den Fotos keine Lackschäden zu erkennen sind, hat man schon mal gute Karten.

(Info: Die Fotos sind auf die Schnelle mit dem Handy erstellt worden. Sorry…)

Und wenn man nicht sicher ist, Fragen stellen kostet nichts. Und bei einem Preis von 600,- € bis 700,- € sollte man zuschlagen. Denn lange sind diese „neuwertigen“ 15mm Objektive nicht im Angebot. Gute Ware ist halt schnell weg und selten zu haben.

Falls die Blendennase nicht vorhanden ist, kann man diese ohne Probleme nachträglich montieren. Wenn man das 15mm Nikon an einer analogen F2 oder F3 nutzen möchte, braucht man die Blendennase. An neueren Nikon´s ist die Nase nicht nötig. Da es sich bei diesem 15mm Nikon Weitwinkel um ein Ai-s Objektive handelt, kann man das Weitwinkel auch an einer D300, D700 und D3 nutzen. Blende und Fokus werden dann aber am Objektiv eingestellt und nicht an der Kamera. Ein netter Nebeneffekt vom Ai-s Nikon Objektiv, man kann das 15mm an einer F2 oder F3 und an seiner D-SLR nutzen. Falls man die analogen Fotografie noch nicht komplett aufgegeben hat.

Als Buchtip können wir ihnen noch das Referenzwerk von Peter Braczko empfehlen: Das neue große Nikon Handbuch. Oder das seltene Werk in englisch von Uli Koch: Nikon F / The Lenses.

Das Nikon 15mm Superweitwinkel im Praxistest.

In der nächsten Woche werden wir das 15mm Superweitwinkel an der D3 und D700 austesten. Desweiteren werden wir später weitere analoge Aufnahmen mit einer alten Nikon F2 durchführen. Die Test Shots und einen ausführlichen Bericht werden wir dann hier im stockMagazin veröffentlichen, falls das Wetter endlich mal mitspielt. Weitere Aufnahmen werden dann auch bei Flickr landen.

Gut verpackt und unbeschadet.

Der original Nikon Karton.

Original Inhalt. Zustand: Neu.

Objektive-Transportbox, Trageriehmen und Bedienungsanleitung für das 15mm Nikon Weitwinkel.

Anleitung und Info.

Original Nikon Transportbox mit Drehverschluß.

Die drei Schraubfilter befinden sich im Deckel, hinter einer kleinen Klappe. Der vierte Filter ist normalerweise im Objektiv-Bajonett eingeschraubt. Und sollte dort auch immer verschraubt bleiben.


Bild: Holger Bischoff

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Objektiv-Adapter für die Nikon

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Nikkor Zoom 35-105mm Ai



Erfahrungsbericht: Altes Nikon Zoom 35-105 mm 3,5-4,5 an der D700.

Durch Zufall haben wir in einem Fotoladen ein neues Nikkor-Zoom erwerben können. Das Schiebe-Zoom ist in einem tadellosen Zustand und wurde noch nie gebraucht. Somit ist die Mechanik noch knackig und unverbraucht. Das alte Ai Modell wurde in den 80er Jahr hergestellt.

Da das Objektiv eine Blendennase hat, kann dieses Zoom auch an einer Nikon F, F2 oder F3 benutzt werden. An der Nikon D700 und D3 wird die Blende am Zoom eingestellt und die Werte werden im Sucher angezeigt. Die Belichtung funktioniert einwandfrei. Die Brennweite und die Schärfe können an dem Zoom schnell und präzise eingestellt werden.

Besonders die Schärfe kann man mit einem guten Auge einfach einstellen. Da eine AF Funktion fehlt, kann man nicht sagen, das man hierdurch eingeschränkt wird. Bei schnellen Schnappschüssen ist man natürlich etwas im Nachteil. Hiermit kann man aber leben.

In den nächsten Wochen werden wir einige Winteraufnahmen machen und die Test Shots hier posten.

Verarbeitung, Mechanik, Haptik und Schärfe sind unübertroffen. Da das Objektiv komplett aus Metall hergestellt ist, ist die Nutzbarkeit über Jahre gewährt. Kein Vergleich zu den Kunststoff AF Objektiven, die schon bei einem kräftigen Stoß am Objektivrand den AF Fokus verlieren können.

Fazit: Metall-Mechanik mit manuellen Fokus ist in Zukunft immer die erste Wahl. Und wenn möglich als ED Version. Leider schwerer als ein modernes AF, aber noch händelbar. Nikon D700 Foto mit dem Handy erstellt, nur zur Info.

Und alles für 90,- €, mit OVP


Bild: Holger Bischoff

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30 Jahre altes Sigma Weitwinkel

M42 Adapter Empehlung

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Objektiv Adapter für die Nikon D700 und D3



M42 Objektiv Anschluß für die Nikon D700

Wer Objektive von Fremdhersteller gerne an seine Nikon anschließen möchte sollte sich mal mit Objektiv Adaptern beschäftigen. Viele alte Objektive von Leica oder Carl Zeiss Jena sind von berauschender Qualität. Man sollte aber vorher testen, ob die Objektive wirklich mit dem Adapter funktionieren und ob die Qualität stimmt. Sonst lohnt sich der Einsatz nicht.

Wir haben uns im Netz mal umgesehen und haben eine Liste der einzelnen Adapter erstellt. Die Adapter haben wir an der Nikon D3 und der D700 ausprobiert und einige Test-Shots gemacht. Teilweise haben die Adapter eine Ausgleichlinse, die das fokussieren auf unendlich ermöglicht. Ohne diese Linse hat man diese Möglichkeit nicht. Einen gravierenden Qualitätsunterschied haben wir nicht festgestellt. Man sollte aber nicht den Vergleich mit einem 2000,- € Objektiv vornehmen. Falls man nicht gerade High End Fotos erwartet, kann man mit den Adaptern leben. Für den Druck reicht es allemal. Zur Information: Das Foto der Nikon D700 und dem Tele ist mit dem Handy erstellt worden.

Hier die Liste der einzelnen Adapter:

Hama M42-Objektivadapter für Nikon (keine fokussierung auf Unendlich)

Hama T2 Adapter Nikon (keine fokussierung auf Unendlich)

Quenox M42 Adapter Nikon (Unendlichkeit möglich)

M42 Objektiv Adapter Nikon (Unendlichkeit möglich)

Minolta Objektiv Adapter Nikon (Unendlichkeit möglich, für alle manuel. MINOLTA MD Objektive an der Nikon)

T2 Objektive Adapter Nikon (keine fokussierung auf Unendlich)

Objektive Adapter für Tamron Objektive Nikon (keine näheren Daten)

Objektive Adapter für Hasselblad Objektive Nikon (keine näheren Daten)

Retina Objektive Adapter Nikon (Kodak Retina, Voigtländer, Schneider und Rodenstock Objektive an der Nikon)

Objektiv Adapter Canon FD Nikon (Canon FD Objektive an der Nikon)


Bild: Holger Bischoff

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Fotobuch-Empfehlung für analoge Nikon´s

Nikon D700 mit altem Teleobjektiv

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30 Jahre altes Sigma und die Nikon D700



Erfahrung mit einem 30 Jahre altem Sigma Mini-Wide 28mm 2.8 Weitwinkel an der Nikon D700

In unserem Fundus befinden sich diverse Objektive. Ein Sigma Weitwinkel ist auch vorhanden. Nicht gerade ein Profiobjektiv, eher was für den ambitionierten Amateur. Letztes Jahr haben wir schon einmal über dieses Objektiv berichtet. Nun haben wir einige Test-Shots gemacht und sind doch sehr begeistert von der Bildqualität.

Das Sigma lässt sich ohne Probleme mit seinem ai Anschluß an der D700 befestigen. Die Blendenwahl wird am Blendenring vorgenommen und man kann die Belichtung im D700 Sucher abstimmen. Alles ohne Probleme. Scharfstellen ist mit einem gutem Auge schnell erledigt und das Foto ist im Kasten.

Wir können nur allen empfehlen, sich einmal die älteren Objektive anzusehen. Teilweise sind sehr gute Exemplare zu finden. Von der Bildqualität müssen die 30 Jahre alten Gläser sich nicht, vor den modernen Autofokus Objektiven, verstecken.

Nebenbei ist der Preis nicht mit aktuellen Objektiven zu vergleichen. Das Foto der Nikon D700 und dem Sigma Weitwinkel ist mit dem Handy erstellt worden, nur zur Info…

Anbei zwei Test-Shots mit dem Sigma Mini-Wide 28mm. Die Fotos sind nicht im Photoshop verändert worden. Die D700 Einstellungen sind im allgemeinen etwas aufgedreht worden. So dass die Farben und Schattierungen etwas knackiger abgebildet werden.

Wer sich für die Weitwinkel-Fotografie interessiert sollte sich mal unsere Buchempfehlung: Weitwinkelfotografie. Erfahrungen – Tips – Anregungen ansehen.


Bild: Holger Bischoff

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Testbericht: M42 Adapter an Nikon F



Verwendung alter M42 Objektive mit Schraubgewinde an Nikon D700,D3 und D3x.

Falls Sie M42 Objektive an ihrer Nikon verwenden wollen, können Sie dies mit Adaptern von Fremdherstellern bewerkstelligen. Wir würden Adapter vorschlagen mit eingebauter Linse. Der Vorteil zu Adaptern ohne Linse, liegt auf der Hand. Eine Fokussierung auf unendlich ist nur mit Linse möglich. Eine sichtbare Verschlechterung der Bildqualität haben wir bei unserem Test nicht bemerkt. Es sollte aber nicht der Anspruch erhoben werden, dieselbe perfekte Qualität eines 700,- € Objektives zu erreichen.

Für weitere Informationen können wir Ihnen folgende Bücher empfehlen: Das neue große Nikon Handbuch mit 517 Seiten und 1400 Abbildungen. Das richtige Nachschlagewerk im Bereich Nikon-Systeme. Und Das grosse Nikon Buch (1979), hier werden alle analogen Nikons besprochen.

Zustand und Preise der M42 Objektive.

Alte M42 Objektive kann man stellenweise günstig bei online Auktionshäusern und über Anzeigen erwerben, wie die über eBay-Kleinanzeigen. Die meisten Objektive sind aus den 70er und 80er Jahren. Trotz ihres Alters von bis 30 Jahren, sind diese durchweg in einem gutem Zustand. Japanische Objektive mit einer Brennweite von 50mm und einer Lichtstärke von 1:1,4 bis 1:1,7 bewegen sich um die 25,- € bis 40,- €. Focus und Blenden sollten aber einwandfrei funktionieren. Der häufigsten Mängel sind Putzschäden. Einfach mal beim Verkäufer nachfragen, um eine genauen Beschreibung zu erhalten. Dann sollte nichts schief gehen.

Passen alle M42 Objektive auf die Adapter?

Nein!

Stellenweise sind die Schraubgewinde in den Gewindegängen etwas unterschiedlich. Dann lassen sich die Adapter nicht komplett aufschrauben. Das hat aber nicht zur Folge, daß man das alte Objektiv nicht nutzen kann. Der Adapter sollte nur fest sitzen und kein Spiel haben. Dann sollte es klappen. Probleme beim fokussieren treten hierbei nicht auf.

Ein größeres Problem ist der Platz im Adapter. Teilweise fahren die Linsen der alten Objektive noch ca. 4 mm bis 5 mm aus dem Objektiv raus. Also in den aufgeschraubten Adapter rein. Da es leider keine Adapter im Handel gibt, die eine 10 mm Tiefe aufweisen, sollten man auf folgendes achten.

Die M42 Objektive sollten beim fokussieren nur minimal aus dem Gehäuse ausfahren. Mehr als 2 mm sind dann schon zu fiel. Am besten bündig abschließen.

Welche M42 Adapter sind zu empfehlen?

Wir haben zwei Adapter getestet und können folgende Modelle empfehlen. Der Quenox Objektivadapter mit Ausgleichlinse. Und den Enjoyyourcamera Objektivadapter ebenfalls mit Ausgleichlinse. Wir würden den Quenox vorschlagen, da dieser einen Tick mehr Raum bietet, falls die Linse des alten Objektivs etwas ausfährt.

Ich fotografiere nur im Nahbereich, eine Fokussierung aus unendlich ist nicht nötig!

Falls Sie nur im Nahbereich fotografieren, können Sie den Objektivadapter ohne Linse verwenden. Der ist günstiger. Bitte beachten! Hiermit kann man aber nicht auf unendlich fokussieren!

Verarbeitung und Passung.

Die Adapter sind gut verarbeitet und ein Spiel am Schraubgewinde oder am Nikon F Bajonett ist nicht zu spüren. Einige User haben uns aber berichtet, daß ein minimales Spiel manchmal zu spüren ist. Dies aber keinen Einfluss auf die Bildqualität oder Handhabung der Kamera hat.

Fazit!

Ob sich der Kauf eines Adapters lohnt, muss jeder selber entscheiden. Falls man für 50,- € ein 50 mm Nikon AI Schnäppchen machen kann, lohnt ein Adapter-Kauf wohl nicht. Wer aber gerne mal was anderes ausprobieren möchte, sollte sich mal in die Adapter-Welt begeben.

Wir wünschen viel Spass!


Bild-Text: Holger Bischoff

Bild-Titel: Nikon

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Testbericht: Nikon D700 mit altem Tele

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Test: Nikon D700 mit alten Tele


Letzte Woche haben wir bei eBay ein Rinck-Optiek 200mm / 1:4,5 Tele erworben. Das Tele hat einen M42 Anschluß. Verbunden haben wir das Tele dann mit einem M42 Adapter (Nikon F Bajonett). Der Adapter ist mit einer Linse ausgestattet, damit man auf unendlich fokussieren kann. Bei den Nikon Modellen D700, D3 und D3x wird die Belichtung durch das Objektiv gemessen. Vorher muß man die Objektivdaten in der Kamera eintragen und auswählen.

Welche Qualität hat nun ein 30,- € Tele aus den 80er Jahren. Diese Frage haben wir uns gestellt. Den M42 Adapter können wir nicht komplett einschrauben, es bleiben ca. 1mm Gewinndegang sichtbar. Trotzdem sitzt das Tele bombenfest. In unseren Augen liegt das Problem nicht am Adapter, sondern am Gewinndegang des Tele-Objektivs.

Adapter und Tele machen einen wertigen Eindruck. Das montierte Tele hat fast kein merkbares Spiel an der D700. Das selbe Spiel hat auch ein Kit-Objektiv.

Blende und Schärfe können leicht eingestellt werden. Das Scharfstellen klappt am besten mit offener Blende (Sicht heller). Also zuerst Schärfe einstellen und dann die Belichtung. Das alles muß natürlich manuell eingestellt werden.

Das Ergebnis kann sich auf jedenfall sehen lassen. Je nach Blende ist eine leichte Vignettierung sichtbar. Kann aber durch die Kameraeinstellung verbessert werden. Schärfe und Farbtreue ist ebenfalls sehr gut. Also für 30,- € eine Alternative. Ein Vergleich mit einem 800,- € Tele sollte man natürlich unterlassen.

Anbei ein Testfoto und ein kleiner Ausschnitt. Weitere Testfotos mit alten Objektiven unter Flickr. Das unten abgebildete Foto zählt zu den schlechteren Aufnahmen, bessere bei Flickr.

In diesem Jahr werden wir noch einige weitere kurze Testberichte über alte Objektive veröffentlichen. Getestet werden diese mit der D700 und der D3 Nikon. Die Fotos werden wir dann bei Flickr veröffentlichen.

Falls Sie noch eigene Erfahrungen beisteuern wollen, würden wir uns über eine Mail freuen.

Bild-Titel und Bild-Text: Holger Bischoff


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Nikon mit Hasselblad Objektiven?


Wer eine Nikon D700 oder eine D3 sein eigen nennen kann, sollte einmal über Objektive von Fremdherstellern nachdenken. Adapter werden fast für alle Objektive angeboten, ob M42, T2, M39 oder Mittelformat Anschluss. Adapter werden z.B. von enjoyyourcamera oder von Amazon angeboten. Alte Sigma oder Nikon Objektive mit AI Bajonett passen ohne Adapter. Bei den kleineren (D70, D80 und D90) Nikons funktioniert leider nicht die Belichtungsmessung. Diese Funktion bieten nur die D700 und D3 Modelle. Bei YouTube sind auch einige Videos zu finden, die diese Adapter vorstellen. Bei der D700 und D3 müssen vorher die Objektivdaten einprogrammiert werden. Danach kann man die Belichtung am Blendenring einstellen. Im Selbstversuch haben wir dies an einer D700 mit einem alten Sigma 28mm Weitwinkel (Bauj. 1980) getestet. Die Qualität der Fotos sind mit der Note zwei zu bewerten. Eine leichte Überbelichtung sollte gewählt werden. Zusätzlich die Vignettierung auf „starke“ stellen. Dann sind auch die Ränder hell. Die Schärfe kann natürlich nur per Hand eingestellt werden. Funktioniert ebenfalls ohne Probleme. Also alles machbar.

Das Bild unter wurde mit einer D700 und einem alten Sigma Mini Wide 28mm/2.8 fotografiert. Leicht überbelichtet.

In der nächsten Woche werden wir über die Erfahrung mit einem M42 Adapter (mit Linse) berichten. Testen werden wir dann ein Rinck Optik Tele 1:4,5 200mm mit M42 Anschluß. Gespannt sind wir auf die Qualität. Da in den meisten Foren über Qualitätsverlust, durch die Linse, berichtet wird.

Wir werden sehen…

Bild-Titel: SXC/jazza

Bild-Text: Holger Bischoff


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Alte Nikon Objektive auf AI umbauen


Alte Nikon Objektive ohne AI können nicht mit aktuelle Digital-Kameras von Nikon verwendet werden. Es ist aber möglich diese auf AI umzubauen. Etwas Geschick und eine Feile ist hierfür nötig. Ein Garantieschein auf Erfolg wird natürlich nicht ausgestellt. Es können auch nicht alle Digital-Bodys verwendet werden. Die D700 und die D3 Reihe können mit kleinen Einschränkungen AI Objektive aufnehmen.

Im Netz findet man eine Reihe von detaillierten Anleitungen. Eine Information über das Nikon F Bajonet ist auf der Seite zi.ku.dk zu finden. John White´s Seite zeigt in einer einfachen Grafik, welches Objektiv auf welchen Body passt. Ein Umbauservice auf AI bietet er auch an. Eine deutsche Umbauanleitung ist auf der Seite von Ch. Breitkopf zu finden. Sehr ausführlich mit vielen Bildern.

Ein online Webkatalog über alle Nikon Objektive und Bodys ist unter Digitalbooks zu finden.

Bild: Nikon


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