Ein Interview mit dem Künstler und Autor Stephan Hagenow
Stephan Hagenow (46) schreibt und zeichnet seit gut 25 Jahren seine eigenen Comicserien für Leser, die gute &
spannende und wie er selbst sagt, “wilde Unterhaltung zu schätzen wissen“.
Seit 2000 ist er wieder regelmäßig aktiv und hat seine Heimat bei dem sympathischen und professionellen Kleinverlag ” Gringo – Comics ” gefunden. Aus ihm und seinem Verleger Holger Bommer ist in den Jahren ein eingefleischtes Team geworden, das sich blind versteht.
Stephan’s erstes professionelles Artwork erschien 1991 als Alpha-Comicalbum unter dem Titel: ” RATTENFALLE” !
Nach dem Konkurs von Alpha (Stephan war definitiv nicht Schuld!) wurde es längere Zeit ruhig um ihn. 2010 traf ich Stephan persönlich auf dem Comic-Salon Erlangen wieder. Stephan hat seitdem eine rasante zeichnerische Entwicklung durchgemacht und ist ein echter Geheimtip, der prädestiniert dazu wäre , skurrile düstere Batman – Geschichten mit Arkham Psychopathen oder Stories für 2000 AD und Heavy Metal zu zeichnen.

FeliX: Für die wenigen verlorenen Seelen, die Dich bisher noch nicht kennen: Du lebst und arbeitest in Hamburg, isoliert von störenden Fremdeinflüssen auf einer Deichanlage?
Stephan: In der Nähe von Hamburg, direkt an der Elbe. Das mit dem Deich stimmt aber. Bitte jetzt keine Schafswitze. Ich kenne sie alle! Grmbl!
FeliX: Schade, denn da fällt mir ein guter Witz mit einem Schaf und Gummistiefeln ein, der auf historischen Tatsachen beruht. Aber das ist ein anderer Abend ;-) Wie empfängst Du deine glorreiche Inspiration? Mittels frischer Seeluft? Entwickelst Du die Ideen im Vorfeld akribisch…oder legst Du einfach los und siehst was passiert?
Stephan: Unterschiedlich, zuerst entsteht im Kopf das Grundgerüst. Bestehend aus Anfang, Mitte, Schluss. Ähnlich wie beim Film. Kein Wunder, schließlich arbeite ich sehr viel mit Regisseuren zusammen. Darunter auch Promis wie Tomy Wiegand (Fußball ist unser Leben. Das fliegende Klassenzimmer) und einmal auch telefonisch mit Sönke Wortmann (Der bewegte Mann) aber der war auramässig nicht so mein Fall.
FeliX: Was möchtest Du deinen Lesern vermitteln und was ist dein ständiger Ansporn, neue Geschichten zu produzieren? Du bist ja neben dem legendären Hansrudi Wäscher ganz ohne Frage einer der 3 produktivsten deutschen Comic-Künstler.

Stephan: Und einer der Selbstbewusstesten ;-) (lacht!). Eigentlich kommt meine Begeisterung mehr vom Film als vom Comic. Hätte John Carpenter 1981 nicht “DIE KLAPPERSCHLANGE” gedreht, (mit tollem Soundtrack) würde es heute sicher keinen Comic-Künstler mit Namen Hagenow geben.
Der Typus des zynischen Helden war sozusagen mit ca.16 meine Initialzündung. Wenn ich meine damalige Begeisterung an mein jetziges Publikum nur ansatzweise weiter vermitteln kann, ist schon viel erreicht. Ich würde mir auch wieder viel mehr richtige “Unterhaltungscomics” wünschen…
Die heutigen Preisträger (Max & Moritz-, Icom Independent Preis) sind ja mehr sowas wie das schlechte Gewissen des Mediums. Darum auch das Desinteresse aus weiten Schichten der Bevölkerung, was meiner Meinung nach völlig berechtigt ist. Leider können die individuellen Kleinverlage wenig verändern in dieser Hinsicht, da sie von den hörigen Händlern überwiegend boykottiert werden. Wir laufen ständig gegen eine unsichtbare Mauer. Die Leser, die aber auf uns aufmerksam geworden sind, bleiben uns laut Statistik zu 85% treu.
Das macht Mut und inspiriert uns zu weiteren Höchstleistungen. Zudem haben wir jetzt einen Fuß in die Tür gekriegt, was den Buchmarkt betrifft. Ein Markt, der sehr professionell funktioniert, auch im geschäftlichen Bereich.
Ein größerer Teil unserer Einnahmen wird inzwischen auch aus diesem Bereich erwirtschaftet. Das ist wichtig, um eine Künstlerexistenz auch Dauerhaft zu sichern… Leider fehlen einem Kleinverlag wie Gringo zur Zeit noch die finanziellen Mittel für vernünftige Eigenwerbung. Mann, ich klinge fast schon wie ein Bänker!

FeliX: Stimmt verdammt, für einen Zeichner klingst Du geradezu richtig geschäftsfähig, was man ja von vielen unserer Kollegen nicht unbedingt sagen kann. Im Herbst sorgst Du aber noch mit einem anderen Super-Coup für Furore. In der Szene sorgt dieser fast “SEITEN – WELTREKORD” schon jetzt für Aufsehen. Erzähle uns ein klein wenig über Umfang und Inhalt, welcher ja scheinbar eine gewisse Brisanz beinhaltet.
Stephan: Vor einigen Jahren hatte Peter Gassen (Herausgeber des Sammler -Magazines “Treffer”) für mich den Kontakt zu Jörg Kaegelmann hergestellt (Verleger des Blitz-Romanverlages). Jörg wollte ein Experiment wagen und seine Serie ” TITAN ” in einen Comic umwandeln. Nun hatte er aber keine Erfahrung mit dem Comicmedium und wusste nicht, wie man das am besten bildtechnisch umsetzen könnte. Ich hatte dann Testseiten gemacht, die sehr gut ankamen…und somit startete mein 507 Seiten Mega-Projekt.
Es gab kaum visuelle Vorlagen was die Hauptfiguren betraf. Ich musste mich nach dem Lesen der Romane also rein auf mein Gefühl und meine blanke Vorstellungskraft verlassen. In kürzester Zeit ceierte ich also das komplette TITAN – Universum quasi aus dem Nichts. Ein Job, der mich sichtlich überforderte, da ich einer eigenen gedanklichen Reizüberflutung ausgesetzt war.
Das führte zum totalen Blackout, so dass ich 2 Jahre pausieren musste, bis ich die noch verbleibenden
150 Seiten beenden konnte. (mit Hilfe von Holger Bommer für Graustufen/Lettering) Inhaltich werden die Helden Shalyn Shan, Monja Anjetta und die fast 3 Meter groß Heuschrecke Sir Klakkarrak (Die Leser werden ihn lieben) mit Ökoterroristen; neuen Herrenmenschen und der Stadt Germania konfrontiert! Also jede Menge politischer Zündstoff für einen Comic, in dem es ganz schön zur Sache geht. Ach ja, eine lesbische Liebesbeziehung (lechz!)ist auch noch drin verpackt.
Signieren werde ich, vorausgesetzt es wird der rote Teppich ausgerollt ;-) (lacht), diesen dicken preisgünstigen Hardcoverwälzer auf der Kölner – Comicbörse am 06.11.2010. Jeder echte Comicfan ist also herzlich willkommen zu diesem historischen Ereignis.

FeliX: Meine Lieblingscomics von Dir und ein Muss für “hart gesottene Zeitgenossen” (lacht), die Carpenterfilme, düstere Batman-Geschichten, das 2000 AD Flair und geschliffene Dialoge lieben, sind Deine Serien “JOE DARLING“ und “RATTENMEUTE“. Hier geht es endzeitmässig zur Sache, hier wimmelt’s nur so von Mutanten, kranken Psychopathen, Underdogs und coolen Dialogen. Jeder gegen jeden …und das auf eine schmutzig-ironische, herrlich überzogene Art. Wer das ernst nimmt, ist selber Schuld! Dennoch-Das ist wahrlich kein Material für Bettnässer und Warmduscher! Wie entstehen diese Serien?
Stephan: Ich bin ein sehr ironischer Mensch. Darum fällt es mir schwer, Menschen die sich zu ernst nehmen, ernst zu nehmen. Für mich war dieser Planet mit seinen behämmerten Regeln immer irgendwie ein Irrenhaus. Darum dachte ich wohl: “Wenn ich schon im Irrenhaus lebe, dann möchte ich wenigstens der Anführer sein“.
Es gibt noch viel zu viele ironiefreie Szenetypen, die meine Arbeiten nicht richtig deuten können und meine Werke bierernst analysieren. „RATTENMEUTE 2“ z.B., wo es um Experimente mit Bio-Waffen geht, war einigen Schweizer Händlern zuviel des Guten und sie haben die Bücher zurückgehen lassen.
Die haben den Satireaspekt nicht verstanden. Natürlich war meine Erzählform & Bildersprache ausgesprochen drastisch zu jener Zeit, aber wenn ich das mit meinem derzeitigen Lieblingsfilm ” Martyrs ” vergleiche ist das schon, wahre Disney – Unterhaltung dagegen. Alles ist irgendwie relativ. Aber zurück zu deiner Frage…für die von Dir genannten Serien sind wieder mal die Filme Schuld. “Mad Max“, “2 glorreiche Halunken” standen quasi Pate für diesen wüsten Trash. Die Figur “MAC TRAP ” hat darum auch nach “RATTENMEUTE 1-4“ nochmal ihre eigene Miniserie erhalten. Der abschliessende Band 3 erscheint im aufregenden Doppelseitenlook im Herbst 2010 …und die optische Ähnlichkeit mit Snake Plissken ist natürlich kein Zufall.
Ursprünglich hatte Carpenter die Rolle ja mal für John Wayne geschrieben… Gott sei Dank ist der Part dann aber doch an den damals noch unbekannten Kurt Russell gegangen.
FeliX: John Wayne als Snake Plissken? Kaum zu glauben… Erzähl uns etwas zu deiner aktuellen Arbeit, dem schwergewichtigen, kettenrauchenden galligen ”KOMMISSAR FRÖHLICH”. Damit gehst Du überraschenderweise plötzlich in eine ganz andere, subtilere Richtung als mit Deinen Trash-Ikonen “JOE DARLING“, “RATTENMEUTE“ oder “MACTRAP“.
Bisher sind 3 Bände dieser Film Noir Graphic Novel bei Gringo-Comics erschienen, die auch über Buchhandel vertrieben werden, was dann ja auch für die Qualität der Arbeit spricht.
Ist dies der “neue” Stephan Hagenow?
Stephan: es ist ein “anderer” Stephan Hagenow. Wüste Satire – Action zu bringen ist, nur eine Seite von mir, aber es gibt natürlich noch eine andere Seite. Die des ernstzunehmenden Autors. Als meine Mutter schwer an MS (Multiples Sklerose) erkrankte, zwang mich das Leben zu mehr Ernsthaftigkeit.
Ich brauchte darum reale Boulevard-Themen, an denen ich mich auslassen konnte. FRÖHLICH ist 62 und ein eher gebrochener Held, der sich nur noch mit galligen Dialogen gegen die Aussenwelt zu helfen weiss. Er löst seine Fälle zwar mit nüchternder Logik, geht aber am Ende nie als strahlender Held hervor. Hier gibt es keine inhaltliche Schwarzweissmalerei, sondern eher jede Menge Grauzone. Wie im wahren Leben!!! Zur Zeit entwickele ich gerade Band 4und 5, die noch dieses Jahr erscheinen werden. Keine leichten Themen, insofern kann man auch schon eher von ” KRIMI DRAMEN ” reden.
Meine wohl anspruchsvollste Serie, die mehr gezielt für den Buchmarkt als für den Comicmarkt konzipiert wurde.
FeliX: Tja, Du wärst aber nicht die lebende Legende Stephan Hagenow, wenn das schon alles wäre. Du hast dich zusätzlich wieder mit dem Format beschäftigt, mit dem deine Karriere eigentlich Ende der 80ger begann…den “PICCOLOS”. Deine abgeschlossene wuchtige historische Serie “EINAR – DER WIKINGER” (21 Piccolos) in der eine Frau mitspielt, die auch ihren Mann steht. Für das Piccolo-Format bist Du sehr innovativ vorgegangen, was die Bildsprache und das Erzähltempo betrifft. Mit den Old School Piccolos aus der Hansrudi Wäscher Ära hat das aber nichts mehr gemein. Gab es Reaktionen aus der Ecke? Ich fand die Serie sehr packend und unterhaltsam.
Stephan: Die Piccolos sind für mich eine sehr persönliche intime Angelegenheit. Wir waren damit in Erlangen sehr erfolgreich und haben dort in kürzester Zeit über 400(!) Hefte verkauft. Ein Phänomän! Auch einige Wäscherianer wie z.B. Gotthard Zappe (Hansrudi Wäscher Fanclub Vorsitzernder) waren sehr angetan. Hansrudi Wäscher hat wahrlich Grosses geleistet für die Cliffhanger-Unterhaltungs-Comics… Aber es sind dringend neue Künstler erforderlich, die das Piccolo-Format in die Moderne transportieren, damit es nicht untergeht. Natürlich erinnern meine neuen Layouts eher an einen Frank Miller aber das sollte eigentlich Nebensache sein. Für meine 2 neuen Serien habe ich mir zumindest bei einer jetzt Verstärkung geholt. Somit wurde meine erste Superhelden- Serie “DER BERSERKER” von keinem geringeren als Gerhard “Laska” Schlegel geinkt . Er trifft meinen Stil perfekt, wie erwartet.
Immerhin sind wir beide ungefähr gleich alt und grosse ” Jack Kirby “Fans.
Die 2te Sache ist eine Western – Serie. Sowas will ich schon seit über 20 Jahren machen! – Hier wird Härte mit Funny – Elementen gemischt …und es tauchen jede Menge heisser Babes auf. ”MARSHALL GUNFINGER ” wird purer Spass und keineswegs angestaubt wirken. Die Einar – Fans müssen also nicht wirklich traurig sein, meine 2 neuen Serien sind mehr als ein Ersatz.
FeliX: Du hast zudem auch noch eine erotische Serie namens ” SAMURELLA “entwickelt. Trifft es auch hier, wie in vielen Unterhaltungsbranchen zu, dass sich Erotik / Sex besser verkauft als anspruchsvolle Comic – Literatur ?
Stephan: SAMURELLA war eine Trash – Comedy – Hardcoreserie die fast mehr von dem abgedrehten Humor als von den Kopulationsszenen lebte. Nr. 1 bis 3 waren damals bei Markus Janda erschienen (inzwischen vergriffen)und Nr . 4 bis 7 bei Weissblech-Comics. Das Bild der Erotik hat sich inzwischen durch das Internet stark gewandelt. Der Einfluss der Technik hat auch hier zu starken finanziellen Einbussen in der Branche geführt. Auch hier gilt leider: “Nix ist sicher”.
FeliX: Dein aktueller Verlag mit dem größten Output ist der GRINGO – COMICS Verlag. In Holger Bommer hast Du ja einen geschäftstüchtigen, immer gut gelaunten Partner gefunden. Wie funktioniert eure Zusammenarbeit?
Stephan: Das ist wohl eine Freundschaft auf Lebenszeit. Ich vertraue Holger, ohne Vertrauen gibt es bei mir keine kreative Zusammenarbeit . Er ist ein Freak wie ich, also jemand der die Comics liebt und sie mit Würde behandelt. Alle unsere Produkte weisen eine gewisse Wertigkeit auf. Bei uns werden weder laufende Serien mittendrin abgebrochen noch werden sie verramscht. Das ist ein festes Grundprinzip bei GRINGO – COMICS. Wir wollen das Vertrauen der Leser gewinnen und sie nicht ausbeuten.
Der Name “GRINGO – COMICS” steht für Qualität, eindeutig.
FeliX: Letzte Frage, was ist für die Zukunft geplant bzw. was sind Deine aktuellen Projekte neben oder mit “KOMMISSAR FRÖHLICH” ? Neben “Gerhard Schlegel” soll ja auch der rührige ”GEIER” alias Jürgen Speh bei einer Deiner genialen Trash-Serien zum Einsatz kommen oder ist das ein Gerücht?
Stephan: Ich will zwar immer kürzer treten mit zunehmenden Alter, aber irgendwie werden’s dann doch immer 4 Serien gleichzeitig mit denen ich präsent bin. Ja, es stimmt, die alten Rebellen -Veteranen raufen sich sozusagen zusammen gegen das feindliche Imperium. Der Geier übernimmt die Cover (Wie schon bei “MAC TRAP” und ” TITAN”) und das Inking bei meinem mysteriösen Ermittler “TUMBA”. 5 Bücher a 52 Seiten sind bereits vorgearbeitet von mir. Es geht um Monster, Außerirdische und irre Serienkiller.
Sehr spannende, gruselige Unterhaltung , mit einem ” KOMMISSAR FRÖHLICH ” in einer eher lustigen Nebenrolle mit flotten Sprüchen a la Rainer Brandt. Band 1 wird im Herbst 2010 erscheinen.
FeliX: Danke für dieses offene, höchst informative und unterhaltsame Interview. Du hättest es verdammt nochmal Aufgrund deiner Vielseitigkeit, deines Talentes und deines qualitativen Outputs an Comicseiten mit herrlichen Plots & schrägen Figuren längst verdient, den Icom Independent Preis zu bekommen.
Stephan: Als bekennender Atheist weiß ich ja, daß es weder einen Gott noch Gerechtigkeit gibt… (lacht!) Aber ich bin auch so ganz glücklich. Solange ich das leuchten in den Augen meiner Fans sehe, werde ich weitermachen. Das ist für einen Vollblut-Künstler mehr Wert als jede Auszeichnung dieser Welt. An dieser Stelle noch Grüße an alle meine treuen Fans!!!
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Joe Darling Nr: 1-10
Rattenmeute Nr: 1-4
Mac Trap (Hardcover) Nr: 1-3 (Nachfolgeserie von Rattenmeute) (Nr: 3 in Kürze)
Einar – der Wikinger (abgeschlossen) Nr: 1 -21 (Piccolos)
Tumba Nr: 1-2 (Piccolos)
Kommissar Fröhlich Nr: 1-3 (Nr: 4 und 5 in Arbeit)
Tumba Nr: 1-5 (Buchform …in Arbeit) (Tuscher: Jürgen ” Geier ” Speh)
Berserker Nr: 1-2 (Piccolos ….in Arbeit) (Tuscher: Gerhard Schlegel)
Marshall Gunfinger Nr: 1-4 (Piccolos…. in Arbeit)
Titan – Killertornados über Germania (507 Seiten Hardcover) (erscheint 11.2010)
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Vertrieb/Bestellmöglichkeit: gringo-comics
Bild: Stephan Hagenow















