Hewlett Packard und der Palm Pre
Das es Palm in den letzten Jahren immer schlechter ging, hat wohl jeder bemerkt. Nun wurde Palm von Hewlett Packard aufgekauft. Wenn Palm Glück hat, wird Hewlett Packard nun dafür sorgen, dass die Hardware die richtige Qualität annimmt und sich auf dem Markt mit einem Motorola oder HTC messen kann.
Leider kann man das Gehäuse und die Tastatur immer noch nicht als gut und solide bezeichnen. Die User bemägelten
des öfteren die Verarbeitungsqualität vom Gehäuse, die Bildschirmauflösung von nur 320×480 Pixel und leider auch das langsame Arbeitstempo vom Betriebssystem WebOS. Da das Palm Pre in der Vergangenheit nicht gerade mit Wertigkeit auftrumpfen konnte, wurde mit dem Palm Pre Plus schnell nachgebessert.
Kaum zu verstehen, eigentlich sollte Palm es besser können. Die Firma Palm hat immerhin den PDA auf dem Weltmarkt etabliert. Die Firma Palm wurde 1992 von Jeff Hawkins, Ed Colligan und Donna Dubinsky gegründet. Der erste PDA, mit dem Namen Palm Pilot, erschien 1996. Ein voller Erfolg. Über 350.000 Stück sind verkauft worden.

In den nächsten Jahren folgten die Modelle (komplette Liste ist hier zu finden) Palm III, Palm V, Palm m100, Palm m500, Zire, Tungsten, die berühmten Treo Geräte und das LifeDrive, welches unser digitales Leben verändern sollte und leider floppte. Das Ende der Produktkette markieren die
Modelle Palm Pre Plus und Palm Pixi Plus. Die ersten Geräte mit dem Betriebssystem WebOS, was von allen Seiten hoch gelobt wurde.
Ein wirtschaftlicher Erfolg blieb bei dem Palm Pre und Palm Pixi aus. Vielleicht laufen die Plus Modelle demnächst besser. Was allerdings in den nächsten Jahren von Hewlett Packard entworfen wird, werden wir dann sehen.
Das Betriebssystem WebOS des Palm Pre Plus
Die Ausstattungsmerkmale der Pre Modelle mit WLAN, Bluetooth, GPS, analoger Tastatur und UMTS überzeugen. Die Software WebOS kann die Hardware sehr gut einbinden. Die E-Mail Funktionen mit der Exchange-Erweiterung laufen ebenfalls gut. Desweiteren kann WebOS auch den Google Kalender und Google Mail verwalten. Es lässt sich praktisch alles einbinden.
Das System WebOS überzeugt in folgenden Punkten:
- Mehreren E-Mail Konten von unterschiedlichen Anbietern.
- Verschiedene Kalender können verwaltet werden.
- Social Network, von Twitter, Facebook, LinkedIn und mySpace
- Multitasking
- Unkompliziert Anschluß per USB
- Zusammenführen und Bündeln verschiedener Daten
- Keine doppelten Adressen und Termine
- Freier App Store für Entwickler
- Daten nachschlagen und telefonieren zur gleichen Zeit
- Foto und Video Funktion
- Video-Schneiden direkt im Palm
Fazit:
Das WebOS Betriebssystem überzeugt auf ganzer Linie. Es ist fast nichts auszusetzen. Darstellung und Bedienung kann fast blind per Finger erledigt werden. Die Symbole und Menüs sind groß genug. Die Hardware überzeugt uns nicht, auch nicht die neuen Plus Modelle. Desweiteren ist der Neupreis immer noch zu hoch, im Vergleich zu den Android Modellen.
Das Pre Modell mit Branding ist gebraucht, in sehr gutem Zustand, schon unter 200,- € zu erwerben. Der Palm Pre ohne Branding, bei ca. 300,- €
. Trotz der etwas schwachen Hardware würden wir den Kauf empfehlen, da das WebOS wirklich überzeugt. Der Mehrpreis von dem Plus Modell ist nicht nachzuvollziehen, daher sollte man auf den Palm Pre setzen. Bei YouTube sind einige Testvideos zu finden, reinschauen lohnt sich. Wer also auf eine gute Handy-Software Wert legt, sollte den Pre in die engere Wahl nehmen.
Design-Technisch ist Palm, mit dem Pre Modell, ein tolles Gerät gelungen. Eine runde Form, die sehr gut in der Hand liegt. Die Tastatur hätte aber lieber an das Tastgefühl der Treo Modelle anknüpfen sollen.
Das Palm Pixi Modell in der Basis-Version und als Plus Modell sind, allein schon wegen dem kleinen Display, nicht zu empfehlen. Desweiteren stimmt auch hier der Preis nicht.
Bild-Titel: Palm
Bild-Text: Palm und Wikipedia/Mfatic, own photograph, ScaredPoet (Wikipedia: Diese Datei ist unter der Creative Commons-Lizenz Namensnennung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 2.5 US-amerikanisch lizenziert).
Quelle: Teilweise Wikipedia









