Tag Archive | "Autor"

Tags: , , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,

Lost Landscapes of San Francisco



Rick Prelinger Archivar, Autor und Filmer

Rick Prelinger der Archivar, Autor und Filmer lebt in San Francisco. Rick Prelinger ist weltweit bekannt geworden mit seine Sammlung “ephemeral films”. Die Amateurfilme von privat Personen, Industriefilme und Werbefilme, die jedermann im Internet kostenlos in sehr guter Qualität betrachten kann.

In diesem Archiv sind Filme, die in den Kinos und Archiven weltweit keine Beachtung finden. Mittlerweile hat sich um die Prelinger Film-Sammlung eine Fangemeinde gebildet. In der Sammlung befinden sich unter anderem alte Industrie-Werbe-Filme, private Amateurfilme und vieles mehr die von den Fans mehr als geliebt werden.

Prelinger drängt seine Fangemeinde förmlich die alten Filme zu mixen, um immer neuere Aspekte sichtbar zu machen.

Prelinger engagiert sich stark bei der Diskussion um Copyright. Desweiteren treibt er den Gedanken um die freie Nutzung weiter voran. Früher war er Mitglied beim National Film Preservation und President der San Francisco Cinematheque.

Die Sammlung von Prelinger stellt mittlerweile einen hohen Kulturellen Wert da. Die Fülle an Material ist nicht ohne weiteres im Netz zu finden. Zudem ist das Material in einem teilweise sehr gutem Zustand, selbst die Filme aus den 20er Jahren sind fast frei von filmischen Schäden.

Amateuraufnahmen von San Francisco aus den Jahren 1905 bis 1938

Auf der Webseite FORA.TV (komplettes Programm) werden einige tolle Luft-Aufnahmen (im Menü unter 06. Lost Landscapes of San Francisco 3 zu finden) von San Francisco präsentiert und besonders alte Aufnahmen der Market Street, aus dem Jahre 1905 (im Menü unter 12. A Trip Down Market Street Redux). Weiterhin Aufnahmen aus dem Jahr 1938 von der Cable Car Bahn.

Wer Spaß an alten Filmen hat, sollte sich die Zeit nehmen, diese Amateurfime einmal anzusehen. Wirklich tolle, lustige und seltene Aufnahmen.


Bild: Holger Bischoff

Weitere Artikel die Sie interessieren könnten:

Professionelle S/W Bilder mit Photoshop

Foto News

Moleskine MSK

Posted in FilmComments (0)

Tags: , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,

Google Books, der Neuanfang…



Das US Gericht hat gesprochen. So wird das Google Book Settlement nicht angenommen. Es sollte überarbeitet werden. In der Vergangenheit musste sich der Autor bei Google melden, falls er nicht in der Buchsuche erscheinen wollte. Das und weitere Punkte werden nun geändert. Die Beweislast wird hier umgedreht. In Zukunft wird wahrscheinlich Google bei den Autoren anfragen müssen, ob Sie das Buch online stellen dürfen.

Falls dies so durch kommen sollte, wird das Google nicht besonders freuen, da es einen extremen Verwaltungsaufwand bedeutet. Und das ist nur einer der zu ändernden Punkte.

So richtig kann ich Problematik allerdings nicht ganz nachvollziehen. Wenn meine Bücher bei Google in der Suche erscheinen habe ich erstens einen Werbevorteil und zweitens beteiligt mich Google an den Werbeeinnahmen (Adwords). Falls meine Bücher oft eingeblendet werden steigert das meinen Bekanntheitsgrad. Und das ist in meinem Interesse. Desweiteren kann ich mit denn Einstellungen die ich in meinem Google Book Account habe, weitere Möglichkeiten ausschöpfen:

  • Bücher können als PDF hochgeladen werden.
  • Ich kann bestimmen, wieviel Prozent sichtbar sind (20%, 30% u.s.w.).
  • Ich kann mehrere Verkaufsstellen eintragen, dies steigert meine Verkäufe enorm.
  • Durch den neuen Service Sidewiki kann ich dem Leser weitere Infos zukommen lassen. Wie z.B. Rabattaktionen, Neuerscheinungen.
  • Leser können Rezension schreiben, hierdurch erhalte ich Feedback
  • Weitere Bücher von mir werden zusätzlich eingeblendet
  • Ich kann die Buchvorschau mit meiner Webseite verlinken, so spare ich mir einen Mehraufwand in der Programmierung der Webseite.
  • Die eBook Reader (Textr, Sony und Co.) werden in den nächsten Jahren den “print” Ausgaben Konkurrenz machen. In Zukunft werden aber die Bücher bei Google Books einfach per Klick auf meinem Reader landen. Einfacher geht es nicht.

Falls also Autoren nicht in der Suche erscheinen wollen, machen Sie hier einen großen Fehler. Hier sollten die Vorteile und Nachteile abgewägt werden.

Das größer Problem sehe ich in der Monopolstellung. Zur Google-Buch-Suche gibt es im Moment keine Alternative. Kein Land oder auch fast keine Bibliothek kann sich das Buch-Scannen im Moment finanziell leisten. Ein aktueller Fall ist hier zu finden in dem Kölner Stadtarchiv. Dies ist eingestürzt und die Bücher und Schriften waren nun weg. Weshalb wurde der Bestand nicht eingescannt? Konnte oder wollte die Stadt Köln sich dies nicht leisten? In der Presse wurde mehr über die alten Bücher berichtet, als über die zwei Toten. Das nur nebenbei erwähnt!

Falls aber Google das System der Buchsuche weiter öffnen sollte, wird hierdurch auch das Monopol ausgehebelt. Es sollte jeder Bibliothek die Möglichkeiten eingeräumt werden durch Schnittstellen die Buchsuche in ihrem Bereich mit einzubauen. Wie es auch beim Sony-Online-Store für den Sony Reader ermöglicht wurde. Eine Million “freie” Bücher können nun kostenlos auf den Reader übertragen werden. Hierdurch würden die Bibliotheken enorme Kosten sparen.

Fazit:

Natürlich wird in der jetzigen Form das Urheberrecht übergangen und verletzt. Man sollte aber die Kirche im Dorf lassen. Wer interesse an einem Buch hat, wird dies auch kaufen. Gedruckte Bücher werden nebenbei durch den Gebrauchtmarkt von Amazon und eBay täglich billiger. Und wer liest schon ein Buch auf seinem Laptop? Das stresst und ist nervig. Google sollte die Vorabansicht von allen “kritischen Büchern” auf 0% stellen, bei den die Autoren nicht in der Suche erscheinen wollen. Falls Sie sich dann doch anders entscheiden, können Sie selber die Prozentzahl später einstellen. Die Bücher wären aber schonmal eingescannt.

Leider würde dann die Idee von Google Books etwas aus dem Ruder laufen, da die meisten Bücher nicht angelesen werden könnten. Der User klickt nun weg. Uninteressant!

Es gibt also noch viel zu tun. Ich bin gespannt, wie sich Google Books weiter entwickeln wird. Und wie sich die Parteien einigen werden.

Für mich steht fest. Meine Bücher landen bei Google. Allein aus Marketinggründen…


Bild: Holger Bischoff

Posted in Web BücherComments (0)

Tags: , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,

Bücher im Selbstverlag



Bücher, Filme und Musik. Selber erstellen, gestalten und vertreiben.

Das bietet nun auch Amazon an. Bei CreateSpace, einem Zweig von Amazon, kann man nicht nur selber den Buchumschlag gestalten, sondern auch die wichtigen Dinge rund ums Buch erledigen. ISBN Nummer beantragen, Marketing, und das eigene Buch zusätzlich als eBook veröffentlichen.

Dieser Service wird nicht nur Autoren angeboten, sondern auch Musikern und Regisseuren. Bücher werden on Demand veröffentlich oder als eBook im Kindle Format. Musiker können entweder ihre Lieder als MP3 anbieten oder auch als CD an Demand. Das gilt auf für die Regisseure. DVD on Demand oder Download.

Also steht der eigenen Produktion nichts mehr im Weg. Die Cover-Gestaltung ist nicht gerade als modern zu bezeichnen, ist halt kostenlos. Da kann man nicht mehr erwarten. Wer es schöner haben möchte, sollte es selber machen. Oder besser einen Grafiker beauftragen.

Durch die Bank, eine leicht zu bedienende Webseite. Schlecht ist der eBook Service. Hier wird natürlich nur der Kindle Standard angeboten. Das ePUB Format natürlich nicht.


Bild: Holger Bischoff

Posted in Grafik BücherComments (0)

Tags: , , , , , , , , , , , , , , , , ,

Bei Regen werden meine Haare kriselig


Letzten Sonntag ging ja regentechnisch ein bisschen die Welt unter. Gott sei Dank befand ich mich nicht in einem überdachten Raum, sondern im Freien, auf dem Weg nach Hause. Und ich muss sagen, wenn man schon den ganzen Tag arbeiten war und unzählige Menschen mit einer Dom- oder wahlweise auch Schatzkammerführung beglückt hat, dann möchte man EINFACH NUR NACH HAUSE.

Da ich als ausreichend an meiner Umwelt interessierte junge Frau auch ab und an den Nachrichtensprechern im Radio oder Fernsehen zuhöre, wusste ich Bescheid und war gewappnet. Was ich bis heute nicht weiß: warum hab ich einen kleinen Regenschirm mitgenommen, obwohl ich doch wusste, dass es richtig regnen würde? Nicht fimschig, wie es das in Aachen gerne tut, sondern wolkenbruchartig und ordentlich? Keine Ahnung. Wer es weiß, möge es mir bitte, bitte mitteilen!

Ich husche also verschämt unter meinem kleinen Regenschirm durch die Innenstadt. Erst einmal nur bis zum Bäcker, kurze Wege kleine Ziele sind schneller erreicht als das große Ganze. Man heiratet ja auch eher einen Prinzen, als dass man zur Königin gekrönt wird. Nach erfolgreichem Backwarenerwerb macht das Positive des Wetters schon mal auf sich aufmerksam.

Irgendwo tief in uns hockt das hoffnungsfrohe Optimistenhäschen und denkt nicht an das Böse der Welt. Ich bleibe also erst mal ein bisschen in der Tür stehen und überlege, ob es nicht vielleicht nach baldigem Ende des Regens aussieht. Weil bei dem Wetter nicht viele Menschen freiwillig vor die Tür gehen, ist es ruhig im Laden und man kann ganz gemütlich ein Schwätzchen halten. Über das Wetter, klar, worüber sonst. Da alle im gleichen Boot sitzen und man ja doch gerade nichts ändern kann, schimpft auch keiner. Angenehm.

Weiter geht’s. Tapfer stürze ich mich in die Fluten und kämpfe mich durch den Wellengang bis zur nächsten Fußgängerampel. Da ich den Schirm tief runter ziehe, in einem Versuch mit 2cm mehr Stoff trockener zu bleiben, verkleinert sich meine Wahrnehmung auf einen kleinen Kreis Boden. Da wird mir auf einmal klar, was man so alles verpasst, wenn man die vollen 360° Rundumblick genießen kann. Ich weiß, ich bin keine Eule und kann meinen Kopf nicht so weit drehen, aber ich könnte. Wenn ich jetzt meinen Kopf drehe, dann dreht sich der Schirm ja irgendwie mit (ich leg den immer oben ab) und der Sichtkreis bleibt gleich. Gleich klein.

Ich finde es schön, wenn man sich mal auf die kleinen Dinge konzentrieren kann. Ich finde es auch schön, wenn ich die Stadt mal „für mich“ habe, was sonst höchstens Sonntagsmorgens um halb 10 so ist. Aber wer geht schon bei Regen vor die Tür? Alles ist also komprimiert und ich kann viel mehr „sehen“.

Von anderen Menschen sieht man nur die Schuhe. Es ist unglaublich, wie die Schuhe von manchen Menschen aussehen. Sehr unterschiedlich in Form, Farbe und Abnutzungsgrad. Und interessant wird es erst, wenn man dann doch mal den Kopf hebt und sich die Besitzer der Schuhe anschaut. Da können die abgeschrabbelsten Treter daher kommen und gehören dann zu einer sehr feinen Dame oder einem schönnen Fiffi, der versucht noch die ein oder andere Frau von sich zu überzeugen.

Auch schön: die Bodenbeschaffenheit. Ich habe ja Straßen immer für mehr oder weniger eben gehalten. Ha! Weit gefehlt! Da tun sich Furchen auf, die bei Regen natürlich ganz schön volllaufen und so wird die Überquerung der Theaterstraße schon mal zu einer abenteuerlichen Wildwasser-Rafting-Tour. Hinfort jede Hoffnung auf trockene Füße.

Völkerverständigung ist dann auch viel einfacher, denn wenn man schon miteinander unter den kleinen Vordächern steht und auf das Grün für Fußgänger wartet, dann kommt man auch schon mal ins Gespräch und kann gute Tipps für Touristen weitergeben, die sonst ungesagt geblieben werden.

Alles in allem finde ich: Regen ist doof, weil man dann nasse Füße bekommt und die Haare sich so kräuseln. Aber eigentlich auch schön, weil alles so zusammenwächst und kleiner wird.

–Cati Basmati ist schon groß, freut sich aber auch über klein


Autor: Cati Basmati, Blog: www.catibasmati.blogspot.com

Bild: SXC/fishmonk

Posted in DeutschlandComments (1)


Advertise Here
Advertise Here

Our Flickr Photos - See all photos

stockMagazin Newsletter