Tag Archive | "Aachen"

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Radtour Aachen: Kurze Runde…


Aachen und Umgebung sind ideal für kurze und lange Radtouren. Durch die Grenznähe zu Belgien und den Niederlande stehen flache und steile Strecken zur Auswahl.

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Wir werden in unserem stockMagazin sporadisch Radtouren rund um Aachen vorstellen. Für alle Studenten, die neu in Aachen sind, finden hier bestimmt die eine oder andere Route. Zumal fast alle Radtouren in der Nähe der RWTH Aachen (Klinikum) starten. Zur Info werden alle Radtouren mit Karte von GPSies.com vorgestellt. Die Strecken sind alle bei GPSies.com für Navis downloadbar. Bei GPSies.com findet man natürlich auch weitere Strecken rund um Aachen. Ein Blick lohnt sich.

Nach fast 20 Jahren Pause haben wir in unserer Agentur beschlossen, den Rennrad-Sport wieder aufzunehmen. Sitzende Büroarbeit ist bekanntlich nicht gerade förderlich für die Gesundheit. Wackelnde 64 Stahlrahmen mit Schaltung auf dem Mittelrohr gehören Gott sei Dank der Vergangenheit an. Desweiteren wegklappende Vorderräder, bei schneller Bergabfahrt. Abgerissene Speichen ebenfalls. Gute Alurahmen, die sich selbst bei sehr großer Rahmengröße nicht verwinden, sind heute schon für unter 150,- € zu haben. Und das endlose Ketteschleifen am Umwerfer ist auch vorbei. Selbst bei der preiswerten Shimano 105. Alles in allem, eine reine Wohltat. Und auf der Geraden ist ein 30er Schnitt leicht zu schaffen, falls man in den Niederlande unterwegs ist. In Belgien sieht es leider anders aus.

Nicht zu vergessen, dass die 80er Jahre Renner fast 15 Kilo auf die Wage brachten. 1000,- € Alu Renner wiegen heute kaum mehr als 10 Kilo. Carbon-Rahmen und Record-Schaltung sind auch für 3800,- € zu haben. Und hier kratzt man schon an die 7 Kilo Marke :-)

Die körperliche Leistung ist natürlich, nach fast 20 Jahren Pause, komplett im Keller. Die ersten Wochen standen nun wirklich sehr kleine Runden auf dem Programm. 13 Kilometer in 40 Minuten sind zu schaffen. 20er Schnitt ist für den Anfang ausreichend, zumal auf der Strecke der bekannte Lemierser Berg steht. Gefühlte 15% Steigung lassen hier den Schnitt zusammenbrechen. Auf der Orsbacher Straße kann man wieder punkten.

Die kurze Rennrad-Runde für zwischendurch.

Nun zur Strecke… Falls man mal wieder keine Zeit hat und der nächste Kundentermin auf der Liste steht, ist die kurze 13 Kilometer Strecke eine nette Abwechslung. Für sehr fitte Sprinter sollte diese auch in 25 Minuten zu schaffen sein. Die Streckenführung ist sehr simpel und kann auch ohne Garmin Navi gefahren werden. Start ist in der Nähe vom Aachener Golfplatz. Ein kurze bergab Steilstrecke in Richtung Grenzfluss Vaals (D/NL), dies ist der Senserbachweg. Weiter in Richtung Lemierser Berg. Nach dem Berg rechts ab und weiter links halten. Dann kommt man später auf die Orsbacher Straße. Am Ende der Orsbacher Straße rechts auf den Schneeberg. Ab hier ist kein Verkehr mehr und es lässt sich gut Geschwindigkeit machen. Zum Schluß kommt man wieder am Golfplatz aus. Im Winter ist der Weg auf dem Schneeberg etwas dreckig, der Trecker lässt grüssen. Im Sommer ist die Strecke sehr sauber. Alle weitere Infos auf der GPSies Karte.

In der Woche ist die gesamte Strecke wirklich sehr verkehrsarm und man hat seine Ruhe. Am Wochenende sind ein paar Spaziergänger unterwegs. Es lässt sich aber gut fahren.

Da der Sommer vor der Tür steht und es 18 Grad werden soll, werden wir das Wetter ausnutzen und diese Woche den Dreiländerpunkt und den Aachener Wald in Angriff nehmen. Die Waldstrecke haben wir vor 18 Jahren das letzte mal bekämpft. Geplatzte Schlauchreifen und Speichen-Spaghetti gehörten zum Alltag. Paris-Roubaix grüßt. Conti 4 Season und Mavic sind nun Standard und lässt auf eine Pannenfreie kleine Dreiländerpunkt-Tour hoffen :-)

Wir werden berichten…

Bild: Flickr The commons

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Kunstszene Aachen: Die 60er Jahre. Nie wieder störungsfrei!


Bis zum 5.2.12 ist im Ludwig Forum, in Aachen, die Ausstellung Nie wieder störungsfrei! zu sehen. 1964 holte die „Aachener Avantgarde“ der Hochschule Aachen die internationale Fluxuskünstler Wolf Vostell, Joseph Beuys und Nam June Paik nach Aachen.

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Damals startete das Ganze mit dem Festival der Neuen Kunst im Juli 1964 im Audimax. 1968 wurde die Galerie Aachen / Zentrum für aktuelle Kunst – Gegenverkehr eröffnet, ein Aktionsort für experimentelle Künstler. Das Zentrum war damals in der Theaterstraße ansässig. Hier wurde Mitte der 60er Jahre die aktuellen Kunstströmungen gebündelt. Ein Avantgarde-Treffpunkt wo Ausstellungen, Filmvorführungen und Musik gezeigt wurde.

Künstler aus Köln und Düsseldorf, wie Jörg Immendorff und Franz Erhard Walther fanden den Weg nach Aachen. Es folgten amerikanische, englische, spanische und italienisch Künstler. „Galerie Aachen“ entwickelte sich schnell zu einem Kunst-Spot der international bekannt wurde. Das Sammlerpaar Peter und Irene Ludwig aus Aachen zeigte erstmals 1968 die eigene gigantische Pop-Art-Sammlung im Aachener Suermondt-Museum. Hier wurden unter anderem die Werke von Roy Lichtenstei, Andy Warhol und Tom Wesselmann präsentiert.

Peter und Irene Ludwig sammelten fast alles unter dem Begriff Pop-Art. Aus heutiger Sicht hatte Ludwig den richtigen Riecher, obwohl er nie die Kunst als Wertanlage ansah. Die Ludwig-Sammlung wuchs von Jahr zu Jahr und stellt heute eine der größten Pop-Art-Sammlungen dar. 1970 wurde die Neue Galerie eröffnet, wo Ludwig Teile seiner Werke dem Aachener Publikum auf Dauer zeigen konnte. Zu dieser Zeit war dies neu und wurde vom Publikum mehr als wohlwollend aufgenommen. Die Ludwig Pop-Art-Sammlung in dieser „neuen“ Galerie zeigte die Pop-Art mit hyperrealistische Figuren, Fotografie, fotorealistische Malerei und konzeptuelle Kunst.

Die Räumlichkeiten wurden aber mit der Zeit zu klein. Die Aachener Politiker wurden von Ludwig auf ein neues Museum angesprochen. Er wollte die Kunst einbringen und Aachen das Museum. Mit den Worten der Aachener Politiker: „Herr Ludwig will sich ein Denkmal setzen“ platzte die Sache. Ludwig wurde dann mit seiner Kunst in Köln, mit offenen Armen empfangen. Die Kölner freuten sich über das Angebot und schlugen zu. Nun ist die Pop-Art in Köln und das direkt am Rhein. Besser geht es nicht.

Als Trost-Pflaster für Aachen, ist der Rest nun im Ludwig-Forum zu sehen.

Die aktuelle Ausstellung Nie wieder störungsfrei! ist aber mehr als gelungen, ein Besuch lohnt sich auf jeden Fall. Sie gewährt spektakuläre Einblicke in diese Zeit und zeigt unter anderem den kompletten Werdegang dieser Pop-Art in Aachen. Es werden mehr als 150 Kunstwerken und eine Menge von Dokumenten, Postern und Zeitungsausschnitte dem Besucher gezeigt. Und führen diesen zurück in die aufregende Zeit, der damaligen Aachener Kulturszene.

Unsere Buchempfehlung über Pop-Art in den 60er Jahren: Kunst der sechziger Jahre. Nicht so oft zu kriegen, aber ein echtes Sammlerstück, sollte man eigentlich im Regal haben. Wertsteigerung inklusive.

Weitere Empfehlungen von Pop-Art Werken: Pop Art, Pop Art OsterwoldWarhol 1928-1987Lichtenstein

Bild: Fotos der Ausstellung, Holger Bischoff

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Diploma Aachen Sommersemester 2011


Am 8. bis 9. Juli war es mal wieder soweit. An der FH Aachen konnte man die Abschlussarbeiten (Sommersemester 2011) der Studenten, aus dem Bereich Grafik- und Produktdesign, in Augenschein nehmen.

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Uns hat es gefallen und der Besuch hat sich, wie immer, gelohnt. Stellenweise waren die Ideen sehr gute umgesetzt worden.

sharesquare, Netzwerk ohne Netzwerkkabel

Besonders gut hat uns das soziale Netzwerke für Mietshäuser gefallen. Ein totales Offline-Produkt aus Metall und Holz. In Zeiten, wo man an die 10 Stunden vor dem Rechner sitzt, erscheinen die hölzernen sharesquare Würfel im Metallkasten wie eine Erlösung. Social Network mal anders. Sehr simpel aber genial gelöst.

Ein Holzwürfel für jeden Bewohner, der einfach in eine viereckige Öffnung im Metallrahmen gesteckt wird. Ein Holzwürfel hat bekanntlich acht Flächen, die beschriftet oder beklebt werden können. Die Holzwürfel sind lackiert und somit kann man auch leicht das geschriebene Wort wegwischen. Ein Foto aufkleben ist auch schnell gemacht.

Damit die Würfel nicht rausfallen oder verdreht werden, sind diese mit einem kleinen Schloss gesichert. Tolle Idee und auch optisch gut umgesetzt.

Und somit können dann die Mieter in der Hausgemeinschaft, auch ohne Netzwerkanschluss, auf dem laufenden bleiben.

keep on turning, Vinyl is back

Das Vinyl-Platten eine neuen Boom erleben, sollte allgemein bekannt sein. Mittlerweile hat sogar das Handy den Mp3 Player verdrängt. Bezahlbare schöne Plattenspieler gibt es auch nicht an jeder Ecke. Eine Kombination von MP3 Player und „Vinyl-Abspielgerät“ erst recht nicht. Meistens sind die Geräte sehr technisch und nicht gerade ein schönes Möbel.

Die Idee ist hier besser gelöst worden. Das Konzept keep on turning verbindet beide Geräte in einem und ist optisch sehr gut gelungen. Die etwas ältere Generation wird sich wohl auch noch an den Schneewittchensarg von Braun erinnern. Zu seiner Zeit ein echter Verkaufsschlager. Aber leider nur mit Radio und Plattenspieler.

Wäre schön, wenn solch ein Möbel einmal in Produktion geht. Käufer würden sich bestimmt finden.

Die anderen Diplomarbeiten waren auch sehr interessant und durchdacht. Wer wissen möchte, was es noch alles andere zu bestaunen gab, hier die komplette Palette.

Bild: Holger Bischoff

Objekte: keep on turning / sharesquare

 

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Internationales Zeitungsmuseum Aachen


Nach zwei jähriger Umbauarbeiten hat nun, das Internationale Aachener Zeitungsmuseum seine Pforten geöffnet.

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An diesem Wochenende ist das Internationale Zeitungsmuseum in Aachen für die Öffentlichkeit kostenlos zu besuchen. Ab nächste Woche kostet der Eintritt 5,- €. Wir waren dort und können bestätigen, ein Besuch lohnt sich auf jeden Fall. Geöffnet hat es immer von Dienstag bis Sonntag von 10.00 bis 18.00 Uhr. Montags ist geschlossen.

Vor ca. zwei Jahren haben sich die Türen vom Aachener  Internationalen Zeitungsmuseum geschlossen. Da das Gebäude sehr alt ist und auch die Räumlichkeiten mehr als renovierungsbedürftig waren, musste eine große Sanierung erfolgen. Die sind nun abgeschlossen.

Neben einem kleinen Café, sind auch wieder die beiden Etagen zu neuem Leben erweckt worden. Die Innenräume sind komplett neu gestaltet und der verstaubte Mief gehört der Vergangenheit an. Ein Raum für Wechselausstellungen ist direkt rechts im Eingangsbereich zu finden. Hier sollen in Zukunft aktuelle Ausstellungen zum Thema Zeitung erfolgen. Im Moment ist dort eine Ausstellung zum Thema: „Die Zeitung. Reif fürs Museum“ zu finden.

Web 2.0, Social Media, Twitter und Facebook wurden sehr gut mit dem Thema Zeitung kombiniert. In den Museumsräumen findet man viele Touchscreens und große Bildschirme. Alte historische Zeitungen sind nun in großen Schubladen. In unseren Augen besser gelöst, als die alten Glasvitrinen aus den 70er Jahren. Die komplette Einrichtung ist extrem modern gestaltet und lädt den Besucher zum Mitmachen ein. Ein großer Leseraum mit einer Bibliothek ist auch im Aachener Zeitungsmuseum zufinden. Dort soll man in Zukunft die alten Zeitungen einsehen können.

Wie schon oben erwähnt, lohnt ein Besuch. Wir werden bestimmt öfters dort auflaufen. Und wenn dann im Café ausreichend Lesestoff vorhanden ist, ist doch alles perfekt.

Das Internationale Zeitungsmuseum in Aachen ist auch bei Facebook zu finden.

Bild: Holger Bischoff

 

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Aachen versinkt im Schnee


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Mehr als 30cm Schnee in Aachen und es schneit weiter…

Durch die großen Schneelast sind im Kreis Aachen einige Hallendächer eingestürzt, berichtet Spiegel Online. Desweiteren ist der Busverkehr in Aachen eingestellt worden. Schnee-Alarm in Aachen, so der Titel auf Bild.de. Etwas übertrieben… Gestern um 21.00 Uhr fing es an, wie aus Kübeln zu schneien. Für alle die nicht mit dem Auto unterwegs waren, eine schöne Sache. Um 23.00 Uhr lagen dann ca. 30cm Neuschnee auf der Vaalserstraße. Die Straßen sind zwar stellenweise gut geräumt, aber die Nebenstraßen sind mehr als dicht. Parken kann man auch nirgendwo, da alles voller Schnee ist. Zum fotografieren gibt es jetzt jede Menge tolle Motive. Und wenn dann Morgen mal die Sonne rauskommt, sollte man sich die Kamera schnappen und loslegen. Unsere Foto Ausbeute werden wir, wie üblich, bei Flickr posten.

Aachen am 24.12.2010

Aachen am 23.12.2010, um 23.00 Uhr. 30cm Neuschnee

Bild: Holger Bischoff

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Isn’t Bavaria all about Lederhosen?


I appreciate a good bottle of something nice. I also appreciate bottles of any other kind, but that is a different story.

So when my brother asked for a place to buy a good bottle of whiskey – meaning a bottle of good whiskey – we went to Schneiderwind in Aachen. I am absolutely in love with that store. It always makes me want to take up smoking. Either cigars, seated on a leather couch in front of a fire-place, or a pipe, seated on the exact same leather couch in front of a fire-place. Which is located in my Scotland castle’s library.

It also makes me want to sit down with good friends and open a bottle of something nice. A gathering that would conveniently save me from a smoking-related death. Practical.

They greeted us with a sign advertising the Bavarian single malt whiskey Slyrs. Did the same happen to you just now that happened to me? BAVARIAN WHISKEY? DID SHE JUST WRITE THAT?

Yes, I did. The thought still frightens me, but last Friday, a week later, we wre sitting in the Brasserie Aix in Aachen, minding our business over fabulous food, when the menu all of a sudden offered a nice glass of Slyrs.

Is it a conspiracy? Global threat? Mossad, KGB, CIA?

I am not sure. But I was so stuffed that I was not able to make my mouth order a glass. So I am still curious. Very much.

— Cati Basmati raises her glass of tab water


Autor: Cati Basmati, Blog: www.catibasmati.blogspot.com

Bilder: SXC/shibumi

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Hotchoc


Every time the geek and I need a little soul-pampering – which can be when life is not so nice and we need a treat, or it is very nice and we need the cherry on top, or life is just so-so and we need it to lean towards the nice side – we go for some hot chocolate (me) and tea (geek) to the local Chocolate Company

It is located right in the center of Aachen, equally near the cathedral and the home of all my future books, the original Mayersche Buchhandlung, so a visit to the chocolate heaven can easily be included in every trip to the city.

The store is really small and you sit on tiny chairs that always remind me of French summer garden terraces. It smells like heaven – or at least this is what I imagine heaven to smell like: chocolate. The geek immediately sits down, because his life is so much easier than mine once we snatched a table. I however need to pick my Hotchocspoon for the day from over 50 varieties. A Hotchocspoon is basically just a block of chocolate with a wooden spoon in it. This block is then dipped in very hot milk so that the chocolate melts and the spoon can be used for its purpose of all spoons: stirring. It is my most favorite invention, right after water closets and the washing machine. And my phone. And maybe Nusspli. Back to the story. I used to love the milk chocolate with pepper most, but milk chocolate with ginger and white chocolate with rasberries are good, too. I have not yet tried the ones with alcohol (comes in little tubes that are closed by the solidified chocolate and once that melts, the alcohol can freely flow into the drink), but life is still young…

After only about 734 minutes, I pick a spoon and take it over to where my hot milk has arrived ages ago. What has also arrived is the most heavenly cake I have ever tasted in my entire life. Read: 25 31 years. They have a perfect little cake – not pieces of cake, but one entire cake for me only – that is a sponge cake bottom with a cream layer and a marzipan crust, topped with rasberries. Eating it is like pure joy and if I am every forced to marry food, this will be my choice. Or I marry steak and have a sweet affair with the marzipan-rasberry-cake. Yet to be decided.

The sweetness of both the cake and the hot chocolate is very difficult to endure and it has taken all the years from August 2004, when the Chocolate Company store opened up in Aachen, until today to master this feat. But I am sure that you can do it, too, with a little effort and stamina.

Go start practicing right now! I’ll save you a seat!

— Cati Basmati kisses the floor on which the Hotchocspoon cupboard stands


Autor: Cati Basmati, Blog: www.catibasmati.blogspot.com

Bilder: Cati Basmati

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Eifelsteig


Wer so rumsitzt kurz vorm Wochenende und überlegt, was er am Wochenende so tun könnte, dem sei gesagt: Geh doch mal wandern!

Um das Aussuchen der Wanderroute für Euch zu vereinfachen bin ich am Wochenende mal los und habe den Eifelsteig für Euch getestet. Kann ich empfehlen.

Der Eifelsteig verläuft von Aachen bis Trier und ist in genehme 15 Etappen unterteilt, die pro Tag erwandert werden können. Insgesamt erwandert man so 313 km – „vom flachen Norden bei Aachen über das „Hohe Venn“, durch das einsame Rurtal, vorbei an imposanten Stauseen, dem „Nationalpark Eifel“ und über die Kalk- und die Vulkaneifel bis hin zur Südeifel“.

Der Weg ist bestens beschildert, auch wenn ich das gesprayte Bild nicht ganz so gut nachvollziehen kann. Es handelt sich angeblich um einen Berg oder kleiner See, um den ein Fluss oder ein Weg herumführt, aber mich erinnert es eher an einen Kopf mit hektisch empor gerissenen Armen, hektisch rudernd, weil man gerade den Abhang hinunterstürzt.

Eigentlich sieht das Schild doch besser aus, was daran liegen mag, dass es beschriftet ist:

Wir sind am Samstag Etappe 3 von Monschau nach Einruhr gewandert, was sag ich denn, gekraxelt. Es ist ganz schön steil. Meistens sogar. Entweder beim Rauf oder beim Runter. Kurzum: es ist ganz schön bergig. „Deutsches Mittelgebirge“ als Wort lernt man dann erst so richtig verstehen, wenn die Knie zum ersten Mal in 25 31 Jahren beim Wandern wehtun. Aber die Mühe beim Rauf lohnt sich beim Blick umher von ganz oben. Und man ist viel stolzer auf sich, wenn man die 25 km abends spürt. Sehr sogar.

Ja, ich weiß dass das Wetter am Wochenende nicht so besonders war, aber im späten und regnerischen Herbst hat man dann den Wald fast für sich alleine, was einiges an Wetterungemach wieder wettmacht.

Dass Herbst ist, kann man übrigens unschwer an den Blätterhaufen erkennen, die das Kind im Manne und der Frau wecken. Das geht ganz schnell und keiner kann sich wehren.

Am Sonntag wollten wir Etappe 4 von Einruhr nach Gemünd laufen, haben uns dann aber wegen des Wetters umentschieden und sind an der Urftstaumauer Richtung Rurberg abgebogen. Das hatte den Vorteil, dass die Strecke bei dem unbeständigen Wetter dann nur 12 km anstatt 21 km lang ist und dass der Sonntag noch nicht ganz in abendlicher Dunkelheit versunken war, als wir heimkamen. Außerdem eignet sich diese Wegvariante auch für den mit dem Auto nach Monschau angereisten, da Rurberg nicht ganz so weit weg ist von Monschau und man mit Bus oder Taxi relativ schnell wieder an den Anfangspunkt der Wochenendwanderung zurückkommen kann. Hab ich außerdem die herrlichsten Torten im Café Henn in Rurberg erwähnt? Frankfurter Kranz mit traumhaftem Ausblick über den Rursee, der nicht von Regenschleiern verhangen sondern unter herbstlich wolkenlosem Himmel blau erstrahlte. Was können wir für das Wetter?

Demnächst dann aber auf jeden Fall: Etappe 4, vielleicht so komprimiert, dass man ausreichend Zeit auf der Ordensburg Vogelsang zur Verfügung hat.

Und jetzt leg ich mich in die Badewanne. Damit der Schmerz nachlässt. Ich werde alt. Vom Bauchnabel abwärts zumindest. Am Oberschenkel außen, um genau zu sein.

— Cati Basmati ächzt wie eine alte Frau


Autor: Cati Basmati, Blog: www.catibasmati.blogspot.com

Bild: Cati Basmati

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Zauberhafte Flötentöne


Und, wie läufts?

Gut, ich war neulich im Theater!

Im Stadttheater? Da spielen sie gerade Mozarts Zauberflöte, oder? Das ist eine Oper.

Ja genau, Klugscheißer, das ist eine Oper. Wird im Großen Haus aufgeführt. Tanjerine hat mir doch eine Karte zum Geburtstag geschenkt. Also ging ich hin. Mit ihr. Auch weil es da Sekt gab.

Ja, das sieht Euch ähnlich.

Gut, wenn Frauen so vorhersehbar sind, oder? Aber das Stück war wirklich gut. Ich hab ja immer Angst davor, dass modern inszeniert wird, aber hier hat sich Ewa Teilmans auf das Wesentliche, also Mozarts Musik, konzentriert und war bei der Inszenierung sehr zurückhaltend. Das rückt den eigentlichen Genuss der Musik hervorragend in den Mittelpunkt. Die Königin der Nacht zum Beispiel, gesungen von Eva Bernard, braucht eigentlich gar kein Bühnenbild, weil sie stimmlich so überzeugt, dass alles drumherum in den Hintergrund rückt. Genauso Pamina, die von Michaela Maria Mayer gesungen wird.

Wer hat denn gespielt? Marcus Bosch mit dem Sinfonieorchester?

Ja genau, ich mag den ja schon immer als Dirigenten bei den klassischen Mittwochabenden. War gut, ich hab keinen Schnitzer gehört. Ich mit meinem unfehlbaren Gehör… Andere beschweren sich darüber, dass das Orchester die Sänger nicht trägt, aber das habe ich nicht so empfunden.

Und die Sängerinnen und Sänger?

Die waren sehr gut, wie schon gesagt. Ach, es war lustig, dass wenige Muttersprachler dabei waren. Beim Singen hört man das ja nicht so raus, aber bei den Sprechstücken zwischendurch sprachen die herrlich genaues, pointiertes Hochdeutsch, das war sehr erheiternd.

Ich hab gehört, dass auch einige Domsingknaben mitgemacht haben.

Ja, stimmt, es waren 3 Knaben der Domsingschule dabei, die haben ihre Sache recht gut gemacht. Naja, sie haben halt noch nicht die tiefen, weiten Stimmen der ausgebildeten Sänger und waren recht leise und piano, aber das kommt schon noch. Ist bestimmt aufregend, in dem Alter vor ausverkauftem Haus zu spielen.

Das stimmt, das muss super sein. Aber es hört sich im Ganzen so an, als hätte es Dir gefallen?

Ja, das hat es. Ich kann den Besuch nur empfehlen, auch wenn man vor Opern sonst zurückschreckt. Es lohnt sich auf jeden Fall. Ich habe mich sehr gut unterhalten gefühlt und wieder einmal den Entschluss gefasst, öfter ins Theater zu gehen. Man macht das viel zu selten, dabei ist es jedes Mal etwas besonders Schönes von dem man noch lange danach etwas hat. Nur die Kollegen, die fanden meine Interpretation der Königin der Nacht nicht so toll. Kulturbanausen, tststs!

— Cati Basmati singt unter der Dusche


Autor: Cati Basmati, Blog: www.catibasmati.blogspot.com

Bild: Holger Bischoff

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Aachener Kunstroute 2009



40 Jahre Videokunst auf der Aachener Kunstroute

Letztes Wochenende waren wir vom stockMagazin Kunst-Technisch unterwegs. Auf der Aachener Kunstroute haben wir uns einiges angesehen. Leider spielte das Wetter nicht so mit, wie beim späteren Besuch des IKOB in Belgien. Ganz interessant war aber die Ausstellung im Ludwig Forum.

Diese behandelt das Thema 40 jahrevideokunst mit dem Titel „Record>Again“. In der aktuellen Ausstellung ist die Videokunst von den 60er bis in die 70er-Jahren zu sehen. Einige Videobänder mussten sehr aufwändig im ZKM Labor in Karlsruhe restauriert werden. Das Labor ist spezialisiert auf antiquierte Videosysteme und Abspielgeräte. Das war nötig um überhaupt diese alten Bänder abspielen zu können. Das tolle an der Sache war, die Tatsache das diese Videokunst auf alten TV Geräten abgespielt wurde.

Ein Wunder ist, daß die S/W Fernseher überhaupt noch in die Gänge kommen. Wer sich mal die Videokunst der alten Tage ansehen möchte und auch noch Interesse an alter Technik hat, sollte sich unbedingt diese Ausstellung im Ludwig Forum ansehen. Bis zun 15.11. ist diese noch in den Räumen zu sehen.

Desweiteren konnten wir im Ludwig Forum die Bilder der belgischen Fotografin Alice Smeets betrachten. Wir haben vor Wochen schon mal einen Bericht über diese Fotoreihe im Foto Magazin gelesen. Und waren erfreut, diese Originale anzutreffen. Die Bilder zeigen die Lebensumstände der Bevölkerung und der Kinder im zerrütteten Haiti.

Bild: SXC/fedek6

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