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Ein Rennrad für Paris-Roubaix

Wer einmal die Paris-Roubaix Challenge mitzufahren möchte, sollten sich vorher Gedanken über sein Bike machen.

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Die Pavés sind nicht zu unterschätzen. Auf der 170 Kilometer Runde, die auch von den Profis abgefahren wird, sind über 50 Kilometer Kopfsteinpflasterpassagen vorhanden. Und diese sind nicht dieselben, wie z.B. bei der Flandern-Rundfahrt. Die belgischen Pavés sind eher mit einer Autobahn zu Vergleichen. Bei den französischen Pavés passt ohne Probleme ein 23mm Reifen zwischen den Fugen der einzelnen Steine.

Gebrochene Sattelstützen und Lenker gehören ebenfalls nicht zur Ausnahme. Die heutigen Carbon-Rahmen stecken die Strecke locker weg. Anbauteile aus Carbon wäre aber nicht unbedingt unsere erste Wahl. Da sollte was deftigeres her.

Als Sattelstütze empfehlen wir die 3T Palladio Pro. Als Lenker Deda Elementi Zero. Und als Vorbau Deda Elementi Zero 1. Als Alternative würden wir auch 3T empfehlen. Lenker Ergo Nova Pro und Vorbau Arx Team.

Das wichtigste sind die Reifen und die Laufräder.

Sehr gute Erfahrung haben wir mit dem Continental Grand Prix 4-Season gemacht. Dieser verfügt über ein Double Vectran Breaker, der effektiv vor Reifenpannen schützt. Hier sollte man aber nur das 28mm Modell wählen. Und vorher kontrollieren, ob der Reifen auch durch Hinterbau und Gabel passt. Sonst das 25mm Modell. Was aber nicht die beste Wahl wäre. Desweiteren gibt es auch den Klassiker. Den Challenge Paris-Roubaix Open. Dieser bietet eine spezielle Reifenbreite von 27mm. Was eine gute Alternative ist, zwischen den einzelnen Pavés Abschnitten. Als Laufrad ein klassisches 32 oder 36 Speichen Modell. Dies wird am besten von einem Radladen von Hand aufgebaut. Als Felge die Mavic Open Pro und eine passende Narbe, z.B. eine Campagnolo Record oder eine DT Swiss 240 oder 340.

Weitere Informationen zur Paris-Roubaix Challenge sind hier zu finden. Wer mit dem eigenen Auto nach Roubaix anreist, kann einen Transfer-Bus buchen. Dieser bringt die Teilnehmer an den Start nach Busigny, der 170 Kilometer entfernt ist. Kostenpunkt etwa 20,-€. Die Startgebühr beträgt für die lange 170 Kilometer Tour 25,- €. Die Anmeldung erfolgt online.

Bild: Flickr Commons

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