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Handy am Handgelenk von LG.

Für die User, die einfach nur telefonieren wollen, hat LG ein Uhrenhandy entwickelt. Alle Funktionen des Handys in einem Uhrengehäuse. Telefonieren kann man allerdings nur per Headset. Alle Technischen-Daten sind unter Heise Online nachzulesen.

Ob sich der Winzling durchsetzen wird, steht in den Sternen. Der deutsche Preis soll sich um die 1000,- Euro bewegen, das Headset kostet extra (70,- Euro). Also kein billiger Spaß.

HTC Pure und Tilt, zwei neue US Handys mit Windows Mobile 6.5.

Chip Online berichtet heute von zwei neuen HTC Modellen. Die Handys laufen auf Windows Mobile 6.1 und 6.5. Wie üblich mit Touchscreen, WLAN, HSDPA und einer 5 Megapixel Kamera. Weitere Infos auf Chip Online.

Lange, lange her, die UMTS-Lizenz-Versteigerung.

Am 31. Juli 2000 startete die Versteigerung der UMTS Lizenzen für Deutschland. Damals hat der Staat 50,8 Milliarden Euro eingenommen. Das Geld wurde zur Schuldentilgung verwendet. Ist aber nun natürlich wieder weg, da wir ja die Landesbanken haben. 50,8 Milliarden ist allerdings eine reine Abzocke von Vater-Staat gewesen!

Die Provider konnten damals die UMTS Funktionen nur begrenzt einsetzen, da die User keine Endgeräte zur Auswahl hatten. Ganz zu schweigen, daß die Batterieleistung nicht ausreichte und die UMTS Handys nicht gerade praktisch waren. Desweiteren waren die monatlichen Gebühren für den User so hoch, daß jeder nur dankend abwinkte.

Zu den damaligen UMTS Kosten ist bei Wikipedia folgendes vermerkt:

Die mit den hohen Lizenzgebühren begründeten hohen Kosten für den Endkunden waren einer der Hauptgründe für den schleppenden Durchbruch von UMTS im Massenmarkt. Die Kosten für die ersteigerten Lizenzen in Deutschland lagen weltweit an der Spitze. Die Mobilfunkbetreiber müssen rein rechnerisch Lizenzkosten in Höhe von 614 Euro pro Einwohner amortisieren, in anderen Ländern liegt dieser Wert bei einem Bruchteil.

Nun ist einige Zeit vergangen. Ganze neun Jahre später, sind nun endlich ausreichend viele UMTS Geräte auf dem Markt und die Preise der Geräte sind bezahlbar. iPhone und Android haben sich allmählich etabliert und die Preise für die UMTS Flatrates fallen täglich. 10,- Euro für 1 GB sind üblich. Und da in jeder Kneipe ein WLAN vorhanden ist, kommt man immer klar.

Ob die Kosten des Netzausbaus und Lizenzgebühren jemals wieder eingespielt werden, ist zu bezweifeln. Jedenfalls sind fast alle Netze der verschiedenen Anbieter sehr gut bis gut ausgebaut und über eine mangelnde UMTS Versorgung kann man nicht klagen. Alles läuft also Rund.

Das stockMagazin hat vor Wochen einige Android Modelle vorgestellt, die mittlerweile auch preislich interessant sind. Wer also Lust hat sollte sich die UMTS Welt mal näher ansehen.


Bild-Titel: SXC/susi

Bild-Text: HTC

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