Archive | Web Bücher

Simple Money. Ein Buchtipp für die Staatsanwaltschaft Düsseldorf

Vor einigen Tagen hat Peter Backé, ein langjähriger Freund der Redaktion des stockMagazins, seinen Erstlingsroman veröffentlicht, einen tarantinoesken Thrillermit dem Titel „Simple Money“.

>

Beim Plot hat Peter sich von seinen Erfahrungen als ehemaliger Mitarbeiter einer Schweizer Bank inspirieren lassen: Ein Geldbote einer Schweizer Großbank wird überfallen und getötet, während er gerade bei deutschen Anlegern Schwarzgeld – im Fachjargon: „simple money“ – einsammelt. Bei der Bank fragt man sich daraufhin natürlich, woher die Täter von diesem streng geheimen illegalen Geldtransport wussten. Der korrupte, zynische Privatdetektiv Michael Fischer, der Protagonist des Romans, soll dieser Frage auf den Grund gehen. Seine Ermittlungen führen ihn rasch auf die Spur der Täter, britischen Fußball-Hooligans, die mit ihrer Beute nach Bangkok geflüchtet sind. Zugleich aber wird Fischer vom Jäger zum Gejagten, denn der tote Geldbote hatte neben Schwarzgeld auch eine geheimnisvolle Festplatte im Gepäck. Mächtige Unbekannte fordern diese Festplatte nun mit allem Nachdruck von Fischer zurück …

So weit, so spannend. Uns gefällt „Simple Money“ sehr gut, aber das Buch ist sicherlich nicht jedermanns Geschmack: super recherchiert, schräge Figuren, viel Situationskomik, aber auch extrem harte Gewaltszenen und eine streckenweise gewöhnungsbedürftige Erzählsprache. Die Geschichte ist aus der Perspektive eines sympathisierenden Erzählers geschrieben, der sich auch das Vokabular seiner Figuren zu eigen macht. Wenn es sich dann bei diesen Figuren um britische Fußball-Hooligans handelt, ist die Sprache der betreffenden Passagen entsprechend politisch inkorrekt.

Letzteres ist es jedoch nicht, was „Simple Money“ zu einem Literaturtipp für Staatsanwälte machen könnte. Geldboten, die bei deutschen Anlegern Schwarzgeld einsammeln – da war doch was? Genau, vergangenes Jahr hat die StA Düsseldorf 1500 deutsche Kunden einer gewissen Schweizer Großbank angeschrieben, um sich u. a. nach einem „Kurierdienst zum Transport von Vermögenswerten“ zu erkundigen, den diese Bank unterhalten haben soll. Wie so etwas in der Praxis aussehen könnte, ist in „Simple Money“ zu lesen.

Posted in Web BücherComments (2)

eBook Reader von Barnes&Noble


eBook Reader mit Farb-Touchscreen von Barnes&Noble

Bei Barnes&Noble kann man nun für 259,- US Dollar den nook eBook Reader vorbestellen. Designtechnisch kann man den Reader als gelungen bezeichnen. Besonders die Idee mit dem Farb-Touchscreen ist gelungen. Auf der Webseite von Barnes&Noble sind die Funktionen des eBook Readers beschrieben.

Die eigenen Bücher und die Bücher im Shop werden mit Cover im Farbdisplay angezeigt, so kann man sehr einfach seine Bücher auswählen. Die Navigation ist einfach angelegt und wird durch berührungsempfindlich Pfeiletasten, die links und rechts am Gehäuse angebracht sind, gesteuert. Am ganzen Gehäuse sind keine mechanischen Tasten zu finden. Gespeichert werden die Bücher auf einem 2 GB großen Flashspeicher. So kann man auf den eBook Reader von Barnes&Noble 1500 Bücher speichern, daß sollte reichen.

Die Bücher werden per WLAN oder 3G Mobilfunk übertragen. So kann man ortsunabhängig Bücher kaufen. Diese Funktion bieten einige andere Reader ebenfalls an.

Eigene Bücher ausleihen

Ganz neu ist die Ausleih-Funktion. Man kann mit dem nook eBook Reader, seine Bücher 14 Tage lang im Buch Club, an seine Freunde ausleihen. Natürlich kostenlos. Die verliehenen Bücher können dann auf dem nook Reader, iPhone oder Computer gelesen werden. Eine zwingende Bindung zum nook Reader besteht also nicht. Der User wird also nicht gezwungen die Bücher nur auf dem nook zu lesen.

Diese Idee ist besonders gelungen, so wird durch den Service von Barnes&Noble das eBook tauschbar und kann im Freundeskreis die Runde machen. Eigentlich eine logische Sache, daß „print“ Buch wird ja auch verliehen. Weshalb dann auch nicht das eBook.

Konzept, Design und Funktionen sind perfekt gelöst. So kann der nook ein Erfolg werden. Nebenbei unterliegen die elektronischen Bücher und die gedruckten Bücher, in den Staaten, nicht der Buchpreisbindung. Daher ist ein eBook mindestens 50% günstiger als die gedruckte Version. Das haben die deutschen Verlage noch nicht richtig erkannt. Daher wird der Verbraucher in Deutschland auch kein eBook kaufen, wenn er für fast den selben Preis ein gedrucktes erhält. Vom Gebrauchtmarkt ganz zu schweigen.


Bild: Barnes&Noble

Weitere Artikel die Sie interessieren könnten:

Moleskine MSK

Txtr Reader im Dezember

eBooks auf dem iPhone

Posted in Web BücherComments (0)

eBook Reader Txtr ab Dezember


Das stockMagazin hat vor einiger Zeit schon einmal über den Txtr Reader berichtet. Nun ist es soweit, Anfang Dezember wird der Reader für 319,- € zu haben sein. Im Moment wird das Gerät auf der Frankfurter Buchmesse vorgestellt. Der Txtr arbeitet mit der Webseite txtr.com zusammen. Dort liegen die Dokumente des Users und werden per USB oder WLAN auf das Gerät überspielt. Auf Wunsch kann man auf seine Dateien per UMTS zugreifen. Dieser Service kostet aber dann extra und wird mit einer Monatspauschale bezahlt.

Besonders interessant ist die Geschwindigkeit vom Txtr Reader. Im Vergleicht zu den anderen Modellen springen hier die Seiten schneller um. Am kann flüssiger lesen und muss nicht auf das umblättern warten. Das YouTube Video ist von der letzten Cebit. Hier ist deutlich zu sehen, wie schnell der Txtr Reader arbeitet. Und dabei handelt es sich nicht um das aktuelle Gerät. Ob weitere Verbesserungen bis Dezember folgen werden, wir werden sehen…

Natürlich sind bei Txtr auch eBooks zu erwerben. Diese können dann ebenfalls per USB,WLAN oder UMTS übertragen werden. Zum Bücher kaufen muss man demnächst noch nicht einmal seine Couch verlassen.

Zum lesen sollte man aber dann schon ins Grüne fahren, die eBooks können auch bei Sonnenlicht perfekt gelesen werden.

Dank E-ink Display.


Bild: Txtr

Weitere Artikel die Sie interessieren könnten:

eBook Reader und das Apple iPad

Posted in Web BücherComments (0)

Bücher auf dem iPhone lesen


Elektronische Bücher für das iPhone und Android Handy!

Das Thema Buch ist in diesen Tagen in aller Munde. Die Frankfurter Buchmesse hat ja auch seine Tore geöffnet. Wir haben schon einige Artikel zum Thema Bücher veröffentlicht. Heute ist mal wieder das eBook an der Reihe. Elektronische Bücher sind in der letzten Zeit ein aktuelles Gesprächsthema. E-Books kann man aber auch auf seinem Handy lesen. Das Display ist zwar kleiner als bei einem eBook Reader, aber um sich zwischendurch die Zeit zu vertreiben, ist lesen nicht die schlechteste Alternative.

Die textunes Seite bietet diesen Service an. Hier kann man preiswerte eBooks erwerben und diese dann auf seinem iPhone oder Android Handy lesen. Wir haben uns das Angebot etwas genauer angesehen und festgestellt das die elektronischen Bücher stellenweise für die Hälfte angeboten werden. Das ist schon mal ein guter Schritt.

Wie z.B. der Titel Das Google-Imperium wird bei Amazon für 19,90 € angeboten und im textunes Shop für 8,99 €. Selbst gebraucht kostet dieser Titel 13,90 € (14.10.2009).

Bei textunes sind aktuell 125 Titel vorrätig. Das Angebot wird laut Webseite ständig weiter ausgebaut. Die Titel werden demnächst auch alle für die Android Handys verfügbar sein.

Wie dies alles Funktioniert ist im YouTube Video gut erklärt.

Eine tolle Sache… viel Spass beim lesen!


Bild: SXC/lusi

Weitere Artikel die Sie interessieren könnten:

Frankfurter Buchmesse

Google Books -Der Neuanfang-

Sony eBook Reader

eBooks bei Barnes and Noble

Vodafone eBook Reader

Posted in Web BücherComments (0)

Wikipedia für die Hosentasche


Wer Wikipedia immer zur Hand haben möchte, auch ohne Laptop oder Handy, der sollte sich dem WikiReader zulegen.

Wikipedia ist bekannt. In gedruckter Form kann man Wikipedia auch schon erwerben. Nun ist der WikiReader am Start. Batteriebetrieben (AAA) soll der kleine WikiReader ein ganzes Jahr durchhalten, bei 15 Minuten täglichem Gebrauch. Die Bedienung erfolgt über drei Tasten und über den Touchscreen, wo dann auch die virtuelle Tastatur erscheint.

Der WikiReader beinhaltet über drei Millionen Wikipedia-Artikel. Diese sind auf einer 4 GB großen Speicherkarte untergebracht. Jedes Jahr erfolgt ein „offline“ Update. Eine neue Speicherkarte wird dem User für 29,- US Dollar per Post zugestellt. Der WikiReader wird über OpenMoko für 99,- US Dollar weltweit vertrieben. Umgerechnet in Euro würde der WikiReader ca. 67,- € kosten. Mit Porto, Zoll und deutscher Steuer würde der Reader auch nicht mehr als ca. 90,- € kosten.

Openmoko bietet neben dem WikiReader auch das Open-Source Handy Freerunner an. Das Handy ist in diversen deutschen Online-Shops für um die 350,- € zu erwerben.

Wer braucht den WikiReader überhaupt? Wir denken, daß dieser Reader für Studenten und Schüler ideal ist. Und jeder der nicht ständig in das Laptop-Display schauen möchte, um schnell mal etwas nachzuschlagen. Ob man diesen WikiReader ständig mitschleppt, ist die Frage.

Für Leute die mit ihrer Laptoptasche verwachsen sind, ist der WikiReader nicht die große Belastung.


Bild: Wikipedia

Weitere Artikel die Sie interessieren könnten:

Google Books

Google Sidewiki

Bücher im Selbstverlag

Posted in Web BücherComments (0)

Frankfurter Buchmesse, Google und Amazon in den Startlöchern


Heute Abend wird die Buchmesse in Frankfurt von der Bundeskanzlerin und Chinas Vizepräsident eröffnet. Das Gastland in diesem Jahr ist China.

Auf der Buchmesse sind über 7.300 Aussteller aus 100 Ländern vertreten. Es werden mehr als 300.000 Besucher und rund 10.000 Journalisten erwartet. Die Eintrittspreise belaufen sich auf 14,- € für das Tagesticket und 20,- € für das Wochenendticket. Das China dieses Jahr das Gastland ist, bringt die Messe zusätzlich ins Gespräch. Positiv wie auch negativ.

Fast eine halbe Million neue Bücher werden vorgestellt. Die Wirtschaftskrise ist aber auch auf der Messe zu spüren. Bei der Deutsche Welle Online ist hierzu nachzulesen:

…Und doch ist die Krise nicht spurlos an der Branche vorbeigegangen: Viele amerikanische Verlage haben ihre Stände verkleinert und auch aus Osteuropa kommen weniger Aussteller…

Das Buch steht aber kurz vor einem tiefgreifenden Wandel. Das Buch wird digital. Experten sagen voraus, daß das traditionelle Buch in 10 bis 15 Jahren vom eBook abgelöst wird. Die Gegner des eBooks sprechen aber immer wieder vom einem haptischen Genuss. Das wird auch der Grund sein, weshalb auf der Buchmesse der Besucher kulinarisch verwöhnt wird. Was natürlich nicht schlecht ist. All-Inklusive ist natürlich nicht in den 14,- € enthalten. Kochkurse gibt es auch auf der Buchmesse. Die Deutsche Welle Online berichtet hierzu weiterhin:

…Der Besucher wird dieses Jahr in der neuen Gourmet Gallery bestens versorgt…

…40 Ausstellern von Kochbüchern stehen internationale Star-Köche in einer eigens eingerichteten Show-Küche und lassen sich in die Töpfe gucken. Die neusten Trends der Kulinarik erhöhen zweifellos den Genuss-Faktor der Buchmesse.

Das gedruckte Buch wird langfristig den kürzeren ziehen. In der Musikbranche ist der Wandel vollzogen worden. Fast jeder hört die Musik mittlerweile als MP3 auf seinem Player oder Handy. Hätte man vor 15 Jahren einem Vinyl-Sammler dieses Szenario erzählt, Kopfschütteln und ein klares „Niemals“ wäre die Antwort gewesen. Es gibt doch nichts schöneres als ein gut gestaltetes Cover…

So ändern sich die Zeiten. Und Apple verkauft seine MP3 Songs fleißig weiter. Die deutschen Verlage sind sich dem Wandel immer noch nicht bewusst, sonst würden Sie den eBook Verkauf besser organisieren und die Preise attraktiver gestalten. Das gedruckte Buch und das eBook liegen preislich fast auf dem selben Level. So wird das leider nichts.

In Deutschland wartet man in einer Seelenruhe auf Google und Amazon, damit das Feld mal wieder von den anderen übernommen wird. So ja auch passiert, mit dem MP3 Format. In Deutschland erfunden und das Geschäft machen mal wieder die anderen.

Leute Aufwachen!

Frau Merkel ist dabei die Macht von Google zu begrenzen und Google fährt im D-Zug an allen vorbei. Und Amazon hinterher. Für alle die noch nicht auf dem neusten Stand sind, hier die aktuellen Fakten zum online Buch:

  • Amazon bietet seit neustem den Kindle 2 in Deutschland an, ab 2010 gibt es den Kindle DX (große Version). Mit dem man dann auch praktisch die Zeitungen lesen kann. Bücher, Zeitschriften und Zeitungen werden hier per UMTS übertragen.
  • Google Books bietet nicht nur online Bücher als PDF an, sondern druckt demnächst die Bücher auch selber. Eine weitere Einnahmequelle.
  • Google wird langfristig zum Buchhändler werden und selber die Neuerscheinungen anbieten.
  • Sony eröffnet seinen eigenen online Buchladen, per Klick werden nun die Sony Reader befüllt. Unkompliziert und einfach.
  • Über eine Million freie Google Bücher im Sony Online-Bücher-Store verfügbar.
  • eBook Reader sind jetzt schon günstiger als manches Handy. Langfristig wird der Preis unter 150,- € fallen. Der eBook Reader wird zum Massenartikel.
  • Der Txtr Reader, der morgen auf der Buchmesse erscheint, arbeitet mit einem Open-Source System. Der User kann sich Textstellen im Web markieren und diese dann auf seinen Txtr überspielen. Die eigene Zeitung kann hier nun selber zusammengestellt werden.

Fazit: Das gedruckte Buch wird es immer geben, sowie auch die alte Vinyl-Platte mit dem schönen Cover. Der Massenmarkt wird aber in 15 Jahren den eBook-Reader gehören. Wer das nicht einsieht, überläst Google das Feld. Dem Endverbraucher ist das egal, der verkaufe ja auch keine Bücher.

Höchstens gebraucht, bei Amazon…

Schönen Zeit auf der Frankfurter Buchmesse, wünscht das stockMagazin.

P.S. Wer sich für eBooks und die Reader interessiert, hier eine kleine Buch- und Produktempfehlung:


Bild: Holger Bischoff

Weitere Artikel die Sie interessieren könnten:

Oktober Buch-Empfehlung

Interview mit dem Comic Zeichner Reinhard Horst

Bücher im Selbstverlag

September Buch-Empfehlung

Comic-Sammlungen

Posted in Web BücherComments (0)

Google Books, der Neuanfang…


Das US Gericht hat gesprochen. So wird das Google Book Settlement nicht angenommen. Es sollte überarbeitet werden. In der Vergangenheit musste sich der Autor bei Google melden, falls er nicht in der Buchsuche erscheinen wollte. Das und weitere Punkte werden nun geändert. Die Beweislast wird hier umgedreht. In Zukunft wird wahrscheinlich Google bei den Autoren anfragen müssen, ob Sie das Buch online stellen dürfen.

Falls dies so durch kommen sollte, wird das Google nicht besonders freuen, da es einen extremen Verwaltungsaufwand bedeutet. Und das ist nur einer der zu ändernden Punkte.

So richtig kann ich Problematik allerdings nicht ganz nachvollziehen. Wenn meine Bücher bei Google in der Suche erscheinen habe ich erstens einen Werbevorteil und zweitens beteiligt mich Google an den Werbeeinnahmen (Adwords). Falls meine Bücher oft eingeblendet werden steigert das meinen Bekanntheitsgrad. Und das ist in meinem Interesse. Desweiteren kann ich mit denn Einstellungen die ich in meinem Google Book Account habe, weitere Möglichkeiten ausschöpfen:

  • Bücher können als PDF hochgeladen werden.
  • Ich kann bestimmen, wieviel Prozent sichtbar sind (20%, 30% u.s.w.).
  • Ich kann mehrere Verkaufsstellen eintragen, dies steigert meine Verkäufe enorm.
  • Durch den neuen Service Sidewiki kann ich dem Leser weitere Infos zukommen lassen. Wie z.B. Rabattaktionen, Neuerscheinungen.
  • Leser können Rezension schreiben, hierdurch erhalte ich Feedback
  • Weitere Bücher von mir werden zusätzlich eingeblendet
  • Ich kann die Buchvorschau mit meiner Webseite verlinken, so spare ich mir einen Mehraufwand in der Programmierung der Webseite.
  • Die eBook Reader (Textr, Sony und Co.) werden in den nächsten Jahren den „print“ Ausgaben Konkurrenz machen. In Zukunft werden aber die Bücher bei Google Books einfach per Klick auf meinem Reader landen. Einfacher geht es nicht.

Falls also Autoren nicht in der Suche erscheinen wollen, machen Sie hier einen großen Fehler. Hier sollten die Vorteile und Nachteile abgewägt werden.

Das größer Problem sehe ich in der Monopolstellung. Zur Google-Buch-Suche gibt es im Moment keine Alternative. Kein Land oder auch fast keine Bibliothek kann sich das Buch-Scannen im Moment finanziell leisten. Ein aktueller Fall ist hier zu finden in dem Kölner Stadtarchiv. Dies ist eingestürzt und die Bücher und Schriften waren nun weg. Weshalb wurde der Bestand nicht eingescannt? Konnte oder wollte die Stadt Köln sich dies nicht leisten? In der Presse wurde mehr über die alten Bücher berichtet, als über die zwei Toten. Das nur nebenbei erwähnt!

Falls aber Google das System der Buchsuche weiter öffnen sollte, wird hierdurch auch das Monopol ausgehebelt. Es sollte jeder Bibliothek die Möglichkeiten eingeräumt werden durch Schnittstellen die Buchsuche in ihrem Bereich mit einzubauen. Wie es auch beim Sony-Online-Store für den Sony Reader ermöglicht wurde. Eine Million „freie“ Bücher können nun kostenlos auf den Reader übertragen werden. Hierdurch würden die Bibliotheken enorme Kosten sparen.

Fazit:

Natürlich wird in der jetzigen Form das Urheberrecht übergangen und verletzt. Man sollte aber die Kirche im Dorf lassen. Wer interesse an einem Buch hat, wird dies auch kaufen. Gedruckte Bücher werden nebenbei durch den Gebrauchtmarkt von Amazon und eBay täglich billiger. Und wer liest schon ein Buch auf seinem Laptop? Das stresst und ist nervig. Google sollte die Vorabansicht von allen „kritischen Büchern“ auf 0% stellen, bei den die Autoren nicht in der Suche erscheinen wollen. Falls Sie sich dann doch anders entscheiden, können Sie selber die Prozentzahl später einstellen. Die Bücher wären aber schonmal eingescannt.

Leider würde dann die Idee von Google Books etwas aus dem Ruder laufen, da die meisten Bücher nicht angelesen werden könnten. Der User klickt nun weg. Uninteressant!

Es gibt also noch viel zu tun. Ich bin gespannt, wie sich Google Books weiter entwickeln wird. Und wie sich die Parteien einigen werden.

Für mich steht fest. Meine Bücher landen bei Google. Allein aus Marketinggründen…


Bild: Holger Bischoff

Posted in Web BücherComments (0)

Web Design „Buchtip“

In dem Webdesign-Buch The Web Designer’s Idea Book werden auf 256 Seiten mehr als 700 Webseiten vorgestellt und besprochen. Das Buch dient zur Ideenfindung bei neuen Projekten. Die Webseiten sind nach Thema (Layout, Farbe und Stil) geordnet. Der Autor Patrick McNeil hat unter 5.000 Seiten, nun die besten Beispiele in diesem Buch veröffentlicht. Das Buch ist in englisch 2008 erschienen.

Patrick McNeil ist ein freiberuflicher Web-Entwickler und Betreiber der Webseite designmeltdown.com. Seine Interessen liegen im Webdesign und Grafikdesign. Er stellt hohe Designansprüche und legt genausoviel Wert auf die Programmierung. Er setzt seit Jahren Trends im Bereich Web-Design.


Bild: Amazon/McNeil

Posted in Web BücherComments (0)

Kostenlos!


Neues Buch des Wired Chefs kostenlos!

Das Buch wird in verschiedenen Versionen veröffentlicht. Auf dem Blog des Wired Chefs Chris Anderson ist hierzu folgendes nachzulesen:

FREE will be available in all digital forms–ebook, web book, and audiobook–for free when the hardcover is published on July 9th. The ebook and web book will be free for a limited time, the unabridged audiobook will be available free forever.

Die kostenlosen Versionen werden in gekürzter Form erscheinen. Die Printausgabe ist ungekürzt bei Amazon für 39,90 € erhältlich. Desweiteren wird noch eine gesponsorte Version angeboten.

Das Buch handelt vom Wandel der Märkte. Viele Güter werden durch das Internet mittlerweile kostenlos angeboten. Ein Großteil der Einnahmen werden durch Werbung generiert. Wie das Buch Free. Titel und Inhalt hören sich interessant an, man sollte also doch das ungekürzte Buch ins Auge fassen.

Und wenn man 4 Monate wartet ist das Buch „Free“ für 2,- US $ gebraucht bei Amazon erhältlich -ungekürzt- und als Hardcover.

Viel Spaß beim lesen.


Bild: SXC/ba1969

Posted in Web BücherComments (0)


Advertise Here
Advertise Here

Our Flickr Photos - See all photos

stockMagazin Newsletter