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Foto-Trend: Goodbye Analog…

Ende 2004 hat bei uns das richtige digitale Fotozeitalter begonnen. Vorher waren die Qualitäts-Kameras entweder zu teuer oder die Bildqualität hat nicht gestimmt.

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Die Canon Ixus Zeit, Anfang 2002, lassen wir mal außen vor. Die 1.2 Megapixel dienten wohl eher zum experimentieren. Ende 2004 stand die Nikon D70 in der Agentur. Vier Jahre verrichtete sie ihren Dienst, dann folgte schnell das Vollformat, in Form einer Nikon D700. Diese funktioniert immer noch tadellos, obwohl sie schon einige Stürze hinter sich hat. Und hoffentlich wird sie noch einige Jahre überleben.

Im Sommer 2009 haben wir bei ein paar Campari O über die glorreichen 60er und 70er Jahre nachgedacht, die Nikon F-36 mit Motorantrieb, die FTN Modelle, die Nikon F2 und F3. Besonders über die Nikon F, die aus dem Vietnamkrieg zahlreiche Fotos für das LIFE Magazin geliefert hat. Was dann zur Folge hatte, dass diese Kodachrome Bilder, bei der Bevölkerung, eigentlich die 68er Friedensbewegung einläutete.

Da wir mit Analog aufgewachsen sind, lag es nahe, nochmal auf Film zu fotografieren. Leider waren keine passenden Kameras mehr vorhanden. Alles wurde schon eingetauscht oder verkauft. Und was noch da war, taugte eher für´s Altmetall. Also musste was neues “gebrauchtes” her.

Bei eBay wurde man schnell fündig. In der Agentur stellte sich ein regelrechter Kaufrausch ein. Fabrikneue Nikon F2 mit und ohne Motor, original verpackte Nikon F3 mit Motordrive und dazu noch die originale Nikon Anleitung. 300mm ED Ai-s Teleobjektive reiten sich an lichtstarke 300mm 2,8 ter aus den 80er Jahren. So ging es einige Zeit. Wöchentlich sind neue Packete eingetroffen. Kaum ein durchkommen in den Fluren, vor lauter Verpackungsmüll.15mm Nikon Ai-s Superweitwinkel und mancher Schatz aus den 60er Jahren, die als Non-Ai Objektive (Info: Das neue große Nikon Handbuch) bekannt sind. Ebenfalls alles mit originaler Nikon OVP aus den 60er Jahren. Selbst die Plexi-Tubes für die 60er Non-Ai´s waren noch dabei.

Und alles für kleines Geld. Vor 4-5 Jahren waren die Preise für die analogen Kameras und die alten Ai-s Objektive noch geringer. Durch die Eurokrise sind nun auch hier die Preise stärker angestiegen. Man investiert nun anscheinend mehr in Sachwerte. Was zur Folge hat, dass auch hier das Preis Karussell sich in die Höhe schraubt. Nicht nur Vintage Rennräder steigen im Preis, sondern auch die alten analogen Kameras.

Vor 5 Jahren konnte man noch für 200,- € eine perfekte Nikon F erwerben. Aktuell werden hier schon 500 € bis 600 € aufgerufen. Und das für stark gebrauchte Exemplare, wo schon merklich das Messing zu Tage kommt. Und eine neuwertige Nikon F-36 mit Motor kann nun auch schon mal 2000,- € kosten.

2009 haben sich die Kollegen für 900,- € zwei Nikon FB-5 Fototaschen mit Kameras und Objektiven gefüllt. Heute wird das schon schwerer. Allein eine gut erhaltene braune Leder Nikon FB-5 Fototasche schlägt mit bis zu 250,- € zu Buche.

Was soll man sagen, jeder Spaß hat ein Ende. Nach unserem Ausflug in die 60er, 70er und 80er Fotozeit, ist man wieder bei den 12 und 24 Megapixeln der Nikon D700 und D3x gelandet. Auf Dauer ist die Qualität der Filme, trotz Rollenscanner, nicht mehr mit der heutigen digitalen Technik zu vergleichen und zu messen. Hat viel Spaß gemacht und nun ist es auch gut. Falls es zu einem Rückfall kommen sollte, kann man sich ja wieder bei eBay und Co. eindecken.

Da bei einigen Kollegen neues Equipment ansteht, ist nun allerhand analoges zu verkaufen. Die Nikon F3 Kollektion ist allerdings schon abverkauft. Wir haben aber noch folgendes im Angebot:

  • Eine Nikon F2 aus dem Jahre 1972, fast wie neu. Keinerlei Gebrauchsspuren. Fast wie original ab Werk. Messing ist hier auch nicht an den Kanten zu sehen. Für 350,- € in gute Hände abzugeben.
  • Ein 300mm Ai-s Tele, ebenfalls in perfekten Zustand. Glas und Bajonett in neuwertigem Zustand. 190,- € möchte der Besitzer haben.
  • Eine Nikon FB-5 Fototasche, für 220,- €. Aus echtem braunen Leder und wirklich sehr sehr gut erhalten.
  • Ein Sucher für eine Nikon F2, leider defekt. Für 15,- € an Bastelkünstler abzugeben.
  • Ein 135mm Non-Ai Tele aus den 60er Jahren. Mit der originalen Nikon Box, incl. Plexi-Tube. Hier stimmen Seriennummer von Objektiv und Verpackung. Ein Sahnestück. Schon allein die Verpackung ist extrem selten. Nikon Box, Plexi-Tube, Objektiv mit 60er Jahre Deckel, für 150,- € geht es auf den Weg zum neuen Besitzer.
  • Ein 28mm Non-Ai Weitwinkel, ebenfalls aus den 60er Jahren. Incl. 60er Jahre Nikon Box und Plexi-Tube, für 120,- € rollt es zum neuen Käufer. Seriennummer von Objektiv und Verpackung stimmen auch hier.
  • Ein 35-105mm Ai-s Schiebe-Zoom aus den 80er Jahren. Sehr kompakt und leicht. Das haben wir vor 4 Jahren als “neu” gekauft. Alte Lagerware bei einem Fotohändler. Geht immer noch als neu durch. Hier haben wir ebenfalls die original Nikon OVP. Für 90,- € zu verkaufen.
  • Und zum Schluss noch ein Nikon 15mm 3.5 Ai-s Superweitwinkel. Komplett neuwertig mit allem was damals beim Kauf dabei war. Steht aktuell bei Ebay drin. 999,- € das letzte Wort und kein Cent billiger :-) Da wir es sonst selber weiter nutzen. Passt nämlich perfekt an die Nikon D700.

Wer also Interesse hat, an den o.g. Equipment, kann sich gerne bei uns melden. Anfragen bitte an die Kontaktadresse vom stockMagazin. Wir leiten die Anfragen dann weiter. Wir wechseln nun wieder voll auf Digital, bis uns in Zukunft wieder die Wehmut erlangt und das analoge Fotozeug her muss.

Leider gibt es keine Kodachrome Filme mehr, sonst hätten wir die Analogen bestimmt nicht verkauft…

Bild: Holger Bischoff

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Video-Infos zur alten Nikon F, F2 und Co.

Wer Spaß an alten Nikon Kameras hat, sollte sich mal die folgenden Videos ansehen. Die alten Nikon Modelle werden hier ausgiebig vorgestellt. Angefangen von der Nikon F bis hin zur „modernen“ analogen Nikon F4.

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Selbst die oft gestellte Frage des Batterie-Problems zur Nikon F wird hier angesprochen. Da die benötigte Batterie nicht mehr in der Voltzahl zu erwerben ist, hilft hier ein guter Trick, wie im Video angesprochen.

Desweiteren werden in den Videos nicht nur die Geschichte der Nikon Kameras angerissen, sondern auch die Handhabung und Vorzüge der alten analogen Technik.

Bild: Holger Bischoff

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Nikon D800: Vorstellung des Nachfolgers am 9.2. auf der CP+?

Seit Monaten tummeln sich die Gerüchte im Netz. Der Vorstellungstermin der Nikon D800 wurde immer wieder von diversen Blogs angekündigt, aber nie eingehalten. Selbst wir hatten die D800 schon früher erwartet.

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Nikon lässt sich Zeit. Die Nikon D4, der Nachfolger der Nikon D3s, wurde schon vorgestellt. Die D800 befindet sich noch in der Warteschleife. Nun steht die CP+ an. Eine Fotomesse vergleichbar mit der Photokina. Ob hier die Firma Nikon das Geheimnis des Nachfolgers lüftet, steht bis heute nicht fest. Schön wäre es, da mittlerweile die Nikon-Fan´s mehr als ungeduldig werden.

Ob nun wirklich ein 36 MP Sensor verbaut ist und ob der Anti-Aliasing-Filter dran glauben muss, wird sich zeigen. Ohne Anti-Aliasing-Filter soll die Schärfe der Nikon D800 nochmals zunehmen, leider wird dann der Moiré-Effekt verstärkt. Das Französisch Fotomagazin Chasseur d’Images sagt nun, dass es sein kann, dass die Nikon D800 mit und ohne Anti-Aliasing-Filter angeboten wird und der Nikon Kunde dann frei wählen kann. Da der Kundenkreis eh von den Berufsfotografen abgedeckt wird, stellt der Moiré-Effekt keine ernsthaftes Problem dar, da dieser Effekt per Software rausgerechnet werden kann. Adobe Lightroom stellt hier die Tools.

Besonders interessant wird es um den Preis werden. In zahlreichen Netz-News wird 3000,- € aufgerufen. Für eine 36 MP Kamera ist dies nicht gerade viel. Wir denken, dass die Nikon D800 teurer angeboten wird. 4000,- € ist eher anzunehmen.

2008 hat Nikon die D700 auf den Markt gebracht, nun sind vier Jahre vergangen. Fest steht, dass der Nachfolger, die Nikon D800, dieses Jahr erscheinen wird. Die CP+ wäre der ideale Termin. Ende der Woche wissen wir mehr. Canon ist mittlerweile weiter und hat schon seit einiger Zeit seine Nachfolger vorgestellt. Wie auch die D4, wird die D800 eine Videofunktion an Bord haben. 1080p Videos mit 24, 25 oder 30 Bildern pro Sekunde werden es wohl sein. Desweiteren wird die Empfindlichkeit bei ISO 25.600 liegen. USB 3.0, CompactFlash, SD und Netzwerkanschluß ebenfalls. Ein fest eingebauter WLAN Zugang wäre ebenfalls wünschenswert. Den Sensor wird Sony liefern, wie auch in der Vergangenheit.

Man kann also nur noch die CP+ abwarten. Falls die Nikon D800 hier nicht das Licht der Zeit erblickt, wird man wohl etwas länger warten müssen. Das Jahr hat ja erst angefangen. Wir sind jedenfalls gespannt auf den Nachfolger der D700.

Nikon Update 7.2.2012: Die Nikon D800 ist nun da. 36,3 MP, extreme Schärfe, leichter und handlicher als die D700. Video in HD ist natürlich auf an Bord. Es werden zwei Versionen angeboten. Die Nikon D800 und die D800E. Alles weitere ist auf der Nikon Seite nachzulesen. Preislich ist die Nikon D800 auch interessant. Startpreis: 2.899,- €.

Bild: Holger Bischoff

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Erfahrungsbericht: Nikon AF-S 70-200mm f/2.8 VR II

Das 70-200mm f/2.8 VR II, ein High-End Lichtriese von Nikon. Schnelles AF-S Objektiv mit hoher Lichtleistung. Kompakte hochwertige Verarbeitung incl. Innenfokussierung.

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Seit 2 Jahren gehört das 70-200mm Objektiv zu unserer Basisausstattung. Die Lichtleistung über den gesamten Brennweitenbereich, erkauft man sich leider mit einem hohen Eigengewicht. Leicht ist anders. Mit einem normalen Nikon Tragegurt ist das Glas nicht mehr am Body zu transportieren, hier sollte man sich den Sniper-Strap besorgen. Alles andere ist nicht zu empfehlen.

Das Nikon Nikon AF-S Nikkor 70-200mm 2,8G VR II ist hochwertig verarbeitet. Brennweiten- und Fokus-Einstellung machen einen wertigen Eindruck. Kein klappern oder wackeln. Das Nikon Objektiv ist komplett aus Metall verarbeitet und spricht mit seiner Regentauglichkeit den Profibereich an. Der Regenschutz wird zusätzlich durch eine Gummimanschette am Bajonett erweitert. Die Einstellringe sind ebenfalls abgedichtet. Der vordere Glasrand bittet auch eine Gummimanschette als Stoßschutz.

Am Nikon Objektiv kann man die AF und VR Funktion einstellen. Zusätzlich die Entfernung der AF Funktion und die Stärke. An der AF Leistung ist natürlich nichts zu bemängeln. Superschnell und immer bereit. Ein Nachziehen bei Sportaufnahmen stellt auch keine Schwierigkeit mehr dar, da hier der Fokus immer das beste Bild bietet. Scharfe Fotos in jeder Lage.

Die Abbildungsleistung selbst bei offener Blende stellt alles in den Schatten. Anstatt die ISO Zahl hochzudrehen, kann man ruhig die Blende aufdrehen. Das Bild ist immer perfekt. Schärfe, Kontrast und Farbe sind stimmig. Selbst in den Ecken ist keine nennenswerte Verschlechterung zu erkennen. Durch die Bank ein Kaufempfehlung. Leider ist das Nikon 70-200mm 2.8 nicht gerade billig. Der Preis ist aber gerechtfertigt, da das Zoom einige Jahre mehr seinen Dienst verrichten kann, als manches preiswerte Objektiv. Qualität zeichnet sich eben aus. Nebenbei ist das, wie auch das Nikon 24-70 2.8 in Japan hergestellt und nicht in einem Billiglohnland.

Da das Nikon Zoom ein hohes Gewicht hat, ist eine zusätzliche Schelle mit kleinem Tragegriff und Gewinde für das Stativ fest angebaut. Durch den Tragegriff kann man, kaum zu glauben, mit eingeschalteten VR II bombenscharfe Bilder aus der Hand aufnehmen. Wir nutzen in den seltensten Fällen ein Stativ. Man darf nicht vergessen, mit einem Nikon D3 Body kommen leicht 4 Kilo auf die Wage. Hier sollte man schon ein paar kräftige Arme mitbringen, oder ein Einbeinstativ.

Wer also mit dem Gedanken spielt, dass Nikon 70-200mm f/2.8 VR II zu erwerben, sollte mal im Netz Ausschau halten. Das Objektiv ist stellenweise unter 1.900,- € zu haben. Bei der gebrauchten Ware ist hier kein großer Unterschied. Wir würden den Neukauf empfehlen, da so ein Zoom ohne Probleme 10 Jahre seinen Dienst verrichten kann.

Bild: Holger Bischoff

 

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Test: Nikon AF-S 24-70mm f/2.8

Erfahrungsbericht: Das Nikon AF-S 24-70mm f/2.8. Getestet an einer Nikon D700. Ein Lichtriese als Alltagszoom. Keine Angst mehr, vor zu wenig Licht.

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Seit ca. 1 1/2 Jahren nutzen wir als Alltagszoom das Nikon 24-70mm f/2.8 auf einer D700 und D3. Die gleiche Lichtstärke im ganzen Zoombereich möchten wir nicht mehr missen. Besonders bei Sportaufnahmen bei schlechten Wetter, ist immer eine hohe Verschlusszeit möglich, ohne die ISO Zahl hochzuschrauben. Was natürlich die Qualität der Aufnahmen steigert. Ein Wackelschutz, wie bei dem 70-200mm f/2.8 Nikon ist hier nicht verbaut. Dies ist aber bei dieser Brennweite auch nicht nötig.

Wie üblich kann man den AF Betrieb am 24-70mm Nikon Objektiv abschalten. Falls man einmal manuell den Fokus einstellen möchte, klappt dies ebenfalls schnell und unkompliziert. Da das komplette Glas aus einer Metalllegierung gefertigt ist, lassen sich die Brennweite und Focus Ringe sehr wertig bedienen. Das Nikon 24-70mm ist außerordentlich hochwertig verarbeitet. Das schlägt sich allerdings auch auf das Gewicht nieder. Mit einer Nikon D700 plus Batteriegriff kommt man leicht über 3 Kilo.

Das Frontglas ist extrem stark vergütet. Desweiteren ist es sehr hart. Selbst wenn man einmal aus Hektik die Kante des Objektivdeckel auf das Glas knallt, entstehen keine Kratzer. Putzschäden sind durch die harte Vergütung ebenfalls nicht zu erwarten. Das Bajonett ist aus Metall und für den harten Einsatz ausgelegt. Besonderes Augenmerk hat Nikon auf die Regentauglichkeit gelegt. Das Nikon 24-70mm Glas ist komplett Regendicht. Frontlinse und Einstellringe sind extra abgedichtet, so daß man sich die Regenhaube sparen kann. Zusätzlich ist eine stabile Gummilippe am Bajonett verbaut, die das Nikon Objektiv am Kamera-Anschluss gegen Regen abdichtet. So kann auch kein Wasser das Innere des Bodys beschädigen. Bei mexikanischen Starkregen sollte man dann doch eine Regenhaube verwenden, den hier hält noch nicht einmal ein „deutscher“ Regenschirm das Wasser ab. Nach 15 Minuten versagt hier die Beschichtung.

Nikon liefert zu dem 24-70mm f/2.8 zwei Deckel, eine stabile Tasche und eine hochwertige Kunststoff-Sonnenblende mit. Die Sonnenblende hält neben der Sonne auch starke Stöße ab und sollte eigentlich immer genutzt werden. Mancher Frontschaden könnte so vermieden werden. Desweiteren federt die Blende auch Stöße ab, falls man mal die Kamera etwas „schneller“ auf dem Boden ablegt.

Abbildungsqualität des Nikon 24-70mm f/2.8

Die Lichtleistung wurde oben schon erwähnt und ist immens gut. Farbe, Kontrast und besonders die Schärfe ist atemberaubend für diese Preisklasse. Bis in die Ecken ist die Qualität hervorragend und selbst bei offener Blende 2.8 ist die Abbildung hervorragend scharf. Wir konnten keine wirklichen Mängel entdecken und würden das 24-70mm Nikon jederzeit wieder kaufen. Im AF Betrieb ist die Schnelligkeit mehr als perfekt und ermöglicht jederzeit scharfe Sportaufnahmen.

Durch die perfekte Vergütung und die Härte der Frontlinse, sollte man einen UV-Filter nur bei harten Shootings (Rallye, Cross und Demo) nutzen. Denn mehr Glas stört nur die Qualität. Das Nikon 24-70mm f/2.8 ist von Haus aus schon perfekt gerechnet, ein Filter hilft hier nur in den seltensten Fällen.

Falls jemand mit dem Erwerb des Nikon 24-70mm f/2.8 spielt, sollte nicht länger warten. Leistung, Verarbeitung und Bildqualität sind spitze, eine glatte Empfehlung. Der Preis ist trotz Naturkatastrophe in Japan, in der letzten Zeit etwas gefallen. Das Nikon „Weitwinkel“ Zoom liegt aktuell unter 1.500,- €. Nicht gerade ein Schnäppchen, aber berechtigt.

Bild: Holger Bischoff

 

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Nikon D700 mit Nachtsicht-Objektiv

Das US Militär stattet seine eigenen Fotografen mit Spezial-Objektiven aus, so wird die Nacht zum Tag. Die Firma Tactical Solutions LLC ist einer der Anbieter. Desweiteren ist die Firma Electrophysics auch auf diesem Feld tätig.

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Durch Zufall sind wir auf der Seite popphoto.com auf eine Spezialausführung der Nikon D700 gestoßen. Die Firma Tactical Solutions LLC bittet für das US Militär eine spezielle Nachtlinse an. Die Nightstalker II Linse erlaubt Aufnahmen in fast kompletter Dunkelheit. Einige Beispiele sind auch hier zu finden. Ob diese Nachtsichtlinse bezahlbar ist, oder überhaupt für den normal Kunden erhältlich, konnten wir leider nicht erfahren. Bisweilen wird dieses Equipment nur an US Militärfotografen ausgehändigt. Wer aber auf der Suche nach Nachtsichtgeräten und Ferngläser ist, wird hier fündig.

Es gibt aber den Adapter AstroScope, von dem Hersteller Electrophysics. Der Hersteller bietet diesen Restlichtverstärker an, der zwischen Nikon oder Canon Body montiert wird. Auf den Adapter kann man dann die handelsüblichen Objektive verwenden. Somit ist man in der Lage, mit normaler ISO Einstellung, Blende und Zeit, in totaler Finsternis, Aufnahmen zu erstellen. Diese haben, wie üblich bei Restlichtverstärkern, einen Grünstich. Der AstroScope Adapter wird auch für viele gängige Videokameras angeboten. Auf der Webseite findet man auch einige Beispielbilder. Der Preis bewegt sich um die 10.000,- €.

Da es sich auch hier um militärisches Gerät handelt, muß man eine Ausfuhrgenehmigung in den USA beantragen. Falls man also plausibel erklären kann, dass man nur Naturaufnahmen machen möchte und nicht den US Stützpunkt Ramstein bei Nacht ausspioniert, sollte mit der Ausfuhr und Einfuhr in Deutschland keine Probleme haben. Falls jemand Erfahrung hiermit hat, kann er uns diese gerne mitteilen. Wir werden dann im stockMagazin die Infos veröffentlichen.

Dann fehlen nur noch die 10.000,- € und schon ist die Eule bei Nacht im Kasten. Falls ein Leser des stockMagazins mit dem Adapter Beispielbilder liefern kann, würden wir uns freuen und diese natürlich, für die anderen Fotografen, hier im stockMagazin veröffentlichen. Bitte aber kein Ramstein :-)

Bild: Electrophysics

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Die neue Nikon D800 am 26.10.2011?

Neue Einzelheiten über die Semiprofessionelle Nikon D800 Kamera sind aufgetaucht. 36 Megapixel FX Sensor und 3 Zoll Display.

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Neues über den Nachfolger der Nikon D700 berichtet Nikon Rumors. Die neue Nikon D800 soll eine Auflösung von 36 Megapixel bieten und natürlich einen Vollformat-FX-Sensor. Ob mit dieser Pixelzahl auch ein gutes Rauschverhalten, bei schlechten Lichtverhältnissen geboten wird, steht noch in den Sternen. Desweiteren soll der eingebaute Blitz, wie bei der D700, wegfallen. Das LCD Display der Nikon D800 soll etwas größer sein und eine bessere Auflösung bieten, als beim Vorgänger und zusätzlich kann man nun auch mit der Nikon D800 filmen. Die Videoauflösung soll bei 1.920 x 1.080 Pixeln und 30 Bildern pro Sekunde liegen. Der Preis soll sich um die 3000,- € bewegen!? Desweiteren Steckplätze für zwei CF-Karten und einen SD Steckplatz. USB 3.0 wird auch Einzug halten. Erfreulich ist der angeblich eingebaute 100% Sucher, mit einem Nikon typischen hellen Sucherbild.

Alles in allem bietet die Nikon D800 sehr gute Verbesserungen. Ob es nun eine D800 oder D700x wird, ist ja eigentlich egal. Da die Nikon D700 schon seit 2008 auf den Markt ist, wird es nun Zeit für den Nachfolger. Eigentlich sollte die neue Nikon schon längst die Welt erblickt haben, es kam aber bestimmt durch die Katastrophe in Japan, zu großen Produktionsproblemen.

Interessant ist der Preis. Im Netz wird ein Preis von 2500,- € bis 3000,- € genannt. Vielleicht pendelt sich der Preis der neuen Nikon D800 (oder D700x) bei 2900,- € ein. Für diese Summe kann man sich die D800 als zweite Studiokamera zulegen. 36 Megapixel bieten zur Zeit nur Mittelformat Kameras, wie z.B. Hasselblad und Co. Hier werden aber schon Preise um die 10.000,- € aufgerufen. Uns ist es zwar etwas schleierhaft, wie Nikon eine 36 Megapixel DSLR, für diesen Preis auf den Markt bringen will, aber am 26.10.2011 weiß man mehr. Dies ist angeblich der Termin für den Marktstart der Nikon D800. Präsentiert wird der Nachfolger in Australien.

Vor kurzem wurde die Nikon 1 veröffentlicht, nun folgt die D800. Ob nun zu diesem Termin in Australien auch der Nachfolger der D3 vorgestellt wird, steht anscheinend noch nicht fest. Die neue Nikon D4 steht jedenfalls schon in den Startlöchern und folgt vielleicht noch in diesem Jahr.

Der Herbst 2011 wird auf jeden Fall ein gelber Nikon Herbst. Wir sind gespannt und werden berichten.

Bild: Holger Bischoff

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Spiegellose Systemkamera von Nikon. Die neue Nikon 1

Nikon News: Die neue spiegellose Nikon 1 Systemkamera. Die neuen Modelle V1 und J1 sind ab Oktober im Handel. Ab 600,- € ist man dabei.

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Nun ist es soweit. Fast alle Kamera-Hersteller haben schon die trendigen spiegellosen Kameras im Angebot. Nikon und Canon haben in diesem Segment noch nichts im Angebot. Nikon zieht jetzt mit der Nikon 1 nach. In ein paar Wochen (Oktober) sollen die zwei Modelle V1 und J1 im Handel verfügbar sein.

Nikon präsentiert nicht einfach eine neue „Pocket-Kamera“, sondern markiert hiermit den Einstieg in das neue Segment der spiegellosen Systemkameras incl. der neuen Wechselobjektiv. Diese haben nicht das alte Nikon-F Bajonett sondern eine Neuentwicklung speziell für diesen Kamera-Typ. Wechselobjektive von Nikon werden ebenfalls im Oktober angeboten.

Die neuen Objektive für die Nikon 1

Zur Auswahl sollen angeblich folgende Objektive stehen: NIKKOR 10-30 mm 3.5-5.6, NIKKOR 10 mm 2.8, NIKKOR 10-100 mm 4.5-5.6 und NIKKOR 30-110 mm 3.8-5.6. Die Nikon 1 soll mit einem Objektiv als Kit angeboten werden. Der Preis von 600,- € ist der Kit-Preis, Nikon 1 (J1) incl. Objektiv.

Sensor, Gewicht, HD Video, Zubehör und Abmessung der Nikon 1

Die neuen Nikon 1 Modelle sind sehr leicht, zwischen 300 und 400 Gramm und die Abmessungen kann man auch nicht als wirklich „groß“ bezeichnen. Daher wird der Nikon User mit einem kleineren Sensor als im Four Thirds Bereich leben müssen. Die Auflösung beträgt ebenfalls nur zehn Megapixeln. Was natürlich nichts heißen soll. Das von Nikon neu eingeführte Format CX wird von einem Expeed 3 Bildprozessor unterstützt. So soll man an die 60 Bilder pro Sekunde schießen können. Was die Qualität angeht, werden wohl die ersten Testberichte Ende Oktober erscheinen. 10 Megapixel hin oder her, was zählt ist die Qualität der Bilder.

Eine HD Video Funktion stellt ebenfalls die V1 und J1 zur Verfügung. Mit 60 Bilder pro Sekunde (V1) ist hier ausreichend Qualität geboten. Zusätzlich kann noch ein externes Mikro angesteckt werden, um die Tonqualität zu verbessern.

Weiteres Zubehör was man an die Nikon 1 anstecken kann, ist ein sehr kompaktes Blitzgerät mit einem flexiblen Blitzkopf und ein GPS Modul. Weiteres wird wohl demnächst folgen.

Design der Nikon 1

Nikon hat hier designtechnisch mal wieder den Hammer kreisen lassen. Nichts kopiert oder abgekupfert. Eine völlige neue Entwicklung von Gehäuse und Zubehör. Alles erscheint wie aus einem Guss. Was das Design angeht, kann man hier nur die Note 1 vergeben. Ein Anwärter auf den Red Dot Design Award 2012. Manche sehen in der Nikon 1 ein kopiertes Leica Gehäuse. Was wir aber nicht so ganz nachvollziehen können. Eher eine Weiterentwicklung der alten Nikon SP.

Hohes Rauschen?

Das Rauschen sollte auch nicht ein Problem darstellen, die Auflösung von 10 Megapixel ist sehr moderat gewählt worden. Hier hat Nikon ja schon lange Erfahrung gesammelt. Die Nikon D700 hat auch „nur“ 12 Megapixel, die Bildqualität ist aber mehr als einmalig. Die Nikon 1, der Modell-Reihe V1 und J1, sollten sich hier auf dem selben Pfad bewegen, wie die Nikon D700.

F-Bajonett Adapter für die Nikon 1

Nikon hat ebenfalls angekündigt, das ein Adapter für die aktuellen DSLR Objektive angeboten wird. Hiermit kann man dann seine DSLR Nikkoren an der Nikon 1 verwenden. Wie der AF und die Blenden-Funktion an dem einser Modell funktionieren wird, werden dann die ersten Tester feststellen. Besonders interessant wird die Sache, wenn das neue Nikon F-Bajonett auch die Ai und Ai-s Objektive zulässt. Dann kann man auch seine alten MF Objektive nutzen. Non-Ai wird wohl eher nicht mehr unterstützt. Falls doch, wäre das wirklich eine große Überraschung.

Das Handling der Nikon 1 mit den DSLR Objektiven ist eher nicht so praktisch. Ein 24-70mm 2.8 Nikkor an der Nikon 1? Dann doch eher die neuen Wechselobjektive nutzen. Wer aber nicht immer seine D700 oder D3 mitschleppen möchte, kann diese Kombination ja mal antesten. Auf die ersten Bildergebnisse sind wir gespannt.

Wer nun mehr Infos sucht, hier noch ein paar YouTube Videos, die wir im Netz gefunden haben. Im Oktober werden wir die Nikon 1 selber einmal testen und hier im stockMagazin die Testshots veröffentlichen.

Bild: Nikon

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Nikon News: Kommt das spiegelloses System?

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Bei der Firma Nikon häufen sich seit Anfang 2011 die Gerüchte, es wird über eine neue spiegellose Nikon-Kamera spekuliert.

Einige Hersteller haben ein spiegelloses System schon seit längerem im Angebot. Ende der 50er Jahre hat Nikon schon einmal ein Kamerasystem ohne Spiegel im Angebot, die kompakte Nikon SP.

Das Gerücht, über das neue System, kursiert schon seit Mitte 2010. Ob nun ein ähnliches System von Nikon auf den Markt gebracht wird, wie das Micro-Four-Thirds System von z.B. Panasonic oder Sony Nex, steht noch nicht 100% fest. Oder ob eher ein neues System mit durchsichtigen Spiegel vorgestellt wird, weiß ebenfalls zur Zeit keiner.

Es gibt auch schon ein entsprechendes Patent zu diesem neuen Nikon-System. Auf nikonrumors.com ist die Patentschrift zu sehen. Die Zeichnungen ähneln sehr dem aktuellen Micro-Four-Thirds System.

In Hektik sollte Nikon nicht verfallen, da besonders Nikon Spiegelreflexkameras mehr als gefragt sind. Hier kann sich Nikon Zeit lassen.

In einen langen Tiefschlaf sollte sie aber nicht verfallen, denn schon einmal hat die Firma Nikon einen Trend verschlafen. Damals, als das Thema Autofokus aktuell war, konnte Nikon nicht die schnellen Autofokus-Systeme liefern. Hier hat Canon einige Nikon Profis abgeworben. In unserem Grafiker- und Fotografen-Umfeld sind einige alt Nikon User vertreten, die jetzt eine Canon in der Hand halten.

Allerdings sollte Nikon den Wechsel zu spiegellosen Systemen nicht komplett verschlafen. Den es gibt einige „junge“ Fotografen, die mehr Wert legen auf leichte und kompakte Digitalkameras mit Wechselobjektiv-System. Und diese werden aktuell nicht bei Nikon fündig.

Bild: Nikon

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Höchstpreise für Nikon Kameras

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Neue Höchstpreise für Nikon Kamera Systeme

Zum wiederholten Male ist bei Westlicht (Wien/Österreich) eine Kamera Auktion durchgeführt worden. Am 4.12.10 standen unter anderem einige NASA Modelle auf der Liste. Eine Nikon F3 NASA 250 ist für 168.000,- € unter den Hammer gekommen, eine Nikon F3 HP NASA als Set für 48.000,- €, eine Nikon F3 HP NASA incl. einer kompletten Ausrüstung für 33.600,- €, eine Nikon F3 HP NASA mit kleiner Ausrüstung für 3.600,- € und div. andere NASA Modelle.

Durch die Bank sehr begehrte Modelle. Eine Nikon F3 HP NASA war sogar mit einem Nikon DA-2 Sucher bestückt. Die Preise bewegten sich in noch nie dagewesenen Höhen. Trotzdem sollte man bedenken, dass selbst bei eBay NASA F3 Modelle für um die 17.000,- € angeboten werden. Und nebenbei sind diese Modelle nicht an jeder Ecke zu finden. Pro Jahr findet man in online Auktionshäusern höchstens zwei bis drei Modelle, wenn man Glück hat. Und das weltweit. Daher kann man das Angebot bei Westlicht schon als sehr außergewöhnlich betrachten.

Steigende Preise bei alten Nikon Modellen

Die Preise werden weiter steigen, wie bei allen seltenen Gütern. Neuwertige Nikon F Kameras mit F-36 Motorantrieb erzielen aktuell schon weit über 1800,- €. Das war vor 5 Jahren noch anders. In ein paar Jahren werden vielleicht die NASA Modelle nicht mehr unter 250.000,- € zu haben sein.

Es wird interessant werden, diese Preisentwicklung weiter zu verfolgen. Wir bleiben an dem Thema dran und werden berichten.

Bild: Holger Bischoff

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