Archive | 2020

Renault Twizy, ein Elektro-Auto ohne Heizung

Nun ist es also soweit. Ab dem 21.04.2012 kann man den Renault Twizy beim Händler bestellen. Wäre da nicht das Problem mit der Batterie und der fehlenden Heizung.

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Eigentlich ist der Twizy von Renault hervorragend. Endlich ein Autohersteller der sich was traut. Design und Innovation sind gefragt und wurden nun in einem Schnellschuss von Renault vergeigt. Ein Elektro-Roller mit vier Rädern. Bei Bild.de kann man sich in einem Video, den ersten Eindruck von diesem Elektromobil verschaffen.

Dort ist auch folgendes nachzulesen: „…Denn der Twizy hat keine Heizung, keine Türen, kein Radio. Leider auch kein ABS, kein ESP. Nur einen Fahrerairbag. In flotten Kurven habe ich das Gefühl, gleich rauszufallen…“

Türen nur in der Color und Technic Version. Die Urban Version kommt ganz ohne Türen daher. Die Color Twizy Version kostet incl. 19 % MwSt 7990,- €. Also fast 8000,- €. Die Batterie wird extra berechnet. Bei einer Fahrleistung von nur 7500 Km werden dann 50,- € pro Monat fällig. Kommen wir nun zur Endabrechnung für z.B. 9 Jahre:

  • Fahrzeugkosten (Twizy Color)                        8.000,- €
  • Batteriekosten für 9 Jahre:                                5.400,- €
  • Gesamtkosten ohne Wartung und Strom:   13.400,- €

Wir meinen, für einen Zweisitzer zu viel. Wie allgemein bekannt, ist nebenbei der Wiederverkaufswert für Elektroautos sehr niedrig. Hier können nicht die Wiederverkaufswerte erzielt werde, wie für Benzin-Modelle.

Smart-Fahrer sind schon einiges gewöhnt, aber ein Zweisitzer wo der Sozius eingepfercht hinten eingeklemmt sitzt , ist dann doch eine Nummer zu hart. Und die fehlenden Seitenscheiben und Heizung kann man wohl nicht für ganz voll nehmen.

Renault Twizy, ein Auto für Afrika?

Was sich Renault dabei gedacht hat, ein Stadtmobil auf den Markt zu bringen, wo nur Türen als Extra geliefert werden und keine Heizung vorhanden ist!? Ein Zweitwagen für Afrika? Wohl kaum. Schon bei fünf Grad Außentemperatur fährt man nicht mehr mit zwei offenen Seitenscheiben. Im Winter bei 5 Grad minus ist der Twizy wohl nicht mehr einzusetzen. Also ein reines Sommervergnügen.

Renault Twizy, ein Auto für den Winter?

Hier sieht man, dass die Autohersteller das Problem von winterlichen Temperaturen vollkommen ausblenden und dann einfach einen Wagen auf den Markt bringen, der einfach keine Heizung besitzt. Da bekanntlich eine laufende Heizung, die Batterie sehr schnell leer saugt. Und somit die Laufleistung mehr als einschränkt. Als Bonus werden dann auch noch die Türen und bei allen Twizy Modellen die Seitenscheiben weggelassen. Tolle Idee!

Die Ehemänner, die vorhaben ihren Ehefrauen einen Renault Twizy vor die Tür zu stellen, sollten sich dies reiflich überlegen. Es seiden, sie wollen die Scheidung. Frauen frieren leicht. Und in einem kurzen Chanel Kostüm wird man wohl nicht allzu bequem durch Berlin cruisen können. Und als reines Sommermobil ist die Sache dann wohl etwas zu teuer.

Fazit des Renault Twizy:

Idee und Konzept ist mehr als mutig von Renault, dass rechnen wir hoch an. Wir wollen den Twizy auch nicht ganz schlecht reden. Aber fehlende Seitenscheiben und Heizung ist dann doch eher ein Scherz. Das Radio, Servolenkung und ABS nicht vorhanden sind, kann man wohl verschmerzen. Einen Sitz, der keinen Seitenhalt bietet (siehe Testbericht Bild.de) ist dann schon ein etwas größeres Manko. Und den ADAC Seitencrash Bericht wollen wir uns erst gar nicht ansehen. Den Kostenfaktor der Batterie, buchen wir als Öko-Fan, unter der Rubrik Klima-Retter ab…

Wir werden uns bestimmt den Renault Twizy zur Probefahrt ausleihen und uns ein eigenes Bild machen. Leider gehen wir mit gemischten Gefühlen zum Händler. Für alle die mit der Überlegung spielen, ein Elektro-Auto zu erwerben, empfehlen wir zum Test die aktuellen winterlichen Bedingungen.

Und zum Abschluss empfehlen wir einen alten Porsche 912, den kann man auch schon für 15.000,- € erwerben, inklusive  beschissener Heizung…

Bild: Renault

 

 

 

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Vom HP 95LX bis zum Apple iPad

Im April 1991 brachte HP einen der ersten kleinen und tragbaren Organizer auf den Markt.

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Das Design dieser Organizer behielt HP einige Jahre bei. Der Prozessor war ein NEC V20 CPU, zu vergleichen mit dem Intel 8088. Dieser lief mit unglaublichen 5,37 Mhz. Der kleine grüne LCD Bildschirm hatte eine CGA Auflösung. Als Betriebssystem lief MS-DOS 3.22. Für die Textverarbeitung und Adressenverwaltung war Lotus 1-2-3 fest installiert. Als Stromversorgung dienten zwei AA Batterien. Bei einem Batteriewechsel übernahm eine kleine CR2032 Knopfzelle die Stromversorgung. Die Daten blieben nur im Gerät erhalten, solange die Batterien noch frisch waren. Kein Strom, keine Daten. Die zwei AA Batterien hielten aber fast 3 Wochen. Eine Datensicherung konnte man damals per Kabel, über eine Serielle Schnittstelle durchführen. 1991 konnte man den PDA für ca. 700,- DM erwerben, dies war aber schon ein Discount-Preis. Damals viel Geld für einen Organizer. Das war vor 20 Jahren. Damals konnte man also zum ersten Mal seine Adressen mit einem kompakten PDA verwalten.

1994 folgte dann der HP200LX. Größeres Display und etwas mehr Power (fast 8 Mhz). Nun lief auch MS-DOS 5.0 und eine verbesserte Lotus 1-2-3 Software auf dem PDA. Der PCMCIA Kartensteckplatz war das beste. Nun konnte man ein Modem (PCMCIA Karte) nutzen und sich per Telefonleitung in Mailboxen einwählen. Da erst Ende 1995 der erste Internet Zugang, damals von Compuserve zur Verfügung stand, wurden vorher die Mailboxen genutzt. 1995 betrieb die Deutsche Bundespost noch das BTX Netz, nur zur Information.

Und nur 20 Jahre später surft man per UMTS mit dem Apple iPaddurch das Netz. Mal sehen was uns die nächsten 20 bringen.

Bild: Wikipedia / Sysy

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Voyager 1 nähert sich dem Rand des Sonnensystems

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Voyager 1 auf und davon

Im Jahr 2005 an den Grenzen des Sonnensystems, nun am Rand und auf dem Weg in die Heliosheath. Im Jahr 2015 wird Voyager 1 die Heliosphäre, also den Einflussbereich des Sonnenwindes, dann endgültig verlassen. Mit über 60.000 Kilometer die Stunde bewegt sich Voyager 1 weiter in den Weltraum als je zuvor ein von Menschenhand gebautes Flugobjekt. Am 5. September 1977 gestartet, hat die Raumsonde nun über 22 Milliarden Kilometer zurückgelegt und ist 17 Milliarden Kilometer weit weg von der Erde. In ca. 4 Jahren wird Voyager 1 unser Sonnensystem komplett verlassen haben und sich dann weiter auf den Weg machen, in den interstellaren Raum.

Die Stromversorgung

33 Jahre lang hält die Nasa nun Kontakt zur Raumsonde Voyager 1. Dies konnte nur gelingen, indem man 1977 nicht auf Solarpanel setzte sondern drei Radionuklidbatterien einbaute. Diese „Atombatterien“ versorgen die Voyager 1 Sonde seit dem Start mit Strom. Seit damals wurden schon einige Gerätschaften abgeschaltet, um Strom zu sparen. Die Sonde arbeitet aber wie eh und je ohne Probleme und lieferte seit 1977 atemberaubende Ergebnisse aus dem All. Die Werte die Voyager zur Erde sendet sind allerdings über 17 Stunden unterwegs, da heißt es warten. Die Nasa Forscher hoffen, dass Sie noch 10 bis 18 Jahre Kontakt zur Sonde halten können. Spätestens nach 20 Jahren wird dann endgültig die Stromversorgung zusammenbrechen und Voyager 1 wird dann mit seine auf purem Gold geschriebenen Ton und Text Nachrichten in die Weite des Weltalls verschwindet.

Missionsziele und welche Technik ist noch in Betrieb?

Die Sonden Voyager 1 und 2 hatten laut Nasa keinen besonderen Schwerpunkt bei der Forschung, da es damals sehr wenig Wissen über die entfernten Planeten gab. Die Missionsziele waren wie folgt gesteckt:

  • Erforschung der Atmosphäre von Jupiter und Saturn
  • Analyse der einzelnen Monde
  • Genauere Untersuchung von Größe und Form der Planeten
  • Erforschung der Magnetfelder
  • Analyse der Zusammensetzung von Teilchen und Plasma
  • Untersuchungen der Monde Io und Titan

Hierzu hatte Voyager 1 folgende Gerätschaften an Bord. Cosmic Ray System, zur Untersuchung des Sonnenwindes und der Strahlung von Planeten (in Betrieb). Imaging Science System, ein Kamerasystem (nicht in Betrieb). Infrared Interferometer Spectrometer, zur Bestimmung von Temperatur und Atmosphäre der Planeten und Monden (nicht in Betrieb). Low-Energy Charged Particles, zu der Untersuchung von Teilchen (in Betrieb). Photopolarimeter System, misst die Polarisierungseffekte (Defekt). Planetary Radio Astronomy, empfängt Radiowellen von Planeten (nicht in Betrieb). Plasma Spectrometer, untersucht das Verhalten des Sonnenwindes (Defekt)Plasma Wave System, zur Untersuchung der Wechselwirkungen von Teilchen und Magnetfeldern der Planeten (Beschädigt)Radio Science, zur Masse Messung von Planeten und Monden (nicht in Betrieb)Triaxial Fluxgate Magnetometer, zur Messung von Magnetfelder (in Betrieb)Ultraviolet Spectrometer, zur Messung von Strahlungsquellen in den einzelnen Atmosphäre der Monde und Planeten (in Betrieb).

Die Daten beruhen auf Werte von Anfang 2009. Aktuelle Statusberichte der Sonden Voyager 1 und 2 sind hier zu finden. Die Daten werden mehrmals im Monat aktualisiert.

Voyager 1 und Voyager 2

Voyager 1 startete bekanntlich am 5. September 1977 und Voyager 2 16 Tage früher. Obwohl die Raumsonde Voyager 1 sich am Rande des Sonnensystems befindet, hat Voyager 2 einige Planeten mehr fotografiert und erforscht. Unter anderem die spektakulären Aufnahmen von dem Planeten Neptun am 25. August 1989.

Bild Text und Titel: Nasa

Quelle: Auszugsweise Wikipedia

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Die 99ers in Amerika, Zerfall der Mittelschicht

Der Zerfall der amerikanischen Mittelschicht

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Die Mittelschicht ist von dieser Erosion betroffen, die eigentlich das starke Fundament des Landes bildet. Amerika wird unterteilt in die Wohlhabenden und in die Armen.

Die neusten Arbeitslosenzahlen bewegen sich in Richtung 10%. Allein in den vergangenen drei Monaten sind fast eine Million Amerikaner vom Status der Arbeitslosigkeit betroffen. Mittlerweile sind rund 6 Millionen Amerikaner arbeitslos und die Zahlen wird wahrscheinlich weiter steigen. Die Masse der arbeitslosen befindet sich in einem Status der Hoffnungslosigkeit. Laut Umfragen ist die Chancen auf einen Arbeitsplatz weiter sehr gering.

Die 99ers

Die nächste Generation der 99ers stehen leider schon bereit. In den nächsten Wochen können mehr als eine Million 99ers ebenfalls mit keiner staatlichen Zahlung rechnen. 99ers ist ein amerikanisches Pseudonym, dass niemand wirklich hören will. Jedem Amerikaner stehen 99 Wochen Arbeitslosengeld zu. Wie auch in anderen Ländern wird mit diesem Geld die Miete gezahlt, die Telefonrechnung, das Essen, Benzin und das, in Amerika, lebenswichtige Auto. Nach 99 Wochen werden die Zahlungen gestoppt. Und auf einen Schlag können alle Rechnungen nicht mehr bezahlt werden.

Die 99 Wochen gelten ein Leben lang. Auffüllen durch Arbeit kann man diese Wochen nicht. Wenn sie verbraucht sind, gibt es kein Geld mehr. Die amerikanischen Politiker weigerte sich beharlich diese Regelung zu ändern, oder die Zahlungen zu verlängern. Obwohl das Land vor einem unkalkulierbaren Zustand steht.

Laut shadowstats.com ist die offizielle US Statistik nicht korrekt. Die Arbeitslosenzahlen bewegen sich laut Shadowstats bei fast 22%. Allein in Detroit sollen sich die wahren Zahlen bei einem Wert von 50% bewegen. In Michigan sieht es nicht besser aus.

No home, no work. Detroit zerfällt

Die Auswirkungen kann man in Detroit an jeder Straßenecke bemerken. Verlassene Häuser die von der Natur zurückerobert werden. Die aktuellen Hauspreise liegen mittlerweile dort bei einem Dollar, incl. Grundstück. Für 500 bis 1000 US Dollar kann man sich schon etwas besseres leisten. Wie in den Beispielen 1,2 und 3 zu sehen. Ob allerdings die Wohnlage einem zusagt, steht auf einem anderen Blatt.

Wie auch immer, die Lage in den Staaten scheit nicht so rosig auszusehen, wie manche Medien dies gern hätten.

Bild Titel und Text: Flickr/karpov (creative commons)

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Hai am Strand und Porno Chat auf dem iPhone

Der Nachschlag liegt am Strand . Ein Hai auf Futtersuche.

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Es gibt schon seltsame Phänomene. Ein Hai robbt aus Neugierde auf den Strand und trotz Verbot erobert die Porno-Industrie das iPhone.

Auf Spiegel Online ist ein interessantes Amateurvideo zu sehen, wo ein „relativ“ kleiner Hai sich an den Strand spülen lässt, womöglich wegen den sonnengebräunten Strandnixen die mit ihrem iPhone „Geld verdienen“. Aber hierzu später mehr.

Das Haie neugierig den Strand hochklettern, gehört nicht gerade zu den häufigsten Tätigkeiten. Meistens sind sie dann tot. Surfer gehören bekanntlich zu der üblichen Beute, obwohl es hier eher zu einer Verwechselung kommt. Es sind halt keine Robben, die Surfer. Und nach einem „Probebiss“ ist meistens die Sache geklärt und der Hai zieht ab.

Falls man sich die YouTube Video-Sammlung ansieht, zum Thema Haie, kommen einem aber Zweifel. Hier kann man einige bescheuerte Amis beobachten, die Haie an den Strand ziehen, die vorher per Angel erbeutet wurden. Bei diesen Videos erfreut sich natürlich jeder Tierschützer, wenn es nicht bei einem Probebiss bleibt… Und ein paar Strandnixen mit abgebissenen Köpfen kann man dann getrost zu den Kolleteralschäden zählen. Waren halt keine Surfer…

Für die Haie zählt dann wohl ab heute die Devise „sichten und vernichten“, oder eher auf amerikanisch „klären und säubern“. Wir wünschen allzeit guten Hunger…

Das prüde Amerika und der Pornowahn.

Die größten Porno-Portale und Webseiten kommen bekanntlich aus Amerika. Allgemein ist ja bekannt, dass es in Amerika mehr als prüde und verklemmt zugeht. In den letzten Jahren hat sich die Situation eher verschlimmert. Seltsamerweise ist es die amerikanische Pornoindustrie, die jegliches neue Elektrogerät auf dessen Nutzen abklopft. Wie in einem Artikel vom Spiegel Online nachzulesen, nun auch beim iPhone geschehen.

Die Funktion von FaceTime lädt ja förmlich ein zum Porno-Chatten. Und selbst eine schlechte Bildqualität hält nicht davon ab. Die arme Firma Apple, ist nun in den Fängen der Pornoindustrie. Dabei hat sich Apple doch so viel Mühe gegeben… kein Flash auf dem iPad. Aus die Maus für Youporn, RedTube und Co. Der Apple-User soll halt sauber leben. Und wer Pornos konsumieren möchte, sollte zum Android Handy greifen, laut Steve Jobs.

Und Strandnixen ohne Höschen finden man im App Store von Apple nie und nimmer. Hier droht die Todesstrafe, mindestens. Und nun das… FaceTime das Hippe Werkzeug der Pornobranche.

Wie konnte das bloß passieren, trotz perfektem Marketing. Die schlausten Werbeagenturen am Start. Die besten Berater weltweit. Der Apple App Store in den Fängen des Kontrollwahns.

Und nun ist es passiert… das iPhone zwischen den Beinen einer Strandnixe ohne Kopf, den hat ja der Hai.

Da halte ich es doch besser, wie unsere Oma schon immer sagt. Früher war alles besser, bis die 68er kamen…

Bild: SXC/natashaw

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Mit dem Auto auf Tauchstation

Der Schnorchel-Lada. Oder wie man mit dem Lada Niva abtaucht

Die Russen sind allgemein bekannt für Ihre Auto-Experimente. Hier nun der Schnorchelversuch mit einem Lada Niva. Der waghalsige Fahrer trug bei dieser See-Tour ein Sauerstoffgerät. Dem Lada wurde der Auspuff verlängert und ein Ansaugrohr für den Vergaser montiert. Zusätzlich wurde die Heckklappe geöffnet, um eine bessere Flutung des Innenraums zu gewährleisten.

Es ist schon interessant was den Herren in einem guten russischen Sommer alles einfällt. Ob es geklappt hat, ist in dem YouTube Video zu sehen.


Bild: Holger Bischoff

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Preisrutsch beim Kindle Reader

Preissenkung bei Amazon. Kindle 6 Zoll für 189,- US Dollar

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Amazon hat den Preis seines E-Book Readers Kindle auf 189,- US Dollar festgesetzt. Der Preis wurde um fast 60,- US Dollar gesenkt. Der Kindle zählt schon sein Monaten zu den „Amazon Bestsellern“. Der Amazon Kindle in der DX Version mit seinem großen 9,7 Zoll Display bleibt im Preis unverändert und kostet 489,- US Dollar.

Apple, der neue Mitspieler im E-Book Markt

Nachdem Apple sein iPad in 80 Tagen über 3 Millionen mal verkauft hat, muss Amazon nun reagieren. Mit dem Apple iPhone 4 läuft es auch nicht gerade schlecht für Apple. Der Apple Konzern aus dem kalifornischen Cupertino gab bekannt, dass am ersten Tag 600.000 Vorbestellungen für das iPhone 4 vorliegen. Nebenbei ist nun das iPhone 3GS gebraucht schon für 400,- € zu haben.

Wie sieht die Zukunft aus?

Der Preiskrieg ist jedenfalls nun eröffnet, so lautet auch der Titel im Handelsblatt. Die ersten Opfer sind auch schon zu beklagen. Die Firma iRex ist in der Insolvenz. Bei den aktuellen Markt-Preisen für Reader ist der iRex einfach zu teuer. Der Webshop ist schon geschlossen worden. Wie es weitergeht mit iRex wird sich zeigen.

Bei unserem deutschen Produkt, dem Txtr Reader, gibt es auch nicht gerade viel zu vermelden. Der Txtr Reader lässt schon seit Dezember auf sich warten. Angeblich soll er nun doch dieses Jahr erscheinen. Wir lassen mal 2010 verstreichen und warten mal ab, wie es im Januar 2011 aussieht. Bei dem Amazon Kindle Preis von umgerechnet 155,- € ohne Zoll sieht es aber schlecht aus für den Txtr. Dieser ist immer noch mit 299,- € gelistet.

In der Zukunft wird sich wohl Amazon und Apple den E-Book Markt aufteilen. Die Inhalte sind bereits in den Online-Stores und die Reader sind ebenfalls auf dem Markt. Leider gibt es bis heute keine deutsche Firma, die ein konkurrenzfähiges E-Book Lesegerät auf den Markt gebracht hat. Mal wieder wird das Marktumfeld den Asiaten und Amerikaner überlassen. Man denke nur an MP3… Da empfehlen wir das Buch Zukunftsmarkt Asien.

Das es sich um einen Zukunftmarkt handelt zeigen die Zahlen. Am ersten Verkaufstag des iPad wurden 250.000 E-Books im Apple iBook-Store verkauft. Wie sich die Zahlen in einem Jahr entwickel werden wir nur sehen. Amazon verkauft angeblich über 600.000 E-Books. Die Verkaufszahlen sind aber ein Geheimnis und werden von Amazon nie veröffentlicht. Die Verkaufszahl 600.000 kommt von der Seite fonerbooks.com, wo einer nette Studie über den Kindle erstellt wurde.

Die Verlage werden in Zukunft ein Problem mit dem Thema der „Kundenbeziehung“ haben. Da Amazon und Apple die Finanzen (Abrechnung) und die Auslieferung übernimmt. Wie sich dieses Sache in Zukunft entwickelt wird sich noch zeigen.


Das Wall Street Journal in der „Kindle Edition“

Erstaunlich ist auch die Abonnentenzahl vom Wall Street Journal in der „Kindle Edition“. Beim dem derzeitigen Verkaufspreis von 15,- US Dollar pro Monat, generieren die Wall Street Journal Kindle Abonnenten über 5,4 Millionen US Dollar jährlich. Die Einnahmen werden allerdings aufgeteilt zwischen Amazon und dem Wall Street Journal.

Fazit: Wie sich der E-Book Markt weiter entwickeln wird, kann noch keiner genau sagen. Wir stehen aber noch am Anfang und hier sollte man sich schnell entscheiden, wie man als Autor und Verlag die Zukunft plant.

Wer zuerst kommt, mahlt zuerst…

Bild: Amazon

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Der Oldtimer ist zurück, Space Shuttle sicher gelandet.

Die letzte Landung der Atlantis

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Nach 25 Jahren im Dienst, ist die Atlantis nun zum letzten mal gelandet. Nun steht die Reise ins Museum an. Das Space Shuttle Atlantis mit seinen sechs Astronauten an Bord ist nach einer Reise von über 7.720.000 Kilometer auf dem NASA Kennedy Space Center, im Bundesstaat Florida, sicher gelandet. Die perfekte Landung ist das endgültige Ende nach der erfolgreichen Mission. Das russische Mini Forschungsmodule, mit dem Namen RASSVET (Morgendämmerung), ist mit dieser letzten Atlantis Mission zur Internationale Raumstation ISS angeliefert worden.

„Es klappte alles perfekt, Flug und Landung“ O-Ton Kommandant Ken Ham. Der Eintritt in die Erdatmosphäre war spektakulär. Die Fenster links und recht waren hell, in einem leuchtenden Orange gefärbt. Zusätzlich der eindrucksvolle Orbital-Sonnenaufgang. Es war, wie schon erwähnt, der letzte Flug der Atlantis. Die mehr als 190.000.000 Kilometer während der gesamten Dienstzeit zurückgelegt hat. Die zwei letzten Shuttle Endeavour und Discovery, die nun auch noch ihre letzten Flüge vor sich haben, werden wahrscheinlich Ende 2010 stillgelegt. Die Internationale Raumstation ISS wird dann nur noch mit russischen Sojus-Kapseln zu erreichen sein.

Neues vom Mars-Lander Phoenix

Positive Nachrichten vom Shuttle Atlantis, negative Nachrichten von Phoenix. Der Mars Lander sendet keine Signale mehr aus. Die neuen Fotos zeigen die deutlichen Beschädigungen der Sonnenkollektoren.

Die Bodenstation hat wiederholt versucht, mit dem Lander Kontakt aufzunehmen. Alle Versuche waren erfolglos. Der Phoenix-Lander hat grandiose Untersuchungsergebnisse geliefert und übertraf die geplante Lebensdauer um ein weites. Der Lander Phoenix hat zwar seine Arbeit eingestellt, die Analyse der Informationen wird aber noch einige Zeit in Anspruch nehmen. O-Ton Fuk Li der Direktor des Mars Explorer Programms.

In der letzte Woche flog die NASA-Sonde Odyssey über den Phoenix-Lander. 61 Mal wurde Versucht, mit dem Lander zu kommunizieren. Es fand keine Übertragung statt.

Bevor der harte Mars Winter begann, parkte man den Phoenix Lander an einem schrägen Hang, um möglichst viel Sonnenlicht einzufangen. Phoenix war allerdings nicht darauf ausgelegt, den dunklen, kalten und eisigen Mars Winter zu überleben.

Ein Bild von Phoenix, aufgenommen in diesem Monat, mit einer High Resolution Imaging Kamera. Die sich an Bord der Mars-Sonde Odyssey befindet, zeigt keinen Schatten mehr. Obwohl der Lander während seines gesamten Arbeitslebens diese Schattenformation zeigte.

Die unterschiedlichen Bilder zeigen eine dramatische Veränderung, O-Ton Michael Mellon, einer der wissenschaftliche Teamleiter von Phoenix. Desweiteren erklärt Mellon: Bei dem Lander sieht man eine Ansammlung von Staub auf den Sonnenkollektoren. Es ist kein Unterschied mehr zu erkennen. Lander und Mars Boden sind fast eine Einheit.

Offensichtlich ist Phoenix durch den harte Winter beschädigt worden. Es ist zu vermuten, dass das Gewicht der Vereisung, die Sonnenkollektoren verbogen hat oder dies gebrochen sind. Mellon vermutet, dass über 40 Kilo Eis den Lander überzogen haben.

Während seiner Mission, bestätigt Phoenix das Vorhandensein von Wassereis und das Mineral, mit dem Nahmen Calciumcarbonat. Desweiteren viele neue Mineralien auf dem Mars Boden. Die eisreiche Umgebung überdeckt ein noch größerer Teil des Planeten, als wir dachten, O-Ton Smith. Die Phoenix Mission war ein voller Erfolg und der Lander Phoenix hat länger durchgehalten, als gedacht.

Bild-Titel und Bild-Text: NASA

Quelle: NASA

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Handy Design-Studie


Handy Design-Studie mit wetterabhängigen Handy-Display

Zu dem aktuellem Wetter passt dieses Handy-Konzept. Das Display verändert sich je nach Wetterlage. Nette Idee, leider wird so ein Teil in der nächsten Zeit nicht auf dem Verkaufstisch landen. Aber einmal da, wird es bestimmt auch nicht billig zu kaufen sein. Vielleicht könnte man sich das Handy ja auf Raten kaufen. Doch dies wird wohl noch einige Zeit dauern.

Bild: Seunghan Song

Via: yankodesign.com

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Fahrrad-Computer mit Rückspiegel


Fahrradcomputer mit eingebauter Videokamera

Der perfekte Blick in den virtuellen Rückspiegel. Das gelingt mit dem Fahrradcomputer von der Firma Cerevellum. Dieser wird wahrscheinlich Anfang 2011 auf den Markt kommen und um die 100,- € kosten. Der Blick nach hinten wird realisiert mit einer kleinen Videokamera die unter dem Sattel montiert wird.

Tolle Idee. Zusätzlich stellt das Gerät die üblichen Funktionen eines jeden normalen Computers zur Verfügung. Das Display hat eine Größe von 3,5 Zoll und die Batterie soll an die 9 Stunden durchhalten. Was für eine längere Tour ausreichen sollte. Das Gewicht liegt ebenfalls im Normbereich von 190 Gramm. Es ist zu hoffen, dass der fahrende Rückspiegel auch auf den Markt kommt und nicht in der Versenkung verschwindet. Wäre Schade.

Fahrradcomputer als Open Source Projekt

Wer gerne auch seinen Fahrradcomputer als Open Source Projekt betreiben möchte sollte sich den Computer auf der Seite obico einmal ansehen. Der Open BiCo ist ein reines Open Source Projekt. Mit dem Open BiCo sollen nicht nur Entwickler sondern auch Nutzer angesprochen werden. Ob und wann der Open BiCo erhältlich sein wird, steht leider nicht auf der Webseite. Wer was näheres weiß, kann es gerne hier posten.

Bild: Cerevellum

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